Paris, Texas

Dieses ungewöhnliche Road Movie nach einem Drehbuch des Pulitzer Preisträgers Sam Shepard erzählt die Geschichte von Travis (Harry Dean Stanton), einem Mann, der eines Tages in der glühenden Hitze des „Big Bend“ aus Mexiko nach Texas hinüberwandert. Travis spricht kein Wort. Und auch sein Gedächtnis scheint er weitgehend verloren zu haben. Aber er ist getrieben von dem Wunsch, seine Familie wiederzufinden, seine junge Frau Jane (Nastassja Kinski) die er wohl mit seiner krankhaften Eifersucht in Lebensgefahr gebracht hat, und seinen 7-jährigen Sohn Hunter (Hunter Carson). Seit vier Jahren wurde Travis für tot gehalten. Sein Bruder Walt (Dean Stockwell) kommt aus LA nach Texas geflogen, um den verlorenen Bruder zurückzuholen.

Walt und seine Frau Ann (Aurore Clément) sind zu Hunters Zieheltern geworden. Es ist sehr schwer für die beiden, diese Rollen nun wieder aufzugeben, vor allem, als sie erfahren, daß Travis sich gemeinsam mit seinem Sohn auf die Suche nach Jane machen will. Sie wissen nichts von ihr, außer daß sie vermutlich in Huston lebt…

PARIS, TEXAS gilt als Wenders’ bekanntester und weltweit erfolgreichster Film. Von der Kritik gefeiert, gewann er eine Reihe von wichtigen internationalen Preisen, u. a. die Goldene Palme in Cannes.

Neben den beeindruckenden schauspielerischen Leistungen von Harry Dean Stanton als Travis und Nastassja Kinski als Jane, ist PARIS, TEXAS auch durch seinen einzigartigen Soundtrack von Ry Cooder zu einem Kultfilm geworden.





DETAILS

Paris, Texas

Originaltitel: Paris, Texas (Drama, BRD / Frankreich 1983 / 1984), ca. 148 Minuten
Kinostart:

Darsteller

Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Dean Stockwell, Aurore Clément, Hunter Carson, Bernhard Wicki,

Stab

Regie: Wim Wenders
Drehbuch: Wim Wenders
Kamera: Robby Müller
Produktion: Wim Wenders, Chris Sievernich

Preise

1984 Festival de Cannes: Palme d’Or (Bester Film)
1984 Festival de Cannes: FIPRESCI-Preis (Preis der Ökumenischen Jury)
1984 Prix Léon-Moussinac (Bester ausländischer Film)
1984 Deutscher Kamerapreis (Kategorie Spielfilm: Robby Müller)
1984 British Academy Awards (Beste Regie)

Technische Angaben

Format: digital / 1,85:1
Ton: Stereo



 
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