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Überraschender Tod von Brittany Murphy

Talentierte Nachwuchsschauspielerin ist im Alter von 32 Jahren gestorben

21.12.2009 Brittany Murphy wurde am 10.11.1977 in Atlanta/USA geboren. Als Schauspielerin lebte sie indes in späteren Jahren abwechselnd in New York und Los Angeles. Mit der Teenikomödie "Clueless - Was sonst?" (1995) gelang der talentierten Nachwuchsschauspielerin der Durchbruch, im Drama "Durchgeknallt - Girl, Interrupted" (1999) erregte sie inmitten eines glänzenden Schauspielerinnen-Ensembles, darunter Winona Ryder, Angelina Jolie und Whoopy Goldberg, viel Aufmerksamkeit. Im Jahr 2000 stand Murphy für den Thriller "Sex oder Stirb", in dem nacheinander drei Jungfrauen einem Serienmörder zum Opfer fallen, vor der Kamera und spielte ihre Hauptrolle mit Bravour. Ein Jahr später folgte mit "Sag kein Wort" (2001) ein weiterer Film dieses Genres. In "8 Mile" (2002) spielt Brittany Murphy an der Seite von Eminem, dessen Aufstieg zur Rap-Ikone in dem Biopic gezeichnet wird. Nicht zu vergessen natürlich die Rolle der Shellie in "Sin City" (2006), worin die Amerikanerin die Freudin von Clive Owen alias Dwight darstellt. "Dead Girl" (2006) ist ein packender Kriminalfilm über den mysteriösen Mord an einem jungen Mädchen. "Deadline" ist der letzte Film von Brittany Murphy.

Arthaus veröffentlicht französischen Kultfilm

"Hass" – "La Haine" endlich wieder auf DVD erhältlich

16.12.2009 In den tristen Sozialbausiedlungen der Pariser Vororte brechen Unruhen aus, nachdem ein 16-jähriger Araber von der Polizei fast zu Tode geprügelt wurde. Nach einer Nacht voller Gewalt zwischen Jugendlichen und der Polizei herrscht Ausnahmezustand. Getrieben von Hass gegen das System stehen die Freunde Hubert, Said und Vinz an vorderster Front, an einem Tag, der ihr Leben verändern wird.

Erschreckend aktuell und schonungslos offen zeigt Mathieu Kassovitz‘ („Die purpurnen Flüsse“) Kultfilm "Hass" das beinahe hoffnungslose Leben jugendlicher Außenseiter in den Pariser Banlieues. Der Regisseur wurde für seinen Film 1995 mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet. In der Hauptrolle brilliert ein herausragender Vincent Cassel („Public Enemy No. 1“, „Tödliche Versprechen“).

Ab 07. Januar 2010 als Einzel-DVD erhältlich!

„Romy“-Darstellerin mit BAMBI geehrt

Jessica Schwarz brilliert als Romy Schneider

27.11.2009 „Sie nahm die größte Herausforderung ihrer Karriere an - und meisterte sie. Jessica Schwarz wurde zu Romy Schneider“, hieß es in der Bewertung. Die Schauspielerin wurde für ihre großartige Leistung in ROMY mit dem Bambi 2009 als Beste deutsche Darstellerin geehrt.

Nur wenige Schauspielerinnen haben in ihrer Karriere eine derart faszinierende und facettenreiche Entwicklung vollzogen wie Romy Schneider. Noch heute gilt sie als einer der wenigen deutschen Stars von Weltrang. Ihr früher Tod ließ sie zur Legende werden.

ROMY geht dem Mythos des umjubelten Leinwandstars nach und erzählt von den wichtigsten Stationen in Schneiders leidenschaftlich und intensiv gelebtem Leben – von den Kindheitsjahren im Internat, dem ersten Auftritt mit gerade einmal 15 Jahren in „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“, ihrer legendären „Sissi“-Rolle, der großen Liebe zu Alain Delon und der schwierigen Ehe mit Harry Meyen bis hin zum endgültigen Aufstieg zur gefeierten Aktrice in Frankreich.

Hauptdarstellerin Jessica Schwarz gelingt das Glanzstück, Romy Schneider als eine Frau und Künstlerin zu verkörpern, die sich und der Welt immer auch ein Rätsel blieb und die trotz großer Erfolge rastlos auf der Suche nach dem Glück und der Liebe war. An ihrer Seite: Thomas Kretschmann als Harry Meyen, Maresa Hörbiger als Martha Schneider, Guillaume Delorme als Alain Delon und Heinz Hoenig als Hans Herbert Blatzheim.

Seit 12. November auf DVD erhältlich!

KINOWELT glänzt bei Video Night

Video Champion für „Filmverlag der Autoren Edition“

20.11.2009 Allen Grund zur Freude hatte die Kinowelt GmbH bei der gestrigen Video Night im The Westin Grand Hotel im Münchner Arabellapark. Vor 500 Gästen wurden die 10. Video Champion Awards verliehen. Jan Rickers, Executive Vice President der Kinowelt Home Entertainment, nahm für die FILMVERLAG DER AUTOREN EDITION den begehrten Preis in der Kategorie „Boxset“ entgegen. Mit ihm freuten sich Rainer Kölmel, Geschäftsführer der Starhaus Filmproduktion und Berater der Kinowelt GmbH, sowie Regisseur Volker Schlöndorff, der 2008 bei den Video Champions mit dem Lifetime Achievement Award geehrt worden war.

„4,4 Kilo wiegt sie, die beeindruckende Werkschau über den legendären Filmverlag der Autoren, der wichtigste Verleih für den Neuen Deutschen Film, der die Karrieren von Filmemachern wie Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders oder Werner Herzog ermöglichte. Edel ist die Aufmachung in einem wuchtigen Leinenschuber, opulent der Inhalt mit 50 Filmen. Dass Kinowelt mit viel Liebe, Hingabe und Sachkenntnis an die Sache herangegangen ist, lässt sich allein an der superben Auswahl der Filme erkennen. Nicht nur die Hits wurden berücksichtigt. Vielmehr erkennt man das Bemühen, einen Überblick über das Schaffen des Filmverlags zu schaffen, von Welterfolgen wie ‚Aguirre, der Zorn Gottes‘ oder ‚Paris, Texas‘ hin zu Ungewöhnlichem und Obskurem wie ‚Adele Spitzeder‘. 22 der Titel sind überhaupt erstmals als DVD erhältlich. Zum Filmgenuss gesellt sich ein 160 Seiten dicker Bildband mit seltenen Fotos und erstklassigen Texten. Und natürlich ‚Gegenschuss‘, Dominik Wesselys und Rainer Kölmels großartige Dokumentation über die bewegte Geschichte des Filmverlags. Vorbildlich!“, so die Begründung der Jury über die aufwändig gestaltete Edition.

25 Jahre „This is Spinal Tap“

Arthaus widmet dem Kultfilm eine Anniversary Edition auf DVD und Blu-ray

20.11.2009 Mit THIS IS SPINAL TAP hat Erfolgsregisseur Rob Reiner 1983 Musikfilmgeschichte geschrieben. Seine grandiose Satire ist ein intelligent-bissiger Kommentar über die Mythen des Rockbusiness und genießt bis heute Kultstatus. Die fiktive Tourdokumentation über die Heavy-Metal-Band „Spinal Tap“ entlarvt alle Klischees, die noch heute bei so genannten Tourfilmen hochgehalten werden: Euphorisierte Fans, die nur Blödsinn reden. Tourmanager, die behaupten, alles im Griff zu haben. Gigantische Bühnenbauten und miese Backstage-Räume. Gruselige Proben, schreckliche Interviews und peinliche Autogrammstunden.

Zum 25-jährigen Jubiläum veröffentlicht Arthaus eine limitierte 3-DVD-Special Edition und eine Blu-ray. Die THIS IS SPINAL TAP / 25TH ANNIVERSARY EDITION und THIS IS SPINAL TAP / 25TH ANNIVERSARY EDITION / BLU-RAY enthalten mehr als 4 Stunden Extras. Musikvideos, Featurettes, Outtakes, Dokumentationen und vieles mehr lassen keine Wünsche offen. Ab 4. Dezember im Handel – ein Highlight für jeden Musikfan!

Actionkracher und Filmpoesie

Jon Avnet feiert am 17. November 2009 seinen 60. Geburstag

17.11.2009 Jon Avnet wurde am 17. November 1949 unter dem bürgerlichen Namen Jonathan Michael Avnet in New York, USA geboren. Nach dem Abschluss seines Wirtschaftsstudiums und dem Besuch von Film- und Theaterkursen erhielt er für seine erste Regiearbeit "Confiusion's Circles" mit dem noch unbekannten Richard Gere gleich ein Stipendium vom American Film Institute für ein Regiestudium.
Tatsächlich begann seine Karriere jedoch als Produzent von Off-Broadway-Produktionen und später dann im Film- und Fernsehgeschäft. Er gründete 1977 in dieser Eigenschaft zusammen mit dem Produzenten Steve Tisch die Produktionsfirma Tisch/Avnet Productions.
Bekannt wurde er in dieser Funktion durch seinen ersten großen Fernsehfilm "Das brennende Bett" von 1985. Als Regisseur debütierte Avnet schließlich ein Jahr später mit dem TV-Erfolg "Die Trennung".
Der große Durchbruch gelang ihm dann schließlich 1991 mit dem Kinofilm "Grüne Tomaten". Im Jahr 1994 erhielt Avnet den Political Film Society Award für Frieden für "Das Baumhaus" mit Elijah Wood und Kevin Costner. Für den Polit-Thriller "Red Corner" (1997) mit Richard Gere wurde er mit dem Political Film Society Award für Demokratie ausgezeichnet. Mit der Filmreihe "Mighty Duck – Das Superteam" und einer Neuverfilmung von "Die drei Musketiere" führte er Regie für Familienfilme und bewies seine Vielseitigkeit, indem er sich auch im Action-Genre heimisch fühlt, wie "88 Minutes" mit Al Pacino und "Kurzer Prozess - Righteous Kill" mit Robert De Niro, Al Pacino und 50 Cent in den Hauptrollen zeigen.

Bei Kinowelt Home Entertainment ist eine breite Auswahl seiner Filme auf DVD und Blu-ray erschienen: Grüne Tomaten, Grüne Tomaten Director's Cut / Arthaus Premium, 88 Minutes, 88 Minutes / Blu-ray sowie Kurzer Prozess - Righteous Kill und Kurzer Prozess - Righteous Kill / Blu-ray.

Offenbarungen der Liebe

Rudolf Thome feiert am 14.11.2009 seinen 70. Geburtstag

13.11.2009 Als Sohn eines Buchhändlers wurde Rudolf Thome 1939 in Wallau an der Lahn, dem heutigen Biedenkopf, geboren. Seine Leidenschaft zum Film begann als Kritiker und er schrieb unter anderem für den Bonner Generalanzeiger, die Süddeutsche Zeitung und den Tagesspiegel Filmrezensionen. Doch damit nicht genug. Seine Karriere als Regisseur nahm in den frühen 60er Jahren ihren Anfang. Erste Kurzfilme aus dieser Zeit tragen unkonventionelle Titel wie "Jane erschießt John, weil er sie mit Ann betrügt" (1964) und kündigten bereits das Sujet an, dem sich Thome verstärkt widmete: die komplexen Beziehungen zwischen Mann und Frau. Dabei gleiten seine Filme nie in Betroffenheit oder das Melodramatische ab, sondern bewahren Ironie, Leichtigkeit und Witz. Etwa in der Komödie "Rote Sonne" (1969), einer Hommage an den amerikanischen Gangsterfilm, zeigt Thome das Leben in einer Frauen-WG, die sich in den revolutionären 70er Jahren ihrer Männer durch Erschießen entledigt. Die Ikone und das Kommune 1-Mitglied Uschi Obermaier gibt in dem Streifen ihr Schauspiel-Debüt.

1977 gründete Thome die Produktionsfirma Moana-Film und verwirklicht bis heute unter diesem Label seine Filme, darunter auch die ethnografische Studie "Beschreibung einer Insel" (1979), die sich dem Südseeparadies Ureparapara widmet. Es folgte das Drama "Tarot" (1985), worin der Regisseur Goethes "Wahlverwandtschaften" frei adaptiert und in die Gegenwart überträgt. Ebenso ist "Das Geheimnis" (1995) nach dem Vorbild des Goetheschen Romans entstanden und als eine turbulente Beziehungskomödie inszeniert, in der, ganz nebenbei, das Geheimnis des Universums erklärt wird. Marquard Bohm hat in darin einen der wundersamsten Gastauftritte der deutschen Filmgeschichte.

Den Zyklus "Formen der Liebe", zu dem die Filme "Das Mikroskop", "Der Philosoph" (Thome gewann hierfür den Fipresci-Preis) und "7 Frauen" gehören, begann der Regisseur 1987 und beendete seine Arbeit zwei Jahre später. Die "Zeitreisen-Trilogie" (2003-2006) ist ein weiteres komplexes, filmisches Werk, in dem Thome die Liebe erkundet, ihre verschiedenen Facetten durchspielt und erforscht. Als Hauptdarstellerin der gesamten Trilogie glänzt eine wunderbare Hannelore Elsner, die mittlerweile zu einer von Thomes Lieblingsdarstellerinnen avanciert ist. So erzählt das Drama "Rot und Blau" eine Familiengeschichte, die an ihrem Ende gerade erst beginnt. Bemerkenswert leicht und ungezwungen verhandelt der Film große Konflikte und Gefühle. "Frau fährt, Mann schläft", ist eine feinsinnige Hommage an Roberto Rossellinis Klassiker "Viaggio in Italia". Der Abschluss der Trilogie „Rauchzeichen“ indes durchspielt die verschiedenen Genres - zunächst eine hinreißende Liebesgeschichte, wird der Film zu einem Krimi und am Ende zu einer zuversichtlichen Komödie, in der ein liebenswert schrulliges Figurenensemble seinen Platz unter der gleißenden Sonne Sardiniens einnimmt.

Bei Kinowelt Home Entertainment sind erschienen: "Zeitreisen-Trilogie" sowie "Rote Sonne", "Das Geheimnis / Filmverlag der Autoren" und "Tarot / Filmverlag der Autoren".

Ikone des spanischen Films wird angemessen gewürdigt

ARTHAUS widmet Luis Buñuel eine umfangreiche DVD-Edition

09.11.2009 Luis Buñuel gilt bis heute als einer der besten Regisseure überhaupt und wurde von Entertainment Weekly auf Platz 14 der wichtigsten Filmemacher aller Zeiten gewählt. Er war das „Auge des Jahrhunderts“ und seine Filme verwirren, begeistern und überraschen noch heute. Sie reichen von präzisen Studien über die blasierte Bourgeoisie und falsche Propheten bis hin zu überbordenden surrealistischen Tagträumen.

