DER STAND DER DINGE

DER STAND DER DINGE ist ein höchst persönlicher Film über das Filmemachen in Europa und Amerika. Er handelt von einem Filmteam, das auf der westlichsten Spitze Europas gestrandet ist. Regisseur Friedrich Munroe (Patrick Bauchau), Kameramann (Sam Fuller), Drehbuchautor und Schauspieler sind von ihrem Produzenten verlassen worden. Nachdem der letzte Meter Film verdreht wurde, (es geht um das Remake eines Low-Budget Sci-Fi Thrillers) gibt es nichts mehr zu tun als zu warten.

Schließlich bricht Friedrich nach Los Angeles auf, um den verlorenen Produzenten (Allen Goorwitz) zu suchen. Er findet ihn auf dem Sunset Boulevard in seinem Wohnmobil, auf der Flucht vor irgendwelchen Gangstern oder Financiers. Beide müssen ihr schwarz/weiß-Film-Abenteuer am nächsten Morgen mit dem Leben bezahlen. Friedrich „wehrt sich“ noch, bis zum Tod, indem er mit seiner Super-8 Kamera „zurückschießt“.

Wenders’ Parabel vom Filmemachen ist auch als Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten gesehen worden, die er während der Produktion seines ersten Filmes in Amerika, HAMMETT, hatte.





DETAILS

DER STAND DER DINGE

Originaltitel: Der Stand der Dinge (Drama, Deutschland 1981 / 82), ca. 117 Minuten
FSK 12
Kinostart: 29.10.82

Darsteller

Patrick Bauchau, Paul Balthazar Getty, Isabelle Weingarten, Rebecca Pauly,

Stab

Regie: Wim Wenders
Drehbuch: Wim Wenders, Robert Kramer
Kamera: Henri Alekan, Martin Schäfer, Fred Murphy
Produktion: Chris Sievernich

Preise

1982 Mostra Internationale d’Arte Cinematografica: Goldener Löwe (Bester Film)
1983 Deutscher Filmpreis: Filmband in Gold (Bester programmfüllender Spielfilm; Beste Kameraführung)

Technische Angaben

Format: digital / 1,66:1
Ton: Dolby Digital



 
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