DER AMERIKANISCHE FREUND

Jonathan Zimmermann (Bruno Ganz) glaubt, daß er bald an Leukämie sterben wird. Der skrupellose Amerikaner Tom Ripley (Dennis Hopper), erfährt davon und nutzt Zimmermanns Krankheit für seine Zwecke aus. Er stellt Jonathan dem Ganoven Minot (Gérad Blain) vor, der dem todkranken Mann anbietet, ein professioneller Serien-Mörder zu werden. Dafür soll er angemessen bezahlt werden und so seiner Frau (Lisa Kreuzer) und seinem Kind etwas hinterlassen können. Was hat er zu verlieren, da er doch ohnehin sterben wird?
Zwischen den beiden ungleichen Männern entsteht eine Freundschaft, die dazu führt, daß Ripley schließlich eingreift, weil Zimmermann zu einem weiteren Mord nicht mehr in der Lage ist.

In Wenders' Film sind nicht nur die Hauptrollen mit den Regisseuren Dennis Hopper und Gérard Blain, sondern auch viele Gangster-Nebenrollen mit Regiekollegen besetzt, wie Hollywood-Legenden Sam Fuller und Nicholas Ray, oder Peter Lilienthal, Daniel Schmid und Jean Eustache.

DER AMERIKANISCHE FREUND gewann 1977 den Deutschen Kritikerpreis und Deutsche Filmpreise in Gold und gilt heute als Kultfilm. Wenders adaptierte hierfür den Roman „Ripley’s Game“ von Patricia Highsmith.





DETAILS

DER AMERIKANISCHE FREUND

Originaltitel: Der amerikanische Freund (Drama, Thriller, Deutschland / Frankreich 1976 / 1977), ca. 125 Minuten
FSK 16
Kinostart:

Darsteller

Dennis Hopper, Bruno Ganz, Lisa Kreuzer, Gérard Blain,

Stab

Regie: Wim Wenders
Drehbuch: Wim Wenders, nach dem Roman „Ripley’s Game“ von Patricia Highsmith
Kamera: Robby Müller
Produktion: Wim Wenders, Renée Gundelach

Preise

1977 Deutscher Kritikerpreis
1978 Deutscher Filmpreis: Filmband in Gold (Beste Regie; Bester Filmschnitt)
1978 Deutscher Filmpreis: Filmband in Silber (Weitere programmfüllende Spielfilme)

Technische Angaben

Format: digital / 1,66:1
Ton: Stereo



 
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