Arthaus veröffentlicht nun zehn preisgekrönte Meisterwerke der spanischen Regielegende aus den Jahren 1947 bis 1977 erstmals in einer hochwertigen DVD-Edition. Gleich sieben DVD-Premieren und hoch interessantes Bonusmaterial – darunter die Dokumentationen „Rituale“, „Das Feiern des Zufalls“, „Luis Buñuel, Atheist von Gottes Gnaden“, „Ein Engel im Sumpf“ und „Geschichte eines Films“, Fotogalerien, ein Audiokommentar sowie Filmeinführungen – geben Einblick in Buñuels Gesamtwerk. Die LUIS BUÑUEL EDITION sollte in keiner DVD-Sammlung fehlen – ab 20. November erhältlich!

Die LUIS BUÑUEL EDITION beinhaltet:

1. GRAN CASINO (1947), DVD-Premiere

2. DAS FIEBER STEIGT IN EL PAO (1959), DVD-Premiere

3. DAS JUNGE MÄDCHEN (1960), DVD-Premiere

4. TAGEBUCH EINER KAMMERZOFE (1964), DVD-Premiere

5. BELLE DE JOUR (1967)

6. DIE MILCHSTRASSE (1969), DVD-Premiere

7. TRISTANA (1970), DVD-Premiere

8. DER DISKRETE CHARME DER BOURGEOISIE (1972)

9. DAS GESPENST DER FREIHEIT (1974), DVD-Premiere

10. DIESES OBSKURE OBJEKT DER BEGIERDE (1977)


Ausführliche Informationen und Bildmaterial erhalten Sie auf dem Presseserver der Kinowelt Home Entertainment.

Jessica Schwarz brilliert als Romy Schneider

KINOWELT veröffentlicht ROMY einen Tag nach TV-Ausstrahlung auf DVD

03.11.2009 Nur wenige Schauspielerinnen haben in ihrer Karriere eine derart faszinierende und facettenreiche Entwicklung vollzogen wie Romy Schneider. Noch heute gilt sie als einer der wenigen deutschen Stars von Weltrang. Ihr früher Tod ließ sie zur Legende werden.

ROMY geht dem Mythos des umjubelten Leinwandstars nach und erzählt von den wichtigsten Stationen in Schneiders leidenschaftlich und intensiv gelebtem Leben – von den Kindheitsjahren im Internat, dem ersten Auftritt mit gerade einmal 15 Jahren in „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“, ihrer legendären „Sissi“-Rolle, der großen Liebe zu Alain Delon und der schwierigen Ehe mit Harry Meyen bis hin zum endgültigen Aufstieg zur gefeierten Aktrice in Frankreich.

Hauptdarstellerin Jessica Schwarz gelingt das Glanzstück, Romy Schneider als eine Frau und Künstlerin zu verkörpern, die sich und der Welt immer auch ein Rätsel blieb und die trotz großer Erfolge rastlos auf der Suche nach dem Glück und der Liebe war. An ihrer Seite: Thomas Kretschmann als Harry Meyen, Maresa Hörbiger als Martha Schneider, Guillaume Delorme als Alain Delon und Heinz Hoenig als Hans Herbert Blatzheim.

Ab 12. November – einen Tag nach der TV-Ausstrahlung in der ARD – auf DVD erhältlich. Ein Muss für jeden Romy-Schneider-Fan!

Regisseur, Schauspieler und Filmlegende

Gratulation zum 90. Geburtstag von Bernhard Wicki

28.10.2009 Der am 28. Oktober 1919 in St. Pölten/Österreich geborene Schweizer war als Regisseur ein schonungsloser Realist. Seine Filmkarriere, die mit vielen großen Namen wie G. W. Pabst, Max Ophüls, Wolfgang Staudte, Romy Schneider, Jeanne Moreau und Marlon Brando in Verbindung steht, begann er als Schauspieler. Seine elegante Erscheinung prädestinierte Wicki für herrschaftliche Rollen, z. B. als Walzerkönig Johann Strauß in „Ewiger Walzer“ (1954) und als Oberst Graf Schenk von Stauffenberg in „Es geschah am 20. Juli“ (1955). Sein ungehobelter Witwer auf Freiersfüßen in „Die Zürcher Verlobung“ (1957) ist eine unvergessene Paraderolle.

Ursprünglich wollte Wicki Dichter werden, wurde aber 1938 erfolgreich in Gründgens' Schauspielschule in Berlin aufgenommen. Noch im selben Jahr wurde er wegen einer Mitgliedschaft im kommunistischen Jugendverband für zehn Monate im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Mit Gründgens’ Hilfe kam er wieder frei. Wicki war viele Jahre im Theater zu sehen, bis seine Kinokarriere als Lokomotivführer Otto in
„Der fallende Stern“ (1950) ins Rollen kam. Faszinierend war seine Darstellung des sterbenden Tomasso in „Die Nacht“ (1961) von Michelangelo Antonioni. Wicki spielte bis ins hohe Alter im Fernsehen und Kino, meist in erhabenen Charakterrollen wie als Landarzt, der Harry Dean Stanton in Wim Wenders’ „Paris, Texas“ (1984) gesund pflegt, als Autofabrikant in „Killing Cars“ (1986) und als „göttlicher“ Bademeister in „Prinzenbad“ (1993).
Wickis Schauspielkarriere wird nur von seinen wenigen Regiewerken übertroffen, die ihn zu einem der bedeutendsten deutschen Filmschaffenden machten. Seine Arbeit war von großartigen Schauspielleistungen und hohem Realismus geprägt. Nach der semidokumentarischen Motorradgangstudie „Warum sind sie gegen uns?“ (1958) brillierte Wicki mit „Die Brücke“ (1959), worin er den Wahnwitz des Krieges eindringlich schildert. Anschließend führte Wicki Regie in einer Episode von „Der längste Tag“ (1962). Der Kassenerfolg wurde für den Oscar® als Bester Film nominiert. Als seine größte Leistung in diesem Film bezeichnete Wicki, dass er die Deutschen nicht als dumme Krauts darstellen konnte. Mit „Morituri“ (1965), worin Wicki erneut ein differenzierteres Porträt von Deutschen im Film gelang und Filmgrößen wie Marlon Brando und Yul Brynner Rollen übernahmen, endete seine Zeit in Hollywood. Es folgten in Deutschland die weniger beachteten Regiearbeiten „Die Eroberung der Zitadelle“ (1977), „Die Grünstein-Variante“ (1985) und „Das Spinnennetz“ (1989). Wicki bot im letztgenannten Film besten Geschichtsunterricht mit einem gewalttätigen Aufsteigerdrama über den preußischen Ex-Offizier Theodor Lohse, der sich in der Weimarer Republik nach oben buckelt und später über Leichen geht – ein filmischer Paukenschlag, in dem Hauptdarsteller Ulrich Mühe sein Können zeigte. „Das Spinnennetz“ wurde als Bester ausländischer Film für den Oscar® nominiert. Während der Dreharbeiten zum Film erlitt Wicki Gehirnblutungen, von denen er sich nicht wieder erholte. Ein weiteres geplantes Regieprojekt „Die Sirene“ konnte er nicht mehr zu Ende führen.
Nach seinem Tod wurde der Bernhard Wicki-Gedächtnis-Fonds gegründet. Der Bernhard-Wicki-Filmpreis „Die Brücke“ wird als Friedenspreis des Deutschen Films verliehen.

Neben der Arthaus Premium DVD „Die Brücke & Verstörung - und eine Art von Poesie: Die Filmlegende Bernhard Wicki“, worin das außerordentliche Leben des Filmemachers in einem ständigen Dialog mit der Zeitgeschichte imposant geschildert wird, hat Kinowelt Home Entertainment ein breites Spektrum seines Schaffens veröffentlicht:

Die Brücke
Die Brücke / Edition Deutscher Film
Die Zürcher Verlobung
Paris, Texas
Paris, Texas / Arthaus Premium
Unruhige Nacht
Die linkshändige Frau / Arthaus Collection Literatur
Carlos
Die gläserne Zelle
Teufel in Seide

Filmdenkmal für eine Ikone des europäischen Kinos

ARTHAUS widmet Jean-Luc Godard eine einmalige Edition

26.10.2009 Wie kaum ein anderer hat er die französische Nouvelle Vague geprägt und sich damit einen festen Platz in der Filmgeschichte erobert. Längst sind die Werke von Regielegende Jean-Luc Godard Klassiker des europäischen Kinos. Der Franzose wurde im Verlauf seiner Karriere mit Preisen überhäuft und drehte mit der Crème de la Crème des Kinos, darunter Jean-Paul Belmondo, Brigitte Bardot, Julie Delpy, Isabelle Huppert, Michel Piccoli, Hanna Schygulla, Jean Seberg und Emmanuelle Seigner.

Arthaus veröffentlicht nun zehn seiner Meisterwerke aus den Jahren 1959 bis 1983 erstmals in einer hochwertigen DVD Edition. Gleich drei DVD-Premieren und hoch interessantes Bonusmaterial – darunter „Périphéries“ (ca. 28 Min.), ein Audiokommentar mit Jean-Bernard Pouy, Filmplakate, Fotogalerien, ein Interview mit Anna Karina (ca. 9 Min.), die Kurzfilme „Bardot et Go“ und „Paparazzi“ sowie Einführungen zu den Filmen – geben Einblick in Godards Gesamtwerk. Die JEAN-LUC GODARD EDITION sollte in keiner DVD-Sammlung fehlen – ab 06. November erhältlich!


Die JEAN-LUC GODARD EDITION beinhaltet:

1. AUSSER ATEM, Frankreich 1959

2. EINE FRAU IST EINE FRAU, Frankreich / Italien 1961

3. DIE VERACHTUNG, Frankreich 1963

4. DER KLEINE SOLDAT, Frankreich 1963

5. ELF UHR NACHTS, Frankreich 1965

6. ALPHAVILLE, Frankreich / Italien 1965, DVD-Premiere

7. MADE IN USA, Frankreich 1966, DVD-Premiere

8. PASSION, Frankreich / Schweiz 1982, DVD-Premiere

9. VORNAME CARMEN, Frankreich 1983

10. DETEKTIVE, Frankreich / Schweiz 1985

Rühmanns Weihnachtsklassiker erstmals auf Blu-ray

DIE FEUERZANGENBOWLE / BLU-RAY ab 06. November im Handel

22.10.2009 Als in einer angeheiterten Herrenrunde Anekdoten über die Schulzeit ausgetauscht werden, muss der junge und erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer feststellen, dass er während seines Privatunterrichts nie in den Genuss der köstlichen Pennälerstreiche seiner Freunde kam. Kurzerhand entschließt er sich, die nie gemachten Erlebnisse nachzuholen und tarnt sich als Gymnasiast. In der Schule treibt er mit seinen geistreichen Witzen die Lehrer auf die Palme und erhält die Gelegenheit einer kleinen Liebesaffäre.

Heinz Rühmann brilliert in Helmut Weiss' Klassiker DIE FEUERZANGENBOWLE in seiner wohl bekanntesten Rolle als Dr. Johannes Pfeiffer. Erstmals erscheint dieser Meilenstein der Filmgeschichte auch auf Blu-ray. Inklusive der Dokumentation „Kleiner Mann ganz groß“!

DIE FEUERZANGENBOWLE / BLU-RAY ist ab 06. November im Handel erhältlich. Ein Highlight für jeden Fan – nicht nur zu Weihnachten!

Don Camillo & Peppone sind zurück!

KINOWELT veröffentlicht Special Edition in stilechter Bibelverpackung

13.10.2009 Die populären Zankvögel Don Camillo und Peppone sind wieder da und starten einen neuen Angriff auf das Zwerchfell! Der leidenschaftliche Priester mit der lockeren Faust und der aufgeblasene kommunistische Bürgermeister liefern sich in fünf Klassikerkomödien hitzige Gefechte und halten ihre Gemeinde auf Trab. Für alle Komik-Fans ist diese hochwertige Edition in stilechter Bibelverpackung ein Muss! Ab 16. Oktober im Handel erhältlich.






In der DON CAMILLO & PEPPONE EDITION (2009) sind enthalten:

1. Don Camillo und Peppone, Italien / Frankreich 1952

2. Don Camillos Rückkehr, Italien / Frankreich 1953

3. Die große Schlacht des Don Camillo, Italien / Frankreich 1955

4. Hochwürden Don Camillo, Italien / Frankreich 1961

5. Genosse Don Camillo, Italien / Frankreich 1965

Helme Heines „Freunde“ erobern die Wohnzimmer

MULLEWAPP begeistert ab 24. November auf DVD und Blu-ray

09.10.2009 Die Tiere vom Bauernhof Mullewapp führen ein ganz normales Landleben – bis sie unerwartet Besuch bekommen: Johnny Mauser, nach eigener Aussage ein berühmter Schauspieler, wirbelt den Alltag kräftig durcheinander. In den ungewohnten Trubel platzt auf einmal eine Nachricht: Das kleine Lämmchen Wolke wurde entführt! Gut, dass ein waschechter Held vor Ort ist. Zusammen mit dem dicken Waldemar und Franz von Hahn wird Johnny prompt zu Wolkes Rettung abkommandiert. Jetzt müssen die drei zusammenhalten! Mit Waldemars Fahrrad machen sie sich auf, und ein großes Aben-teuer beginnt …

Nach der Vorlage von Helme Heines Kinderbuchklassikern haben Tony Loeser („Ein Fall für Freunde“) und Jesper Møller („Asterix und die Wikinger“) mit MULLEWAPP – DAS GROSSE KINOABENTEUER DER FREUNDE eine unterhaltsame Geschichte in Heines kunterbuntem Aquarellstil inszeniert. Benno Fürmann (Johnny Mauser), Christoph Maria Herbst (Franz von Hahn), Joachim Król (Der dicke Waldemar) und Katharina Witt (Marilyn) leihen den kleinen Helden, die zu dritt einfach unschlagbar sind, ihre Stimmen. Das liebenswerte Zeichentrickabenteuer über wahre Freundschaft ist ein Muss für kleine und große Fans!
Ab 24. November als MULLEWAPP – DAS GROSSE KINOABENTEUER DER FREUNDE DVD und MULLEWAPP – DAS GROSSE KINOABENTEUER DER FREUNDE Blu-ray erhältlich!

Das bezaubernde Mädchen von nebenan

Liselotte Pulver feiert 80. Geburtstag

09.10.2009 Am 11. Oktober 1929 kam die Schweizer Schauspielerin Liselotte Pulver auf die Welt. Als Inbegriff des Mädchens von nebenan wurde sie zu einer der populärsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Den Durchbruch markierte 1955 ihre Rolle in "Ich denke oft an Piroschka". In den 1950er Jahren war sie in zahlreichen Lustspielen zu sehen, in denen sie lebensfrohe und herzliche Frauen mimte. Dass sie auch ernsthafte Rollen mit Bravour zu bewältigen wusste, bewies Pulver u. a. in den Thomas-Mann-Verfilmungen "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" und "Buddenbrooks" . In den 1960er Jahren war sie auch in internationalen Produktionen, wie Billy Wilders "Eins, zwei, drei" mit von der Partie. 1964 folgte eine Golden-Globe-Nominierung als Beste Nebendarstellerin für ihren Part in "Staatsaffären". Zwischen 1978 und 1985 moderierte Pulver die beliebte Kindersendung „Sesamstraße”. Im Verlauf ihrer Schauspielkarriere wurde Lilo Pulver mit mehreren Bambis, dem Filmband in Gold und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 2007 wurde sie für ihr Lebenswerk mit der Goldenen Kamera geehrt.
Kinowelt hat Liselotte Pulver zudem die "Lilo Pulver Edition" und "Ein Wiedersehen mit Lilo Pulver"gwidmet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: "www.einwiedersehenmit.de"

50 Jahre „Die Blechtrommel“

Der Jahrhundertroman und das Filmmeisterwerk - Jetzt in einer Arthaus Premium Edition!

07.10.2009 Zur Frankfurter Buchmesse 1959 erschien der Roman, der die deutsche Nachkriegsliteratur nachhaltig beeinflusste und seinen Autor schlagartig berühmt machte. „Die Blechtrommel“ – Günter Grass‘ Geschichte des kleinen Oskar Matzerath, der an seinem dritten Geburtstag beschließt, nicht mehr zu wachsen, um fortan auf seiner Blechtrommel leidenschaftlich zu protestieren, wurde bis heute in mehr als 40 Sprachen übersetzt und verkaufte mehrere Millionen mal. Doch nicht nur der Roman feiert sein Jubiläum. Auch Volker Schlöndorffs Verfilmung des Werkes aus dem Jahr 1979 begeht in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Mehr als 3 Millionen Kinobesuchern sahen „Die Blechtrommel“ mit David Bennent, Mario Adorf und Angela Winkler in den Hauptrollen. Der Regisseur gewann den ersten Oscar® für einen deutschen Film und wurde mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Dem Roman und seiner Verfilmung widmet Arthaus nun eine hochwertige Edition. Neben dem Film und zahlreichen Extras über dessen Entstehung, enthält die Sonderausgabe "Die Blechtrommel / Arthaus Premium Edition" ein 128-seitiges Buch von Georg Seeßlen, der Roman und Film reflektiert sowie die 90-minütige Dokumentation „Der Unbequeme – Der Dichter Günter Grass“, ein umfassendes Portrait des Dichters und Nobelpreisträgers.

Das beliebteste Duo der Filmgeschichte ist zurück!

KINOWELT veröffentlicht Dick & Doof Collection 1 bis 3

05.10.2009 Das beliebteste Duo der Filmgeschichte ist wieder da! Erleben Sie die weltberühmten Spielfilme mit Laurel und Hardy sowie Kurzfilm-Highlights von der Stummfilmzeit bis in die 1940er Jahre – zum Teil neu restauriert, mit weiteren Synchronfassungen und neuem Bonusmaterial. Ein nostalgisches DVD-Erlebnis der ganz besonderen Art, das zum Sammeln und Verschenken einlädt. Ab 16. Oktober im Handel!








DICK & DOOF COLLECTION 1:
1. In Oxford
2. Die Klotzköpfe
3. Rache ist süß
4. Hinter Schloss und Riegel
5. In der Wüste / Als Mitgiftjäger u. a.
6. Als Matrosen / Gehen vor Anker u. a.
7. Panik auf der Leiter / Unschuldig hinter Gittern u. a.
8. Als Einbrecher / Als Polizisten u. a.
9. Machen eine Landpartie / In einem Bett u. a.
10. Dokumentation – Ein Dankeschön an die Jungs

DICK & DOOF COLLECTION 2:
1. Auf hoher See
2. Die Teufelsbrüder
3. Die Doppelgänger
4. In der Fremdenlegion
5. Der große Fang / Selige Campingfreuden u. a.
6. Im Krankenhaus / Als Retter in der Not u. a.
7. Als Schornsteinfeger / Am Rande der Kreissäge u. a.
8. Gelächter in der Nacht / Ohne Furcht und Tadel u. a.
9. Best of
10. Oliver Hardy – In letzter Sekunde

DICK & DOOF COLLECTION 3:
1. Zwei ritten nach Texas
2. Die Wüstensöhne
3. Das Mädel aus dem Böhmerwald
4. Als Salontiroler
5. Vaterfreuden / Wir sitzen in der Klemme u. a.
6. Die Qual mit den Stiefeln / Alle Hunde lieben Stan u. a.
7. In die Falle gelockt / Angeheitert u. a.
8. Zum Nachtisch weiche Birne / Als Ehekandidaten u. a.
9. Das große Geschäft / Unter Null u. a.
10. Oliver Hardy – Zenobia, der Jahrmarktselefant

EXTRAS COLLECTION 1 BIS 3: Kurzfilme, Dokumentation – Ein Dankeschön an die Jungs, Über die deutschen Synchronfassungen, Kintopps Lachkabinett, Als Lachen Trumpf war, Starinfos, Fotogalerien, Booklet des Dick-und-Doof-Experten Norbert Aping, Trailer

Bei Kinowelt Home Entertainment sind die Filmklassiker in drei wunderbaren Collections erhältlich: DICK & DOOF COLLECTION 1, DICK & DOOF COLLECTION 2 und DICK & DOOF COLLECTION 3

Die Grande Dame der Fotografie

Annie Leibovitz wird 60

02.10.2009 Am 02. Oktober 2009 feiert die erfolgsgekrönte Annie Leibovitz ihren 60. Geburtstag. Selbst Hollywoodstars stehen Schlange, um sich von ihr in Szene setzen zu lassen. Mit ihrem untrüglichen Gespür für Kompositionen, ihrer Kreativität und ihrem Blick für das Besondere hat sie unzählige Prominente, aber auch Unbekannte in unvergesslichen Bildern festgehalten. Ihre Portraits machen Annie Leibovitz zu einer der einflussreichsten Fotografinnen der Gegenwart.
In der Dokumentation "Annie Leibovitz: Life Through a Lens" begleitet Dokumentarfilmerin Barbara Leibovitz ihre ältere Schwester bei der Arbeit. Sie gibt spannende Einblicke in den Alltag der Fotografin und verfolgt deren Werdegang vom Studium bis zum Aufstieg zur Chef-Fotografin beim Rolling Stone und bei Vanity Fair. Dabei offenbart sie nicht nur das kreative Schaffen, sondern auch die ganz privaten Seiten der kamerascheuen Fotokünstlerin.

Unter dem Label ARTHAUS ist die DVD "Annie Leibovitz: Life Through a Lens" erschienen. Mit zahlreichen Statements von Stars wie Mick Jagger, Whoopi Goldberg, Bette Midler, Demi Moore, Patti Smith, Arnold Schwarzenegger, Julia Roberts, Yoko Ono und vielen anderen!

„Mit Schirm, Charme und Melone“ geht in die nächste Runde

KINOWELT veröffentlicht die 7. Staffel in zwei hochwertigen Digipaks

01.10.2009 In der 7. Staffel von MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE hält „Mutter“, der neue Geheimdienstchef, alle Fäden in der Hand. Doch nicht nur das! Gentleman-Agent John Steed bekommt eine neue Partnerin zur Seite: die charmante Tara King. Das Agentenduo kommt nur in den kniffligsten Fällen zum Einsatz und Tara King muss beweisen, dass sie perfekt mit Steed harmoniert!

Kinowelt veröffentlicht am 16. Oktober die 7. Staffel der britischen Kultserie aus den sechziger Jahren in gleich zwei hochwertigen Digipaks. Neu dabei: Linda Thorson als Tara King und Patrick Newell als „Mutter“. Die Farbfolgen erscheinen erstmals auf DVD und in der restaurierten Fassung! Inklusive lang verschollener Extras und neu produziertem Bonusmaterial mit dem großen „The Avengers“-Fan Oliver Kalkofe.

EXTRAS „MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE / EDITION 3 / TEIL 1“:
Audiokommentar mit Produzent Brian Clemens und Regisseur Roy Ward Baker, Einführung von Linda Thorson als Tara King, Einführung zu „Mannerings Fragestunde“ mit Linda Thorson, Deutsche Vor- und Abspänne, Trailer Jahrgang 1965/66, Trailer Jahrgang 1967, Trailer Jahrgang 1968, Trailer „The New Avengers“, Booklet

EXTRAS „MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE / EDITION 3 / TEIL 2“:
Town Girl – Interview mit Linda Thorson, A Restrospective Document – Ein Rückblick auf „The Avengers“ mit Patrick Macnee; Einführungen zu „Herz ist Trumpf“, „Koffer, Koffer, Du musst wandern“ „Vorsicht! Hochspannung“, „Requiem“ und „Pandora“ mit Linda Thorson, Life im gernseh-club Berlin mit Oliver Kalkofe, Trailer Jahrgang 1965/66, Trailer Jahrgang 1967, Trailer Jahrgang 1968, Trailer „The New Avengers“

Geburtstagstorte für Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne!

Schlagerlegende Udo Jürgens wird 75.

30.09.2009 Es wird nicht ruhiger um Udo Jürgens. Jugendlich frisch steht er noch immer auf der Bühne, geht auf Tournee und schreibt neue Songs.
Udo Jürgens Bockelmann, so hieß der gebürtige Österreicher ursprünglich, wurde 1934 in Kärnten geboren. Sein musikalisches Talent zeigte sich bereits in jungen Jahren. So absolvierte er ein Musikstudium in den Fächern Klavier, Harmonielehre, Komposition und Gesang im Mozarteum in Salzburg. Schnell fand er Interesse am Komponieren und Singen und beteiligte sich unter anderen an einem Wettbewerb des Österreichischen Rundfunks, bei dem er überzeugen konnte. 1964 nahm er am Grand Prix Eurovision teil, bei dem er den 5. Platz erreichte.
„Reach for the Stars“ wurde schließlich sein erster Welthit. Dieser sollte nicht der einzige sein, es folgten viele Weitere. Zu seinem Repertoire gehören mittlerweile knapp 900 Songs. Heute kennt jeder seine Songs wie „Mit 66 Jahren“, „Griechischer Wein“, „Aber Bitte mit Sahne“ oder „Vielen Dank für die Blumen“.

In den 60er Jahren komponierte Udo Jürgens für die legendäre Komödie „Siebzehn Jahr, blondes Haar“, bei der es um Liebe und Konflikte mit den Eltern geht, die wunderbare Musik mit tollen Rhythmen. Auch in dem charmanten Wiener Musikfilm „Tanze mit mir in den Morgen“ mit typischem 60er Jahre Kolorit hat er mitgewirkt.
Dass er nicht nur Musiker, sondern auch Entertainer ist, beweist der vitale 75-Jährige immer wieder bei seinen Live-Auftritten. Immer noch steht Udo Jürgens regelmäßig auf der Bühne und begeistert sein Publikum. Nicht zuletzt Auszeichnungen wie der Ehrenpreis der Stifter im Rahmen der Verleihung des Deutsche Fernsehpreises 2004, die Goldene Stimmgabel 1984, 1992 und 2001 sowie zahlreiche Anerkennungen für sein Lebenswerk verdeutlichen seinen Erfolg.
Ihm zu Ehren wird auch das Musical „Ich war noch niemals in New York“ in Hamburg aufgeführt, das die beliebtesten Songs der Schlagerlegende auf die Bühne bringt.

Im Programm der Kinowelt Home Entertainment ist in der beliebten Reihe „Ein Widersehen mit…“ auch eine DVD dem Schlagerstar Udo Jürgens gewidmet. „Ein Wiedersehen mit Udo Jürgens“ enthält die beiden Filme „Siebzehn Jahr, blondes Haar“ und „Tanze mit mir in den Morgen“ sowie ein ausführliches Booklet mit zahlreichen Starinformationen. Beide Titel der DVD sind auch als Einzeltitel erhältlich: „Siebzehn Jahr, blondes Haar“ und „Tanze mit mir in den Morgen“.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:www.einwiedersehenmit.de

Eine faszinierende Reise durch die deutsche Filmgeschichte

Arthaus und KulturSPIEGEL präsentieren die „Edition Deutscher Film“

30.09.2009 Zum 60-jährigen Bestehen der Bundesrepublik Deutschland und zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls präsentieren Arthaus und KulturSPIEGEL die erste umfassende Reihe zum Deutschen Film. Die EDITION DEUTSCHER FILM enthält 50 ausgewählte Meisterwerke des deutschen Kinos aus den Jahren 1922 bis 2009, darunter die DVD-Premieren „Der junge Törless“ und „So glücklich war ich noch nie“. Eine faszinierende Reise durch die deutsche Filmgeschichte – ab 16. Oktober einzeln und als Gesamtedition erhältlich!

EDITION DEUTSCHER FILM :

1. DER LETZTE MANN, Friedrich Wilhelm Murnau 1924
2. METROPOLIS, Fritz Lang 1926
3. M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER, Fritz Lang 1931
4. DIE MÖRDER SIND UNTER UNS, Wolfgang Staudte 1946
5. DIE SÜNDERIN, Willi Forst 1950
6. DER UNTERTAN, Wolfgang Staudte 1951
7. DER VERLORENE, Peter Lorre 1951
8. DES TEUFELS GENERAL, Helmut Käutner 1955
9. DIE HALBSTARKEN, Georg Tressler 1956
10. DAS MÄDCHEN ROSEMARIE, Rolf Thiele 1958
11. ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG, Ladislao Vajda 1958
12. DIE BRÜCKE, Bernhard Wicki 1959
13. DER JUNGE TÖRLESS, Volker Schlöndorff 1966
14. SPUR DER STEINE, Frank Beyer 1966
15. ROTE SONNE, Rudolf Thome 1969
16. KATZELMACHER, Rainer Werner Fassbinder 1969
17. AGUIRRE, DER ZORN GOTTES, Werner Herzog 1972
18. DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA, Heiner Carow 1973
19. LINA BRAAKE, Bernhard Sinkel 1975
20. DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM, Margarethe von Trotta 1975
21. IM LAUF DER ZEIT, Wim Wenders 1976
22. NORDSEE IST MORDSEE, Hark Bohm 1976
23. DEUTSCHLAND IM HERBST, Alexander Kluge, Volker Schlöndorff und weitere 1978
24. DIE EHE DER MARIA BRAUN, Rainer Werner Fassbinder 1978
25. DIE BLECHTROMMEL, Volker Schlöndorff 1979
26. DAVID, Peter Lilienthal 1979
27. LILI MARLEEN, Rainer Werner Fassbinder 1980
28. THEO GEGEN DEN REST DER WELT, Peter F. Bringmann 1980
29. DIE BLEIERNE ZEIT, Margarethe von Trotta 1981
30. DAS BOOT, Wolfgang Petersen 1981
31. CHRISTIANE F. – WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO, Uli Edel 1981
32. DIE WEISSE ROSE, Michael Verhoeven 1982
33. FITZCARRALDO, Werner Herzog 1982
34. STAMMHEIM, Reinhard Hauff 1986
35. DER HIMMEL ÜBER BERLIN, Wim Wenders 1987
36. OUT OF ROSENHEIM, Percy Adlon 1987
37. JENSEITS DER STILLE, Caroline Link 1996
38. DIE INNERE SICHERHEIT, Christian Petzold 2000
39. DIE STILLE NACH DEM SCHUSS, Volker Schlöndorff 2000
40. DIE UNBERÜHRBARE, Oskar Roehler 2000
41. GOOD BYE, LENIN!, Wolfgang Becker 2003
42. GEGEN DIE WAND, Fatih Akin 2004
43. ALLES AUF ZUCKER!, Dani Levy 2005
44. DER FREIE WILLE, Matthias Glasner 2006
45. SEHNSUCHT, Valeska Grisebach 2006
46. VIER MINUTEN, Chris Kraus 2006
47. WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT, Marcus H. Rosenmüller 2006
48. AUF DER ANDEREN SEITE, Fatih Akin 2007
49. YELLA, Christian Petzold 2007
50. SO GLÜCKLICH WAR ICH NOCH NIE, Alexander Adolph 2009

Der Star des italienischen Neorealismus

Zum 85. Geburtstag von Marcello Mastroianni

29.09.2009 Als Neffe des bekannten Bildhauers Umberto Mastroianni verbrachte der am 28. September 1924 geborene italienische Filmschauspieler seine Jugendjahre vor allem in Turin und Rom, wo er Volkswirtschaft und Architektur studierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er von den deutschen Besatzern in ein Arbeitslager interniert worden war, verschrieb sich Mastroianni schon als junger Mann ganz und gar dem Filmgeschäft. Im Theater von Luchino Visconti entdeckt und gefördert, war er erstmals im Film „Die Elenden“ zu bewundern.

Während er anfangs vornehmlich lebenslustige Rollen übernahm, verkörperte er später hauptsächlich schwierige Charaktere und war eine der prägenden Figuren des italienischen Neorealismus. Einen maßgeblichen Einfluss darauf hatte der berühmte Regisseur Federico Fellini, der ihm die Rolle des charismatischen, melancholischen Mannes reiferen Alters förmlich auf den Leib schneiderte. Fellini bedachte Mastroianni in vielen seiner Filme mit der Hauptrolle. So brillierte er neben der Schauspielerin Anita Eckberg in „La Dolce Vita“, mit dem ihm 1960 der internationale Durchbruch gelang. Aber auch mit Sophia Loren stand Mastroianni in nicht weniger als 11 Filmen vor der Kamera.
Nicht nur Fellini schätzte Mastroiannis Können, auch viele andere namenhafte Regisseure wie Marco Ferreri, Robert Altman und Theo Angelopoulos nutzten seine schauspielerische Qualität.
In Fellinis „8 ½“ aus dem Jahr 1963 verkörpert Mastroianni einen Filmemacher, der sich in einer Schaffenskrise befindet. Der Protagonist – mit auffallend autobiografischen Zügen des Regisseurs Federico Fellini – zieht sich in eine Traumwelt zurück, und die Grenzen zwischen Schein und Sein verschwimmen.
Auch andere skurrile Rollen fielen dem wandlungsfähigen Schauspieler nachgerade in den Schoß. So „Das große Fressen“ von Marco Ferreri, in dem Mastroianni einen Flugkapitän verkörpert, der sich mit seinen drei Kumpanen zurückzieht, um Exzessen, Obsessionen und Gelüsten im Übermaß zu frönen.

Nach seinem Tod am 19. Dezember 1996 wurde Marcello Mastroianni, der im Laufe seiner Karriere dreimal für den Oscar® (Scheidung auf Italienisch, Ein besonderer Tag, Schwarze Augen) nominiert war, mit dem David di Donatello und dem Nastro Dargento zweimal für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Bereits 1990 war ihm in Venedig der Goldene Löwe für sein Lebenswerk zuteil geworden.

ARTHAUS hat folgende Filmklassiker mit Marcello Mastroianni veröffentlicht:

Federico Fellini Edition
Marco Ferreri Edition
Achteinhalb / Arthaus Premium
Achteinhalb / Arthaus Collection
Das große Fressen / Arthaus Collection
Das große Fressen
Affentraum
Berühre nicht die weiße Frau
Fellinis Stadt der Frauen
Ginger und Fred
Die zwei Gesichter einer Frau

Ein Sexsymbol wird 75.

Ein Sexsymbol wird 75.- Zum Geburtstag von Brigitte Bardot

29.09.2009 Brigitte Bardot, einst auch unter dem Synonym BB bekannt, feierte am 28. September 2009 ihren 75. Geburtstag. Schon in ihrer Jugend begann die Karriere der bildhübschen Französin. Als Model sammelte sie erste Erfahrungen im Rampenlicht. Schnell wurde die junge Frau von dem Regisseur Roger Vadim entdeckt, den sie später auch heiratete. So bekam sie einen Einblick in die Filmbranche.
Schließlich gelang Bardot der Durchbruch. „Und immer lockt das Weib“ wurde 1956 veröffentlicht und nicht nur in Europa, sondern auch in den USA ein Erfolg. Dabei hatte Bardot ihre Bekanntheit nicht nur ihrem schauspielerischen Talent zu verdanken, sondern auch ihr Aussehen hatte dazu beigetragen. Schon bald zählte sie zur meist fotografierten Frau Europas und wurde zum Sexsymbol und zur Traumfrau der 50er und 60er Jahre. Es folgten weitere Filmerfolge wie „Die Verachtung - Le Mépris“, ein Drama aus dem Jahr 1963.
Mit 40 Jahren wurde Bardot das Interesse der Medien um ihre Person schließlich zu viel und sie zog sich komplett aus dem Filmgeschäft zurück. Seither hat sie sich sehr energisch im Tierschutz eingesetzt. Brigitte Bardot ging dabei mit zahlreichen Aktionen gegen die Robbenjagd in Kanada vor. Aber auch in anderen Bereichen mischt sie mit. So sorgte sie mit ihren radikalen Äußerungen, zum Beispiel über den Islam, in den letzten Jahren für Kritik.

Der 75. Geburtstag war nun Anlass, ihr zu Ehren eine Ausstellung in Paris zu eröffnen. Diese bietet einen Überblick über Brigitte Bardots größte Erfolge, zeigt Bilder, Videos und persönliche Gegenstände.

Im ARTHAUS-Programm sind erschienen:
„Die Verachtung - Le Mépris“
„Die Verachtung - Le Mépris / StudioCanal Collection / Blu-ray“

Ab Januar 2010 ebenfalls erhältlich: die „Brigitte Bardot Edition“.

Erfolgsverwöhnt und vielseitig – Eine Bilderbuchkarriere

Michael Douglas wird 65!

25.09.2009 Es muss wohl Sternschnuppen gehagelt haben, als der US-amerikanische Schauspieler und Filmproduzent Michael Douglas am 25. September 1944 in New Brunswick, New Jersey das Licht der Welt erblickte. Unter dem bürgerlichen Namen Michael Issurovitch Demsky geboren, kann der sympathische Darsteller mit den sanften Augen auf ein erfülltes und erfolgsgekröntes Leben zurückblicken.
Nach dem Studium an der University of California zog es ihn nach New York, um sich in Schauspielerei und Regie ausbilden zu lassen. Sehr bald erhielt er für diesen Entschluss Bestätigung, indem er gleich mit seiner ersten Rolle in einem Kinofilm den Golden Globe Award als Bester Nachwuchsdarsteller erhielt.
Ohne sich groß auf seinen Lorbeeren auszuruhen, betätigte er sich auch als Produzent und so war es nicht weiter verwunderlich, dass Douglas auch in dieser Sparte unglaublich erfolgreich war und für „Einer flog über das Kuckucksnest“ von 1975 den Oscar® in der Wertung Bester Film erhielt. Der internationale Durchbruch gelang ihm in der Serie „Die Straßen von San Francisco“ mit Karl Malden an seiner Seite, für die er gleich 3 Emmys erhielt.
Alles, was der Sohn des Schauspielers Kirk Douglas anpackt, scheint zu Gold zu werden: So ist auch er es, der die Erfolgsfilme „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ und „Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“ produzierte, die wahrscheinlich jedem von uns ein Begriff sind. Insofern war die Entscheidung, 1988 die Produktionsfirma Stonebridge Entertainment zu gründen, geradezu folgerichtig.
Seinen ersten Oscar® als Bester Darsteller erhielt er für den Film „Wallstreet“. Douglas war jedoch nicht nur für leichte Kost der richtige Mann. Auch für seine kontroverseren Filme, wie „Basic Instinct“ von 1992 an der Seite der betörenden Sharon Stone, hagelte es förmlich Auszeichnungen. Das steinharte Herz der Kritiker konnte Douglas auch mit „The Game“ oder „Traffic – Die Macht des Kartells“ erweichen.
Im Jahr 2001 spielte er in dem Actionthriller „Sag kein Wort“ einen Psychiater mit Brittany Murphy als selbstmordgefährdete Patientin an seiner Seite. Fünf Jahre später übernahm er in „The „The Sentinel – Wem kannst du trauen?“ die Rolle eines US Secret Service-Agenten, der den US-Präsidenten vor einem Anschlag retten soll, und sicherlich wird er auch in den nächsten Jahren noch so manchen Schurken dingfest machen.
Diesen Sommer wurde der Glückspilz schließlich, wie bereits sein Vater Kirk Douglas, für sein Lebenswerk vom American Film Institute ausgezeichnet. Manchmal liegt der Erfolg wohl in den Genen.
Bei Kinowelt sind der erotische Thriller „Basic Instinct“, der auf dem Buch „Die Menschenfresser von Tsavo“ basierende und überaus packende Actionfilm „Der Geist und die Dunkelheit“ sowie die effektvoll inszenierten Thriller „Sag kein Wort“ und „The Sentinel – Wem kannst du trauen?“ auf DVD erschienen. Als besonderes Highlight bietet Kinowelt Home Entertainment die Doppel-DVD „Action Heroes: De Niro vs. Douglas“.

Die Ikone des spanischen Autorenkinos

Pedro Almodóvar feiert am 24. September 2009 seinen 60. Geburtstag

23.09.2009 Die Ikone des spanischen Autorenkinos, Pedro Almodóvar, wurde 1949 (nach anderen Angaben 1951) in der kleinen Ortschaft Calzada de Calatrava, Spanien, geboren. Exzessiv melancholisch, aber zugleich der Buntheit des Lebens zugewandt, sind seine Filme bevölkert von der gesellschaftlichen Außenseitern und schillernden Persönlichkeiten. Almodóvars Ouvre ist von Groteske geprägt, aber auch von einem tiefdringenden Realismus, von unkonventionellen Handlungen, die das Abgründige, die Sehnsucht und die Libido erforschen.
Als Jugendlicher suchte Pedro Almodóvar das pulsierende Leben der großstädtischen Metropole und siedelte nach Madrid über. Er wurde zum Star der Avantgarde und erlangte Berühmtheit in der Transsexuellen- und Schwulenszene der Stadt. Im restriktiven Franco-Regime der 70er Jahre drehte der Regisseur und Drehbuchautor erste Kurzfilme – mit einer Super 8-Kamera, die er von seinem Verdienst als Mitarbeiter bei einer spanischen Telefongesellschaft gekauft hatte. Eng verbunden mit der Subkultur des Landes, schrieb Almodóvar Kurzgeschichten über die legendäre Pornodiva „Patty Diphusa“, gründete eine Punk-Rock-Gruppe, war Mitglied der Theatergruppe „Los Goliardos“ und arbeitete als Filmstatist.
Sein Spielfilmdebüt verwirklichte der Spanier 1980 mit „Pepi, Luci, Bom und andere Mädchen aus der Clique“. Geprägt ist der Film vom Lebensgefühl der Movida Madrileña, der Madrider Jugendbewegung, die sich nach der Diktatur Francos im Extatischen entlud und den Leitsatz todo valle – „alles geht“ zielgenau verfolgte.
Wie ein roter Faden durchzieht das Subversive und Exaltierte das filmische Schaffen Almodóvars. In der Erotikkomödie „Labyrinth der Leidenschaften“, die er 1982 drehte, werden alle Facetten sexueller Beziehungen von den Protagonisten durchlebt – von der homoerotischen bis zur inzestuösen. Antonio Banderas hatte in diesem Film seine erste Rolle. In den frühen Jahren seines Filmschaffens gehörte Banderas, ebenso wie die Schauspielerinnen Carmen Maura und Victoria Abril, zur Gruppe um Almodóvar. Sie standen für ihn wiederholt vor der Kamera und der Filmregisseur machte sie zu Stars auf der Leinwand.
„Das Gesetz der Begierde“ (1986), ein Liebesdrama um eine Dreiecksbeziehung zwischen Männern, brachte Almodóvar den nationalen Durchbruch. Mit der Komödie „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ (1988) feierte er internationalen Erfolg. U. a. wurde Carmen Maura darin für ihre Rolle der Pepa mit dem Europäischen Filmpreis geehrt. Gemeinsam mit seinem Bruder Augustin war Pedro Almodóvar für „Accion Mutante“(1993) Produzent. Bereits 1985 hatten die Brüder ihre Produktionsfirma „Deseo Films“ in Madrid gegründet.
In dem schwarzhumorigen, der Ästhetik des Realismus zugewandten Drama „Mein blühendes Geheimnis“ (1995) zeigt Almodóvar eine Madrider Schriftstellerin und Hausfrau, die sich gegen die Zwänge in ihrer Ehe wendet und aus ihrer Schriftstellerkarriere ausbricht.

Seine ersten Filmpreise in Cannes und Hollywood gewann Almodóvar mit „Alles über meine Mutter“ (1999) in der Kategorie ‚Beste Regie’ bzw. ‚Bester fremdsprachiger Film’; zudem erhielt er u.a. den Europäischen Filmpreis, den British Academy Award und den Golden Globe. Das Drama „Alles über meine Mutter“ zeigt die Identitätsfindung einer Krankenschwester und Ex-Prostituierten, die durch einen Unfall ihren Sohn verloren hat und nun zurück zum Ort ihrer Vergangenheit reist. „Sprich mit ihr“ (2002) brachte Pedro Almodóvar ein weiteres Mal nach Hollywood, wo er mit einem Oscar® für das Beste Originaldrehbuch ausgezeichnet wurde.
Einen sehr persönlichen Film drehte der Regisseur und Drehbuchautor im Jahr 2004 mit „La mala educaciόn – Schlechte Erziehung“, worin er mit einem von Zwängen bestimmten, religiösen Erziehungssystem abrechnet.
Für seinen neuesten Kinofilm „Zerrissene Umarmungen“ (2009) stand Muse Pénelope Cruz vor der Kamera, die schon, neben Carmen Maura und Lola Duenas, in dem turbulenten Ensemblefilm „Volver – Zurückkehren“ auf der Leinwand zu sehen war. Mit „Volver“ gewann Pedro Almodóvar u.a. in Cannes 2006 den Preis in der Kategorie ‚Bestes Drehbuch’ sowie einen Goya für die Beste Regie. Seine drei Hauptdarstellerinnen wurden zudem bei der Preisverleihung auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet.

Bei Kinowelt Home Entertainment sind „Alles über meine Mutter“ und „Mein blühendes Geheimnis“ (auch „Mein blühendes Geheimnis / Arthaus Collection“) auf DVD erschienen.

Die Kaiserin der Herzen erstmals in einer traumhaften Schneekugel

KINOWELT veröffentlicht Sissi-Trilogie in einer einmaligen Edition

21.09.2009 Das Märchen von der untergegangenen Donaumonarchie und das bewegende Schicksal einer großen Frau, die als „Kaiserin der Herzen“ in die Geschichte einging, verzaubert bis heute. Die unvergleich-liche Romy Schneider als reizende Elisabeth und Karlheinz Böhm als österreichischer Kaiser Franz Joseph begeistern in drei wunderschönen Verfilmungen mit berauschenden Bildern.

Kinowelt veröffentlicht die weltberühmte Sissi-Trilogie erstmals in einer eleganten Schneekugel-Verpackung. Anstelle von Schnee schwebt minutenlang goldener Glitter über die Miniatur-Kaiserin! Im abschraubbaren goldenen Sockel befinden sich die drei Sissi-Filme in perfekter Qualität. Als Extras sind die Hörfilmfassungen aller drei Teile, ein Interview mit Karlheinz Böhm, ein Trailer der Stiftung „Menschen für Menschen“, Starinfos, ein Making of, „Ach, die Sissi! Wie Romy lernte, nein zu sagen“ mit Renate Seydel, die Dokumentation „Legende Romy Schneider“, Romy Schneider und ihre Rolle als Sissi, eine Kurzbiografie der Elisabeth von Österreich und eine Fotogalerie enthalten.

Die "Sissi Schneekugel Edition" ist ab 02.Oktober im Handel erhältlich. Der Traum aller Frauen und Sissi-Fans – nicht nur zu Weihnachten!


1. SISSI, Österreich, 1955

2. SISSI, DIE JUNGE KAISERIN, Österreich, 1956

3. SISSI – SCHICKSALSJAHRE EINER KAISERIN, Österreich 1957

Tanzfilm mit brillanten Performances und dem Traum vom großen Glück

"Make It Happen" ab 2. November auf DVD und Blu-ray erhältlich!

19.09.2009 Schon seit frühester Kindheit träumt Lauryn davon, Tänzerin zu werden, doch stattdessen arbeitet sie in einem kleinen Kaff in der Autowerkstatt ihres Bruders. In Chicago will Lauryn ihren Traum endlich wahr werden lassen, doch sie verpatzt die Aufnahmeprüfung in der Tanzschule. Vor Scham kehrt sie nicht nach Hause zurück, sondern fängt in dem berüchtigten Nachtclub „Ruby’s“ als Buchhalterin an. Als eines Abends eine der Tänzerinnen ausfällt, scheint Lauryns große Chance endlich gekommen.

"Make It Happen" hat unverkennbar das Potenzial zum nächsten großen Tanzhit zu avancieren. Der Film stammt aus der Feder von Duane Adler, der schon für „Save The Last Dance“ und „Step up“ die Drehbücher schrieb. „Death Proof“-Beauty Mary Elizabeth Winstead tanzt sich in einer packenden Aufsteigerstory nach ganz oben – sexy Grooves und stylische Hip-Hop-Beats garantiert!

Am 02. November erscheint "Make It Happen"auf DVD und Blu-ray. Als Extras sind unter anderem ein Interview mit der Hauptdarstellerin Mary Elizabeth Winstead, Geschnittene und Verpatzte Szenen, ein Tanz-Spiel (nur DVD) und ein BD-Live-Part (nur Blu-ray) enthalten.

Ein unerschöpflicher Reichtum an Bildern

Vom 20.09.-25.09.2009 findet in Mainz die "Edgar Reitz Filmwoche" statt

18.09.2009 Stets bemüht um die Neuerungen und Grenzüberschreitungen im Film war und ist der 1932 im Hunsrück geborene Regisseur Edgar Reitz. Mit seiner imposanten "Heimat-Triologie" (1979-2004) erlangte er Weltruhm. Das über 51 Stunden spielende Mammutwerk ist eine Chronik über Deutschland, die anhand einer Familie auf das Wesentliche, das Menschliche und das Miteinander reduziert und fassbar gemacht wird. Nun ist es an der Zeit, dass auch das Frühwerk des 4-fachen Adolf-Grimme Preisträgers, das lange in den Archiven ruhte, einem begeisterten Publikum zugänglich gemacht und in das cineastische Bewusstsein geholt wird.
Während einer über zwei Jahre andauernden Restaurierung wurden 6 bedeutende Langspielfilme des Regisseurs mithilfe hochwertiger Digitaltechnik bearbeitet. "Mahlzeiten" (1967), "Cardillac" (1969), "Das goldene Ding" (1971), "Die Reise nach Wien" (1974), "Die Stunde Null" (1977), "Der Schneider von Ulm" (1978) sowie die wichtigsten Kurz-, Dokumentar- und Experimentalfilme "Baumwolle", "Yucatan", "Kommunikation", "Geschwindigkeit", "Die Kinder" und "Susanne tanzt" erstrahlen seither in neuem Glanz. Der Debütfilm "Mahlzeiten", in dem eine Kleinfamilie ihren Lebensmittelpunkt und Lebenssinn finden will, wurden 1967 bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig als Bestes Erstlingswerk ausgezeichnet.
Auf der "Edgar Reitz Filmwoche" feiert das Frühwerk des Regisseurs in der restaurierten Fassung seine Welturaufführung. Besonders erwähnenswert: Viele der Filme gibt es erstmals im Director’s Cut zu sehen. Diskussionsrunden im Anschluss an die einzelnen Filmvorführungen, u.a. mit Regisseur und Drehbuchautor Thomas Brussig, runden das Programm in Mainz ab.
Die "Edgar Reitz Filmwoche" ist eine imposante Retrospektive über einen der bedeutendsten deutschen Regisseure, der, neben Alexander Kluge und Peter Schamoni, 1967 das "Oberhausener Manifest" unterzeichnete, damit das althergebrachte Kino für tot und das neue zukunftsgewandte Kino für lebendig erklärte. Ein starkes Stück Filmgeschichte!

Kinowelt Home Entertainment präsentiert eine Vielzahl der Edgar Reitz-Filme hochausgestattet auf DVD: "Edgar Reitz – Das Frühwerk", "Heimat 1 - Eine deutsche Chronik", "Heimat 2 - Chronik einer Jugend", "Heimat 3 - Chronik einer Zeitwende", "Drehort Heimat - Chronik einer deutschen Jahrhundert-Saga" sowie "Deutschland im Herbst" (auch: "Deutschland im Herbst / Edition Deutscher Film").

Weitere Informationen zur Edgar Reitz Filmwoche finden sie unter:
www.filmz-mainz.de

Unvergessene Filmklassiker erstmals auf Blu-ray

ARTHAUS präsentiert die „StudioCanal Collection“

31.08.2009 Arthaus präsentiert in der neuen STUDIOCANAL COLLECTION erstmals ausgewählte Meisterwerke der Kinogeschichte auf Blu-ray. Entdecken Sie eine einzigartige Serie bedeutender, einflussreicher und preisgekrönter Filmklassiker von Regielegenden wie Luis Buñuel, Jean-Luc Godard, Akira Kurosawa und David Lynch. Eine unvergleichliche Sammelreihe in überragender Bild- und Tonqualität!

Die hochwertigen Blu-ray DigiBooks inklusive 20-seitigen Booklets enthalten umfangreiche Extras, die spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte und anhaltende Rezeption der Arbeiten geben. Ab dem 18. September als Einzel-Blu-rays im Handel erhältlich!

1. BELLE DE JOUR – DIE SCHÖNE DES TAGES, Frankreich / Italien 1967

2. DIE DREI TAGE DES CONDOR, USA 1974

3. DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN, USA 1978

4. DER ELEFANTENMENSCH, USA / Großbritannien 1980

5. LETZTES JAHR IN MARIENBAD, Italien / Frankreich 1961

6. RAN, Frankreich / Japan 1984

7. DIE VERACHTUNG – LE MÉPRIS, Frankreich / Italien 1963

8. DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM, Deutschland 1975

Filmische Reise durch die Musikgeschichte mit ARTHAUS und ROLLING STONE

Rolling Stone Music Movies Collection ab 18. September im Handel

27.08.2009 Arthaus präsentiert in Zusammenarbeit mit Deutschlands wichtigstem Musikmagazin „Rolling Stone“ zwölf Musikfilme mit Kultstatus. Ein rockiger Querschnitt durch die Musikgeschichte mit fesselnden Dokumentar- und Spielfilmen in aufwändig gestalteten Digipaks. Die Filme der "Rolling Stone Music Movies Collection" mit und über Musiklegenden wie The Doors, die Rolling Stones, Sex Pistols bis hin zu Hip Hop-Ikone Eminem sind nicht nur für Musikfans ein wahres Highlight. Ab dem 18. September als Einzeltitel und Gesamtedition erhältlich!







1. SHINE A LIGHT, USA 2007

2. THIS IS SPINAL TAP, USA 1983

3. YEAR OF THE HORSE, USA 1997

4. 24 HOUR PARTY PEOPLE, Großbritannien 2002

5. THE DOORS, USA 1990

6. THE FILTH AND THE FURY, Großbritannien / USA 2000

7. LOU REED’S BERLIN, USA / Großbritannien 2007

8. RAY, USA 2004

9. CONTROL, Großbritannien / USA / Australien / Japan 2007

10. 8 MILE, USA 2002

11. ONCE, Irland 2006

12. THE BLUES BROTHERS, USA 1980

Filmisch brillant und gesellschaftlich engagiert

Richard Gere feiert seinen 60. Geburtstag

27.08.2009 Am 29.08.1949 in Philadelphia geboren, zählt Richard Gere zu einem der produktivsten und vielseitigsten Schauspieler Hollywoods. Obwohl er wiederholt auf die Rolle des galanten Liebhabers festgelegt wurde - seinen Durchbruch in „Ein Mann für gewisse Stunden“ (1980) hatte Gere über Nacht und avancierte darin zum Sexsymbol der 80er Jahre – ist seine Filmographie von vielen Facetten seines schauspielerischen Könnens geprägt.
Begonnen hatte Richard Gere seine Schauspielkarriere am Provincetown Playhouse und am Seattle Repertory Theater, bevor er in New York u.a. in zwei Theaterstücken des US- Dramatikers und Regisseurs Sam Shepard Aufsehen erregte. Doch letztendlich siegte in Geres beruflicher Laufbahn die Kinoleinwand über das Theater.
In „Cotton Club“ (1984), einer Mixtur aus Thriller und Musikfilm, glänzt der Schauspieler an der Seite von Diane Lane, Nicholas Cage und Bob Hoskins. In einer engagierten Gastrolle zeigt er sich in dem Drama „... und das Leben geht weiter“ (1993), worin anhand von Einzelschicksalen die Entdeckung des HIV-Virus aufgezeigt wird. In „Bee Season“ (2005) spielt Richard Gere einen Professor, der nur schwer mit dem Talent seiner kleinen Tochter, die behändig die schwierigsten Wörter zu buchstabieren vermag, umgehen kann. Im gleichen Jahr stand er für den Thriller „The Flock - Dunkle Triebe“ (2005) vor der Kamera und mimt einen Betreuer von strafentlassenen Jugendlichen, die er mit unkonventionellen Methoden wieder in Gesellschaft einzugliedern versucht.
Für seine Rolle des Staranwalts Billy Flynn in „Chicago“ bekam Richard Gere 2003 den Golden Globe als Bester Darsteller verliehen. Unvergesslich bleibt natürlich die zum Kultfilm gewordene Romantikkomödie „Pretty Woman“ (1990), worin er den Finanzspekulanten Edward Lewis spielt.
Neben der Schauspielerei engagiert sich Gere intensiv für das um Autonomie kämpfende Land Tibet. Selbst seit Anfang der 80er Jahre Anhänger der buddhistischen Lehre und ein enger Freund des Dalai Lama, setzt sich der Schauspieler in öffentlichen Veranstaltungen für die politischen und gesellschaftlichen Belange dieses Landes ein. Für sein Engagement wurde er deshalb 2003 mit dem Maran-Anderson-Preis seiner Heimatstadt Philadelphia ausgezeichnet.

Bei Kinowelt Home Entertainment sind „Cotton Club“, „... und das Leben geht weiter“, „Bee Season“ sowie „The Flock - Dunkle Triebe“ auf DVD erhältlich.

Der deutsche Film auf Erfolg

Sönke Wortmann feiert seinen 50. Geburtstag

25.08.2009 Geboren am 25.08.1959 in Marl im Ruhrgebiet, studierte Sönke Wortmann an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen sowie am Londoner Royal College of Arts. Bereits mit den Kinofilmen "Allein unter Frauen" (1991) und "Kleine Haie" (1992) bewies der Regisseur sein Talent für das Genre Komödie und unkonventioneller Unterhaltung. Seine Filme sind geprägt von einfallsreichen Pointen und schneidigen Dialogen.
In "Mr. Bluesman" (1993) porträtiert Wortmann einen Autodieb namens Spike, dessen Leben von einer attraktiven Tramperin gehörig durcheinander gebracht wird. Spätestens seit der Erfolgskomödie "Der bewegte Mann" (1994) gehört der Regisseur und Drehbuchautor zur Starriege des deutschen Films. Er arbeitete bisher mit vielen deutschen Schauspielern wie Thomas Heinze, Joachim Król, Veronica Ferres, Katja Riemann, Johanna Wokalek, Armin Rhode, Kai Wiesinger, Rufus Beck, Jürgen Vogel, Til Schweiger und Meret Becker zusammen und erhielt für sein filmisches Schaffen zahlreiche Preise, darunter den Bayerischen Filmpreis, den Deutschen Filmpreis und den Adolf-Grimme-Preis.
Ein Geniestreich ist Sönke Wortmann mit seiner Dokumentation "Deutschland. Ein Sommermärchen" gelungen. Der Regisseur filmte die deutsche Nationalelf zur Fussball WM 2006™ und während des Trainings davor. Er blickte mit seiner Kamera hinter die Kulissen und fing die euphorische Stimmung ein. Über 3 Millionen Kinobesucher sahen die Dokumentation in den ersten 30 Tagen nach Kinostart. Damit hat Sönke Wortmann definitiv ein Stück deutsche Filmgeschichte geschrieben.
Bei Kinowelt Home Entertainment sind "Mr. Bluesman" und "Deutschland. Ein Sommermärchen" auf DVD erschienen - sowohl als Special Edition als auch in der 11 Freunde Edition.

ARTHAUS und KulturSPIEGEL setzen dem Dokumentarfilm ein Denkmal

DVD-Edition „Arthaus Collection Dokumentarfilm“ ab 21. August im Handel

11.08.2009 Arthaus und KulturSPIEGEL präsentieren die "Arthaus Collection Dokumentarfilm"mit zehn Lieblingstiteln der Redaktion des größten deutschen Kulturmagazins. Die neue Reihe enthält zehn preisgekrönte, brandaktuelle und kontroverse Dokumentationen, darunter die DVD-Premieren "Chrigu" und "American Dream". In hochwertiger Aufmachung und exklusiver Ausstattung werden Werke von Oscar®-Preisträgern und Dokumentarfilmlegenden in angemessener Weise gewürdigt. Entdecken Sie eine Edition, die so facettenreich ist wie das Genre selbst! Ab 21. August als Einzeltitel und Box erhältlich!



1. MAN ON WIRE, USA/Großbritannien 2008

2. LOSERS AND WINNERS, Deutschland 2006

3. CHRIGU, Schweiz 2007

4. DER GROSSE AUSVERKAUF, Deutschland 2007

5. AMERICAN DREAM, USA 1990

6. DARWINS ALPTRAUM, Österreich/Frankreich/Belgien 2004

7. ENRON – THE SMARTEST GUYS IN THE ROOM, USA 2005

8. DIE SPIELWÜTIGEN, Deutschland 1997-2004

9. WHERE IN THE WORLD IS OSAMA BIN LADEN?, USA 2008

10. DIE HOCHSTAPLER, Deutschland 2006

Eine Parabel auf den Frieden

Das Palästinenser-Drama ALLES FÜR MEINEN VATER

10.08.2009 Um die Ehre seines Vaters wiederherzustellen, der im Heimatdorf einer Komplizenschaft mit den Israelis bezichtigt wird, fährt der Palästinenser Tarek nach Tel Aviv. Als Selbstmordattentäter will er auf dem Wochenmarkt der israelischen Metropole einen Anschlag verüben. Doch der Plan schlägt fehl und Tarek muss zwei weitere Tage in der Stadt verbringen. Dabei lernt er das Schicksal der kleinen Leute kennen, erfährt die jüdische Lebenskultur und Gastfreundlichkeit und entdeckt die Liebe zu einer bezaubernden jungen Frau.
Ähnlich wie in "Lemon Tree" (2008) von Landsmann Eran Riklis, rückt der in Tel Aviv aufgewachsene Regisseur Dror Zahavi mit seinem von Humor getragenen Drama "Alles für meinen Vater" die Situation der palästinensischen Bevölkerung im Nahen Osten in den Fokus der Aufmerksamkeit. Studiert hat Zahavi an der Filmhochschule Konrad Wolf in Potsdam und stand seitdem für zahlreiche deutsche TV-Produktionen hinter der Kamera. Für sein Kinodebüt ist er in die Heimat zurückgekehrt. Sein Film lebt von der Hoffnung, er trägt eine Vision von der Annäherung zweier verfeindeter Kulturen – der israelischen und der islamischen.
Gefilmt in atmosphärisch-frischen Bildern, gewann die deutsch-israelische Koproduktion den Publikumspreis des Internationalen Film Festivals Moskau und war siebenfach für den israelischen Filmpreis nominiert.
Die DVD ist seit 07.08.2009 im Handel erhältlich.

Citizen Kane - Neu restauriert auf DVD!

Orson Welles' Meisterwerk in neuem Glanz und mit neuen Extras

07.08.2009 Das Regiedebüt des damals 25-jährigen Orson Welles über den Aufstieg und Fall eines Medienmoguls gilt bis heute als eines der besten Werke der Kinogeschichte. Arthaus veröffentlicht das Oscar®-prämierte Meisterwerk in einer neu restaurierten Fassung mit aufwändig überarbeitetem Bild und Ton. Ebenfalls neu ist das umfangreiche Bonusmaterial, mit dem die DVD ausgestattet ist. Dazu gehören ein neuer Audiokommentar von Filmwissenschaftler Dr. Thomas Koebner, Orson Welles’ erster Kurzfilm „The Hearts of Age“ sowie ein 16-seitiges Booklet mit Hintergrundinformationen zum Film. Die DVD ist seit 7. August im Handel erhältlich.

Weitere Informationen & Trailer

Neue Abenteuer mit Emma Peel und John Steed

Kinowelt veröffentlicht Staffel 5 und 6 von „Mit Schirm, Charme und Melone“

05.08.2009 Das Warten hat ein Ende: Nach dem überragenden Erfolg der ersten Edition veröffentlicht Kinowelt am 21. August zwei weitere Staffeln der berühmten britischen Kultserie "Mit Schirm, Charme und Melone". Erneut glänzen Patrick Macnee und Stilikone Diana Rigg als unschlagbares Agentenduo. Wenn der smarte Gentleman-Agent John Steed und seine bezaubernde Partnerin Emma Peel zum Einsatz kommen, haben Bösewichter keine Chance. Mit eleganter Lässigkeit, kühlem Sexappeal, verblüffendem Scharfsinn und Emmas Karatekünsten gelingt ihnen die Aufklärung der kompliziertesten Kriminalfälle – ein nostalgisches Vergnügen der Extraklasse!

Als besonderes Highlight enthält Edition 2 im 9er Digistak zwei lang verschollene Extras und neu produzierte Interviews mit dem großen "The Avengers"-Fan Oliver Kalkofe. Daneben runden ein Interview von Joachim Fuchsberger mit Diana Rigg und Patrick Macnee, "The Strange Case of the Missing Corpse", Integralfassungen aus Edition 1, Trailer 1965/66, Trailer 1967, Trailer 1968, ein Booklet mit Episodenführer, eine Fotogalerie, je eine Folge aus "Mini-Max oder: Die unglaublichen Abenteuer des Maxwell Smart" und "Gauner gegen Gauner" sowie der Deutsche Vorspann die DVD-Erstveröffentlichung perfekt ab.

Teil 1 und Teil 2 von Edition 3 erscheinen am 16. Oktober 2009.

Der Vater des modernen Slasherfilms

Horrorspezialist Wes Craven wird 70

31.07.2009 Wenn Horror-Fans vor Vergnügen mit der Zunge schnalzen, dann hat fast immer Wes Craven seine Hände im Spiel. Der Altmeister des Grauens brach mit seiner "Scream"-Trilogie das in Konventionen erstarrte Genre auf und sorgte nicht zuletzt mit Filmen wie "Nightmare on Elm Street" und "The Hills Have Eyes" dafür, dass sein Name für Horrorkost der Extraklasse steht. Am 02. August 2009 feiert Wes Craven seinen 70. Geburtstag.

Bevor er 1971 im Filmgenre tätig wurde, arbeitete Craven als Lehrer. Spekulationen, ob dieser Beruf zu seinem Engagement im Filmgeschäft beitrug, lässt er unkommentiert. Der Durchbruch gelang 1972 mit dem bis heute umstrittenen Splatterhorror "Das letzte Haus links". Die Einleitung einer Revolution des Genres, denn durch seine verstörende und polarisierende Erzählstruktur bot dieser Film den Fans genau das, was ihnen zuvor immer mehr gefehlt hatte - Überraschungen und Mut zur Veränderung.

Populär wurde Wes Craven Mitte der achtziger Jahre und mit ihm die Filmfigur Freddy Krueger. "Nightmare on Elm Street" konfrontierte die Zuschauer mit den eigenen Urängsten, lässt sich doch ein Traum nicht bewusst steuern. Die Figur des Freddy Krueger wurde zur Ikone des Horrorkinos und steht heute auf einer Stufe mit Michael Myers aus "Halloween" oder Jason aus "Freitag, der 13." Nicht zufällig wurde auch das Spin-Off "Freddy vs. Jason" zu einem Publikumserfolg.

Als die Zuschauer nach unzähligen Fortsetzungen dieser Filme nach Veränderungen schrien, war es wiederum Wes Craven, der sie beim Wort nahm und mit der "Scream"-Trilogie neue Maßstäbe setzte. Die einzigartige Mischung aus Splatter-, Horror- und Gore-Szenen, gemischt mit einer gehörigen Portion Selbstironie, verhalfen "Scream"-Queen Neve Campbell und Courteney Cox-Arquette zu ihrem Durchbruch und markierte einen weiteren Meilenstein des Genres. Für das Jahr 2010 ist der vierte Teil der Reihe angekündigt.

Als Produzent glänzt Wes Craven inzwischen allein durch seinen Namen, denn die Filme der Reihe "Wes Craven präsentiert ..." konnten an den Kinokassen fast alle Erwartungen erfüllen. Auch mit siebzig Jahren wendet sich Wes Craven von seiner Leidenschaft nicht ab. Der Psycho-Horror "Red Eye" aus dem Jahr 2005 lässt erahnen, dass das neue Jahrtausend dank CGI für ihn weiteren Spielraum zulässt, um seinen Fans erneut zu geben, wonach sie sich sehnen - Angst, Gänsehaut und weiche Knie.

Kinowelt Home Entertainment hat pünktlich zum 70. Geburtstag des Horrorspezialisten eine Jubiläumsedition veröffentlicht, die das hohe Maß an Ideenreichtum und die immense Schaffenskraft des Regisseurs und Produzenten zum Ausdruck bringt. Alle enthaltenen Filme sind auch als Einzeltitel erhältlich. Ebenfalls auf DVD erschienen ist die komplette "Scream"-Trilogie. Ab Oktober 2009 wird diese dann auch im High Definition-Format die Anhänger zu Jubelschreien bewegen.

Trauer um Peter Zadek

Großer deutscher Theaterregisseur stirbt im Alter von 83 Jahren

30.07.2009 Er galt als unerschrockener Provokateur und prägte in den letzten 50 Jahren das Bild der Theaterlandschaft wie kaum ein Zweiter. Die deutsche Theater-Legende Peter Zadek starb in der Nacht zum 30. Juli 2009 infolge einer langen Krankheit.

Peter Zadek wurde 1926 als Sohn einer jüdischen Familie in Berlin geboren und emigrierte nach der Machtübernahme Hitlers nach London und später nach Oxford. Dort kam er zum ersten Mal mit dem Amateurtheater in Kontakt, was in ihm den Wunsch weckte, Regisseur zu werden. Nach einer Regieausbildung inszenierte er zunächst viele Stücke in der britischen Provinz, ehe er Anfang der 1960er Jahre wieder nach Deutschland zurück ging und große Erfolge feiern konnte. Besonders seine Inszenierungen von Shakespeares Werken wurden von Kritik und Publikum in höchstem Maß gelobt. Dabei gelang es Zadek immer wieder, gezielt zu provozieren. Zusammen mit Fassbinder, Peter Stein oder auch Peter Palitzsch etablierte er den "Bremer Stil" als neue rebellische Bühnenform. Peter Zadek wurde von den Kritikern von "Theater heute" mehrfach zum Regisseur des Jahres gewählt. Sein Ausflug ins Filmgenre war ebenfalls von Erfolg gekrönt. Das Kinodebüt des umstrittenen Regisseurs "Ich bin ein Elefant, Madame" gewann den Silbernen Bären sowie das Filmband in Gold für die Beste Regie und den Besten Nachwuchsschauspieler.

Kinowelt Home Entertainment hat die beißende Satire „Ich bin ein Elefant, Madame“ auf DVD veröffentlicht.

Keira Knightley ist "Die Herzogin"

Ab 21. August auf DVD und Blu-ray erhältlich!

29.07.2009 Georgiana Spencer ist gerade 16, als sie von ihrer ehrgeizigen Mutter mit dem einflussreichen, neun Jahre älteren Herzog von Devonshire verheiratet wird. Erwartungsvoll stürzt sich die temperamentvolle Frau in ihr neues Leben und steigt allen gesellschaftlichen Konventionen zum Trotz zur politischen Aktivistin und umjubelten Fashion-Ikone auf. Doch obwohl ihr ringsum die Herzen zufliegen, hat ihr eigener Ehemann nur Verachtung für sie übrig. Er verlangt von ihr einen männlichen Erben, ansonsten bevorzugt er Lady Bess, die beste Freundin seiner Frau, und zwingt Georgiana zu einer „Ménage-à-trois“. Gedemütigt engagiert sich die selbstbewusste Frau gesellschaftlich umso mehr und avanciert zum Mittelpunkt der High Society. Da begegnet sie dem aufstrebenden Jungpolitiker Charles Grey …

Das bildgewaltige Liebesdrama "Die Herzogin" – völlig zu Recht der diesjährige Oscar®-Gewinner für die Besten Kostüme – erzählt die wahre Geschichte der charismatischen Georgiana Spencer, einer Vorfahrin Prinzessin Dianas, die Ende des 18. Jahrhunderts mit Intelligenz, Witz und Charme die britische Gesellschaft aufmischte und als modische Trendsetterin galt. Keira Knightley brilliert in der Rolle der schillernden Herzogin, Ralph Fiennes überzeugt als ihr gefühlskalter Gatte und erntete für seine Darstellung eine Golden-Globe-Nominierung.

Am 21. August erscheint "Die Herzogin" auf DVD und Blu-ray. Als Extras sind ein ca. 40-minütiges Making of (Die reale Herzogin, Casting einer Hochzeit, Locations, Eine Frau der Politik, Die Kaiserin der Mode), Geschnittene Szenen, TV-Spots und ein BD-Live-Part (nur Blu-ray) enthalten.

Vielseitig und undurchschaubar

Am 26.07. feiert Kevin Spacey seinen 50. Geburtstag.

24.07.2009 Unvergesslich seine Rolle als vermeintlicher Sündenrächer im Psychothriller „Sieben“ (1995), das durchtriebene Spiel als korrupter Polizist in „L.A. Confidential“ (1997) oder die Darbietung des genialen Philosophieprofessors in „Das Leben des David Gale“ (2002). Kevin Spacey ist einer der großartigsten Charakterdarsteller, die es im US-amerikanischen Kino gibt. Zu seinem herausragenden Talent zählt die überzeugende Darstellung seelisch zerrissener Persönlichkeiten, denen Spacey eine geheimnisvolle Aura verleiht und sie mit einem distanzierten Spiel um die Wahrheit kontrastiert.

Geboren wurde Kevin Spacey am 26.07.1959 in South Orange, New Jersey. Mit 22 Jahren hatte er seinen ersten Bühnenauftritt im Rahmen des New York Shakespeare Festivals. Im Laufe seiner Karriere war und ist der Schauspieler immer wieder auf diversen Theaterbühnen zu sehen, u.a. mit seinem Mentor Jack Lemmon („Manche mögen‘s heiß“, „Das Appartement“), der ihn auch zur Schauspielerei ermutigte und als langjähriger, enger Freund begleitete. Zudem zeichnet Spacey als künstlerischer Direktor am Old Vic Theatre in London verantwortlich.

Seinen ersten Oscar® erhielt der Amerikaner für die Beste Nebenrolle im Thriller „Die üblichen Verdächtigen“ (1995). In "Hurlyburly" (1998) spielt Kevin Spacey an der Seite von Sean Penn und Chazz Palminteri. Die Protagonisten verkörpern in der Komödie ein Männertrio, das gemeinsam alle Attraktionen annimmt, die das Leben zu bieten hat - besonders die schönen Frauen - und nicht zuletzt häufig in Zoff darüber gerät. In dem Actionthriller "Verhandlungssache" (1998) wartet Kevin Spacey an der Seite von Samuel L. Jackson auf. Es gilt für beide, einen Korruptionskomplott aufzuklären und die Unschuld des Geiselnehmers Danny Roman alias Samuel L. Jackson zu beweisen.

Spaceys Rolle als Lester Burnham in „American Beauty“ (1999) wurde mit einem weiteren Oscar® sowie einem British Academy Award in der Kategorie ‚Bester Hauptdarsteller‘ ausgezeichnet. Leidenschaftlich durchlebt Lester in der bittersüßen Tragikomödie von Sam Mendes eine Midlife-Crisis und erkennt dabei die Grenzen seiner bürgerlichen Existenz. Mit dem Film „X-Pax“ (2002) zeigt der aufstrebende Hollywood-Schauspieler sein Talent im Genre der Science-Fiction. In der Figur des Prot spielt er einen jungen Mann, der an seiner außerirdischen Existenz festhält. Im gleichen Jahr stand Spacey auch für die Literaturverfilmung von Lasse Hallströms „Schiffsmeldungen“ vor der Kamera.

In dem Actionthriller "Edison" (2005), u.a. mit Morgan Freeman und Justin Timberlake, mimt der Schauspieler einen Ermittler, der den Vorwürfen der Korruption in einer Elite-Einheit der Polizei nachgehen muss. Der Film kam in Deutschland nie in die Kinos, feierte jedoch eine Videopremiere und wurde mit dem Jupiter, dem Preis für die Beste DVD-Premiere, im Jahr 2006 ausgezeichnet.
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitet Kevin Spacey auch als Regisseur. So verfilmte er 2004 die Biografie des 50er und 60er Jahre-Sängerstars Bobby Darwin. In dem Biopic „Beyond the sea – Musik war sein Leben“ spielte er zudem die Hauptrolle. Sein Regiedebüt gab der Schauspieler 1996 mit dem Kammerspiel „Albino Alligator“.

Bei Kinowelt Home Entertainment sind die Filme "Edison", "Verhandlungssache" und "Hurlyburly" mit Kevin Spacey auf DVD erhältlich.

Auszeichnung für exzellente Interaktivität

Terminator 2 / Blu-ray glänzt beim IDMA/DVDA Excellence Award

06.07.2009 In Los Angeles wird alljährlich die bedeutendste Auszeichnung für DVD- und Blu-ray-Formate von einer internationalen Fachjury an Content-Owner und Entwickler vergeben. Im vergangenen Jahr hatte bereits die Terminator 2 / Ultimate HD DVD Edition gleich zwei Preise in den Kategorien „Authoring Design and Implementation“ sowie „Technical Achievement“ erhalten.

Die „Terminator 2 / Limited Skynet Fan Edition“ erscheint in Deutschland am 03. Juli. Die in Design und Ausstattung einzigartige Blu-ray-Veröffentlichung präsentiert James Camerons legendären Science-Fiction-Klassiker dank Seamless Branching als Director's Cut, Kinofassung und Extended Special Edition. Verpackt in einer ca. 35 cm hohen und ca. 17,5 cm breiten, silberfarbenen Endoskeleton-Büste mit leuchtenden Augen und coolem Soundchip ist die Limited Skynet Fan Edition nicht nur für Fans und Sammler ein Muss. Brillante Bild- und Soundqualität, unzählige Extras sowie zahlreiche interaktive Features und BD-Live-Funktionen versprechen ein Blu-ray-Highlight der Extraklasse! Als weiteren Bonus enthält die Edition zusätzlich eine DVD mit dem „Terminator 2 Director’s Cut“.

Am 4. September erscheint die Terminator 2 – Skynet / Blu-ray auch als Einzel SteelBook™.

Ein „actor's director“ par excellence

Am 01. Juli 2009 wäre Sydney Pollack 75 Jahre alt geworden

01.07.2009 Der Oscar®-prämierte Regisseur, Schauspieler, und Produzent Sydney Pollack, der am 26. Mai 2008 verstarb, wäre am 1. Juli 75 Jahre alt geworden.

1934 in Lafayette/Indiana als Sohn jüdischer Immigranten aus Russland geboren, zog er nach dem Tod seiner Mutter 17-jährig nach New York. Im Big Apple entdeckte er das Theater für sich und begann ein Schauspielstudium beim renommierten Actingcoach Sanford Meisner. Nachdem er zum Assistenten Meisners aufgestiegen war, zog es ihn nach Los Angeles, wo ihn Burt Lancaster ermutigte, selbst Regie zu führen. Den Anfang machten zahlreiche TV-Shows und -serien, bevor er 1965 mit „Stimme am Telefon“ sein Spielfilmregiedebüt ablieferte. In dem ungewöhnlichen Thriller versucht Sidney Portier der suizidalen Anne Bancroft am Telefon das Leben zu retten. Schon sein zweiter Spielfilm, das Drama „Dieses Mädchen ist für alle“, brachte ihn mit Robert Redford zusammen, mit dem er später noch große gemeinsame Erfolge feiern und mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte.

1969 folgte mit „Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss“ der Paukenschlag: Neun Oscar®-Nominierungen, darunter für die Beste Regie, krönten den Film um einen makabren Südstaaten-Tanzmarathon. Sydney Pollack, den die Eingriffe seitens der Produzenten in die Filmproduktion verärgerten, produzierte seit „Yakuza“ verstärkt selbst, was ihn in den 1980er Jahren zu einem der einflussreichsten Regie-Produzenten Hollywoods machte. 1975 setzte Pollack in politisch bewegten Zeiten mit „Die drei Tage des Condor“ dem Polit- und Verschwörungsthriller ein Denkmal – einem Genre, das ihn auch in späteren Jahren nicht loslassen sollte. Seine Gendercomedy „Tootsie“ brachte ihm 1983 einerseits seine zweite Oscar®-Nominierung als Bester Regisseur, andererseits bewirkte die gute Chemie zwischen Dustin Hoffman und ihm eine kurzfristige Planänderung: Pollack, der seine Schauspielkarriere mit Aufnahme der Regietätigkeit Mitte der 1960er Jahre auf Eis gelegt hatte, spielte Hoffmans Agenten und sorgte so für einige grandiose Streitszenen mit dem Hauptdarsteller. Drei Jahre darauf feierte er in der Doppelfunktion als Regisseur und Produzent seinen größten Erfolg: Der elffach nominierte „Jenseits von Afrika“ gewann 1986 letztlich sieben Oscars®, darunter jene für den Besten Film und den Besten Regisseur. Nach den zwei Verschwörungsthrillern „Die Firma“ (1993) und „Die Dolmetscherin“ (2005) sowie den Romanzen „Sabrina“ (1995) und „Begegnung des Schicksals“ (1999) drehte Pollack mit „Sketches of Frank Gehry“ eine Dokumentation über den Stararchitekten. Die kritische Hommage an den Freund, die sich durch Pollacks laienhaften Blick auf die Kunst Gehrys auszeichnet, sollte seine letzte Regiearbeit bleiben.

Vor der Kamera glänzte er 2008 in dem Oscar®-prämierten Politthriller „Michael Clayton“, für den er als Produzent auch eine Nominierung für den Besten Film erhielt, sowie letztmals in der Komödie „Verliebt in die Braut“. Seine Umtriebigkeit und Geschäftigkeit bewies die diesjährige Oscar®-Verleihung, wo Sydney Pollack posthum als Produzent für „Der Vorleser“ wieder für den Besten Film nominiert wurde. Insgesamt errangen Filme, an denen Pollack als Regisseur, Produzent oder Schauspieler beteiligt war, 48 Oscar®-Nominierungen. Eine andere Zahl belegt, dass er ein „actor's director“ par excellence war, der aufgrund seiner eigenen schauspielerischen Ausbildung wusste, wie er Schauspieler zu brillanten Darbietungen führen konnte: Zwölf Schauspieler unter seiner Regie wurden für einen Oscar® nominiert.

Kinowelt Home Entertainment hat mit dem Thriller „Die drei Tage des Condor“, der Romanze „Sabrina“ sowie der Dokumentation „Sketches of Frank Gehry“ einen Querschnitt seines Schaffens im Katalog.

Ab 1. August neuer Logistik-Dienstleister

SONY DADC übernimmt DVD-Logistik für KINOWELT Home Entertainment

01.07.2009 Die Kinowelt Home Entertainment liefert ihre DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen ab dem 1. August 2009 durch das Logistikunternehmen Sony DADC an ihre Handelspartner aus. Mit einem Marktanteil von 4 Prozent ist die Kinowelt Home Entertainment einer der führenden unabhängigen DVD-Anbieter im deutschsprachigen Raum und verschickt jährlich rund 8 Millionen DVDs und Blu-rays.

Mit der Einbettung der Kinowelt in die StudioCanal-Gruppe im vergangenen Jahr wird auch eine Internationalisierung der Logistik nötig. Ziel des französischen Filmunternehmens ist es, im Laufe der nächsten Jahre die Vertriebssysteme in Frankreich (StudioCanal), Großbritannien (Optimum Releasing) und Deutschland (Kinowelt) zu integrieren. Dazu bietet Sony DADC die ideale Plattform.

Jan Rickers, Geschäftsführer Kinowelt Home Entertainment: „Mit Sony DADC haben wir einen Partner gefunden, der über langjährige Erfahrungen im internationalen Logistik-Geschäft verfügt. Unsere Kunden können sich auf die gewohnten hohen Kinowelt-Standards bei der DVD- und Blu-ray-Auslieferung verlassen.“

Mit dem Wechsel des Vertriebspartners endet die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Logistik-Dienstleister, der Eurotape Media Services GmbH mit Sitz in Berlin. Jan Rickers: „Der Umzug ist sehr gut vorbereitet und wir werden am 1. August einen reibungslosen Übergang vollziehen. Bei Eurotape bedanken wir uns für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten sechs Jahren.“

Michael Hechler, Geschäftsführer von Sony DADC: „Es ist uns gelungen, Kinowelt Home Entertainment und StudioCanal von unserem europäischen Distributions- und Replikations-Netzwerk und unserem Leistungskatalog zu überzeugen. Jetzt freuen wir uns sehr, die Kinowelt Home Entertainment in ihren lokalen und internationalen Wachstums- und Integrationsplänen unterstützen zu dürfen.“

Eine Ikone des Horrorfilms wird 70

Kinowelt gratuliert Wes Craven mit einer Jubiläumsedition

30.06.2009 Er gilt als einer der einflussreichsten Filmemacher des modernen Horrorfilms und hat das Genre als Autor, Regisseur und Produzent wie kaum ein anderer geprägt. In den achtziger Jahren setzte Wes Craven mit „Nightmare – Mörderische Träume“ neue Maßstäbe und schuf mit Freddy Krueger eine Ikone des Horrorkinos. Auch mit heutigen Kultklassikern wie „Das letzte Haus links“, „Hügel der blutigen Augen“ und „Shocker“ wusste Craven zu polarisieren. In den neunziger Jahren erweckte er das Genre mit der „Scream“-Trilogie zu neuem Leben und traf prompt den Zeitgeist. Kritiker und Publikum lobten sein grandioses Comeback gleichermaßen – die Reihe wurde ein Welterfolg.

Am 02. August feiert Wes Craven nun seinen 70. Geburtstag. Pünktlich zu diesem Jubiläum veröffentlicht Kinowelt am 17. Juli die „Wes Craven Edition“ zu Ehren des brillanten Altmeisters des Horrorfilms. Vom Klassiker über den Slasherfilm bis hin zum visionären Schocker enthält die 3er DVD-Box alles, was Genreliebhaber und Fans des Kultregisseurs begeistern wird. Spannendes Bonusmaterial, darunter Making ofs, Audiokommentare, Interviews und vieles mehr, rundet die Edition ab.

„Shocker (gF)“, USA 1989

„Pulse - Du bist tot bevor du stirbst“, USA 2006

„Wes Craven's Wishmaster (gF)“, USA 1997

Dauergast bei der Oscar®-Verleihung

Meryl Streep feiert ihren 60. Geburtstag

22.06.2009 Mit Meryl Streep feiert am 22. Juni eine der wandelbarsten Schauspielerinnen ihren 60. Geburtstag.

Mary Louise Streep kam 1949 als erstes von drei Kindern in Summit/New Jersey zur Welt. Nachdem sie mehrere Schauspielschulen besucht hatte, spielte sie in New York in einigen Theaterproduktionen. Nach lediglich zwei kleinen TV-Rollen gelangte sie an ihre erste Kinorolle in „Julia“ an der Seite von Jane Fonda und Vanessa Redgrave. Trotz eines nur kurzen Auftritts hinterließ sie einen bleibenden Eindruck und spielte kurz darauf in der Aufsehen erregenden Miniserie „Holocaust“. Dann glückte ihr 1978 in Michael Ciminos „Die durch die Hölle gehen“ neben Robert De Niro und Christopher Walken ihr endgültiger Durchbruch. Der Film gewann nicht nur den Oscar® für den Besten Film, gleichsam wurde Streep mit einer Nominierung als Beste Nebendarstellerin geehrt. Ihr rasanter Aufstieg setzte sich schon ein Jahr später fort, als sie in dem Scheidungsdrama „Kramer gegen Kramer“ ihren ersten Oscar® als Beste Nebendarstellerin gewann. Meryl Streep wurde bisher mit unübertroffenen 15 Oscar®-Nominierungen gewürdigt, was bedeutet, dass sie nach ihrer ersten Nominierung 1979 jedes zweite Jahr zur Nominierung stand! Schon 1983 wurde sie zur Besten Hauptdarstellerin für ihr Porträt einer KZ-Überlebenden mit einem dunklen Familiengeheimnis in „Sophies Entscheidung“ gekürt. In spannenden Charakterstudien u.a. als des Mordes beschuldigte Mutter in „Ein Schrei in der Dunkelheit“ (Beste Schauspielerin in Cannes) oder als obdachlose Alkoholikerin in „Wolfsmilch“ offenbarte sie eine rare schauspielerische Bandbreite von fragil bis furios.

Mit Beginn der neunziger Jahre zeigte sie sich auch für komödiantische oder romantische Rollen offen, wie in der Fantasy-Romanze „Rendezvous im Jenseits“ oder der Satire „Der Tod steht ihr gut“, bevor sie sich mit „Die Brücken am Fluss“, „Marvins Töchter“ oder „Music of the Heart“ wieder verstärkt dem dramatischen Fach zuwandte.

Das laufende Jahrzehnt ist das bisher schaffensreichste der schauspielerischen Alleskönnerin. Nachdem sie in „Der Teufel trägt Prada“ mit ihrem kalten und präzisen Spiel herausstach – und erneut mit einer Oscar®-Nominierung belohnt wurde – glänzte sie zuletzt in dem scharfen Religionsdrama „Glaubensfrage“ als Gegenspielerin des wohl besten Schauspielers seiner Generation, Philip Seymour Hoffman.

Kinowelt hat Streeps Filme „Die durch die Hölle gehen“ in einer Arthaus Premium Edition, das Nachkriegsdrama „Plenty - Eine demanzipierte Frau“, die Familiengeschichte „Marvins Töchter“ sowie das Musikdrama „Music of the Heart“ auf DVD veröffentlicht.

Stets unangepasst und doch hoch geschätzt

Zum 30. Todestag des amerikanischen Meisterregisseurs Nick Ray

16.06.2009 Der hochgeschätzte und stets unangepasste Ray kam am 7. August 1911 als Raymond Nicholas Kienzle in Galesville/Wisconsin zur Welt. Aus der linken Theaterszene und dem Rundfunkbereich kommend, inszenierte Ray 1946 mit dem Musical „Beggar’s Holiday“ sein erstes Stück am Broadway. Zwei Jahre darauf drehte er seinen ersten Spielfilm. Die noch heute hoch bewertete Film-Noir-Romanze verschaffte ihm Aufmerksamkeit und weitere Regiearbeiten, so dass seine beiden Film-Noir-Thriller „Vor verschlossenen Türen“ (1949) und „Ein einsamer Ort“ (1950) mit Humphrey Bogart in den Hauptrollen aufwarteten.

Die 1950er Jahre sollten zu seiner schaffens- und erfolgreichsten Zeit werden. Dem Kriegsdrama „Jagdgeschwader Wildkatze“, mit John Wayne als unerbittlichem Luftwaffenkommandeur, folgten seine zwei herausragenden Filme. In „Johnny Guitar - Wenn Frauen hassen“ aus dem Jahr 1954 zeigte er erstmals zwei Frauen in damals noch ausschließlich Männern vorbehaltenen Action-Rollen. Der Film stieß auf positive Resonanz seitens des Publikums, der Kritiker sowie der Kollegen, allen voran François Truffaut zeigte sich begeistert. Doch schon sein nächstes Werk stellte alles in den Schatten: Noch bevor „... denn sie wissen nicht, was sie tun“ in die Kinos kam, verstarb Hauptdarsteller James Dean. Der Film hatte wegen des in kürzester Zeit zum Jugendidol aufgestiegenen James Dean sowie aufgrund seiner Außenseiterthematik einen immensen Einfluss auf die amerikanische Jugend- und Popkultur und schuf ein erstes konkretes Porträt der Nachkriegs-Teenagergeneration. Rays expressionistischer Einsatz von Technicolor im vorletzten Film Deans galt als stilbildend und findet noch heute Nachahmer und Bewunderer, so unter anderem Jean-Luc Godard oder Michael Scorsese. Für das Drehbuch zu „... denn sie wissen nicht, was sie tun“ erhielt er 1956 darüber hinaus eine Oscar®-Nominierung.

Zunehmend Drogen und Alkohol verfallen, drehte Ray in den 1960ern lediglich drei Filme. Von 1971 bis 1973 lehrte er in New York an der Universität Film, bevor er Mitte der 1970er Jahre wieder zwei Filme drehte. 1977 erkrankte er an Lungenkrebs und spielte 1978 eine Rolle in Milos Formans Musicalverfilmung „Hair“. Seinen letzten Film, den halbdokumentarischen Spielfilm „Nick's Film - Lightning over Water“, drehte er mit Wim Wenders. In dem bewegenden und aufrichtigen Film wird sein rapider gesundheitlicher Verfall sowie sein Lebenswerk geschildert. Nicholas Ray verstarb am 16. Juni 1979 in New York.

Kinowelt hat mit „Nick's Film - Lightning over Water“, dem Western „Johnny Guitar - Wenn Frauen hassen“ sowie „Jagdgeschwader Wildkatze“ drei seiner bestechenden Werke im Katalog.

Beim Teutates! Asterix wird 50!

Kinowelt widmet dem Zeichentrickhelden eine kultige Jubiläumsedition

15.06.2009 Asterix feiert Geburtstag! Pünktlich zum 50. Jahrestag des gewitzten Galliers und seines gewichtigen Freundes Obelix veröffentlicht Kinowelt am 3. Juli die einzigartige „Asterix Jubiläumsedition“, die sieben witzige Zeichentrickabenteuer mit dem schlagkräftigen Duo in einem kultigen 7er Digipak versammelt.

Erstmals sind „Sieg über Cäsar“ und „Asterix bei den Briten“ im langersehnten Originalbildformat enthalten. Neben zahlreichen Extras wie der Dokumentation „René Goscinny – Ein Leben für den Humor“, Hinter den Kulissen bei den Synchronaufnahmen der schwäbischen und kölschen Fassung, Dialektsprachfassungen, einem Making of der Schwörerversion mit Erkan & Stefan sowie einem alternativen Abspann für die Kinofassung ist erstmals auch die Dokumentation „Die Comicwelten des Albert Uderzo“ enthalten. Ein absolutes Muss für kleine und große Fans!

Die „Asterix Jubiläumsedition“ beinhaltet:

„Asterix, der Gallier“, Frankreich/Belgien 1967

„Asterix und Kleopatra“, Frankreich/Belgien 1968

„Asterix erobert Rom“, Frankreich/Belgien 1975

„Sieg über Cäsar“, Frankreich 1985

„Asterix bei den Briten“, Frankreich 1986

„Asterix - Operation Hinkelstein“, Frankreich 1989

„Asterix in Amerika“, Deutschland/Frankreich 1994

Häßlich, stark und würdevoll

Der personifizierte Westernheld John Wayne ist vor 30 Jahren verstorben

11.06.2009 Schon zu Lebenszeiten wurde sein Name zu einem Inbegriff amerikanischer Männlichkeit, Durchsetzungskraft, Standfestigkeit und – schlicht für Western. John Wayne, am 26. Mai 1907 als Marion Robert Morrison in Winterset/Iowa geboren, ist heute von sämtlichen Bestenlisten und Umfragen, wenn es um die herausragenden Leinwandstars des 20. Jahrhunderts geht, nicht wegzudenken. Dies ist insofern bemerkenswert, als dass Wayne erst über allerlei Umwege zum Film gelangte.

Nachdem eine Verletzung nicht nur eine Football-Karriere verhinderte, sondern er in infolgedessen auch sein Sportstipendium verlor, begann Wayne Mitte der 1920er in der Requisite eines Filmstudios zu arbeiten, bis er auch schon an kleinere Nebenrollen für die Fox Film Cooperation kam. Schon in seinen frühen Filmjahren freundete er sich mit dem späteren Meisterregisseur und vierfachen Oscar®-Gewinner John Ford an, eine Freundschaft die eine Lebenszeit andauern und beide in über 20 Filmen zusammenführen sollte. Der Regisseur Raoul Walsh verpflichtete Wayne 1930 für „Ringo“. Walsh war es auch, der dem zu dieser Zeit noch unter seinem Geburtsnamen Marion Robert Morrison firmierenden den Künstlernamen John Wayne verlieh. Diese erste Hauptrolle nahm schon viele Züge seiner späteren Charaktere vorweg. Als resoluter Anführer eines Siedlertrecks trotzt er Indianerattacken und Naturgewalten, um seine „Schützlinge“ sicher ans Ziel zu geleiten. Nachdem „Ringo“ zu einem kommerziellen Misserfolg geriet, spielte Wayne in den 1930ern vorwiegend Westernhelden in zahllosen so genannten „horse operas“, lernte Reiten und weitere Westerntricks, die ihm in seinen späteren Filmauftritten zu Gute kommen sollten. Sein Durchbruch zum Topstar gelang dem Hünen 1939 unter der Regie seines Freundes John Ford in dem Westernklassiker „Stagecoach“, der sofort einen durchschlagenden Erfolg bei Kritik wie auch Publikum verbuchte. Im Laufe der 1940er profilierte und etablierte sich Wayne weiter in der Rolle des aufrichtigen und raubeinigen Einzelgängers in Western- und Kriegsfilmen wie „Schwarzes Kommando“, „Blut am Fargo River“, „Stahlgewitter“, „Der schwarze Reiter“ oder „Bis zum letzten Mann“. 1950 wurde seine Darstellung des unbarmherzigen Marineoffiziers John Stryker in „Sands of Iwo Jima“ mit einer Oscar®-Nominierung gekrönt und John Wayne fand Zugang zum Schauspiel-Pantheon der Gary Coopers, Gregory Pecks oder James Stewarts. Er war einer von ihnen und doch ganz anders.

Keine andere Persönlichkeit der Filmgeschichte offenbarte eine solche Verquickung von filmischer Persona und Privatperson. Wayne, dessen Filme sich stets großer amerikanischer Themen wie der Westenbesiedlung, des Bürgerkriegs oder eben des Zweiten Weltkriegs annahmen, war auch im Privaten ein Überpatriot und überzeugter stockkonservativer Republikaner, der keinerlei Scheu aufwies, in die offizielle Politik einzugreifen. In diesem Kontext drehte er 1968 „Die grünen Teufel“ – eine seiner zwei offiziellen Regiearbeiten – mit dem er den Vietnamkrieg unterstützte. In den 1950ern genoss Wayne zunehmend Respekt nicht nur als Schauspieler, sondern aufgrund seines ernsthaften politischen Involvements auch als Privatier. Nachdem er 1956 in dem Westernklassiker „Der schwarze Falke“ glänzte, fungierte er 1960 erstmals als Regisseur für „Alamo“. Sein Film über die größte Schlacht des mexikanischen Unabhängigkeitskrieges wurde im Jahr darauf für einen Oscar® als Bester Film nominiert. Erst 1970 im dritten Anlauf gelang ihm in der Rolle des Rooster Cogburn in „Der Marshal“ der große Wurf: John Wayne wurde mit seinem ersten und einzigen Oscar® als Bester Hauptdarsteller geehrt. Wayne ließ den Charakter des Rooster Cogburn fünf Jahre darauf im gleichnamigen Film nochmals aufleben, doch blieb der große Erfolg aus. Auch die beiden Copfilme „McQ“ und „Brannigan“, mit denen Wayne versuchte an die harten 70er-Jahre-Copfilme eines Steve McQueen oder Clint Eastwood anzuknüpfen, blieb der Erfolg verwehrt.

Schon 1964 wurde dem jahrzehntelangen Kettenraucher Lungenkrebs diagnostiziert, woraufhin seine linke Lunge amputiert wurde, was den nun Kurzatmigen in seinem Aktionsradius stark einschränkte. Vor 30 Jahren erlag die Western-Ikone am 11. Juni 1979 letztlich einer Magenkrebserkrankung. Nach dem unerfüllten Wunsch des „Duke“, wie er ehrfurchtvoll genannt wurde, sollte seinen Grabstein die Inschrift „Feo, Fuerte y Formal“ zieren. Durchaus passend, bedeutet sie doch übersetzt: „Häßlich, stark und würdevoll“.

Kinowelt hat zahlreiche Filme des Stars auf DVD veröffentlicht. In der „John Wayne Western Edition I“ finden sich, verpackt in einer hochwertigen Box, die drei Klassiker „Bis zum letzten Mann“, „Rio Grande“ und „Der Teufelshauptmann“. Die „John Wayne Western Edition II“ enthält mit „Schwarzes Kommando“, „Blut am Fargo River“ und „Der schwarze Reiter“ drei weitere Leckerbissen für alle Fans des „Duke“. Des Weiteren ist die „John Wayne Military Edition“ mit den drei Kriegsepen „Stahlgewitter“, „Jagdgeschwader Wildkatze“ und „Todeskommando“ erschienen. Darüber hinaus wurden die zwei Klassiker „In letzter Sekunde - The Fighting Kentuckian“ sowie „Der Sieger“ als Einzel-DVDs bei Kinowelt veröffentlicht.

Terminator 2 ist zurück

Kinowelt veröffentlicht die ultimative Limited Skynet Fan Edition

09.06.2009 Während die Terminator-Saga auf der Kinoleinwand mit „Terminator – Die Erlösung“ fortgesetzt wird, stellt die „Terminator 2 / Limited Skynet Fan Edition“ ab dem 26. Juni im Home Entertainment alle bisherigen Blu-ray-Veröffentlichungen in den Schatten. Die in Design und Ausstattung einzigartige Edition präsentiert James Camerons legendären Science-Fiction-Klassiker dank Seamless Branching als Director's Cut, Kinofassung und Extended Special Edition. Verpackt in einer ca. 35 cm hohen und ca. 17,5 cm breiten, silberfarbenen Endoskeleton-Büste mit leuchtenden Augen und coolem Soundchip ist die „Limited Skynet Fan Edition“ nicht nur für Fans und Sammler ein Muss. Brillante Bild- und Soundqualität, unzählige Extras sowie zahlreiche interaktive Features und BD-Live-Funktionen ver-sprechen ein Blu-ray-Highlight der Extraklasse! Als weiteren Bonus enthält die Edition zusätzlich eine DVD mit dem „Terminator II Director’s Cut“.

EXTRAS:

− DVD mit T2 Director’s Cut
− Audiokommentar von Cast & Crew
− Audiokommentar von James Cameron und Co-Autor William Wisher
− Deleted Scenes mit Audiokommentar
− Seamless Branching von 3 Filmversionen: Kinofassung, Director´s Cut und Extended Special Edition

INTERAKTIVE FEATURES:

− Picture-in-Picture-Mode
− Produktionsdaten- und Triviadaten-Modul parallel zum Film
− Exklusive Behind-the-Scenes-Kommentare zum Film (ca. 100 Min.)
− Original-Drehbuch und Original-Storyboard parallel zum Film
− Interaktiver T2-Quiz-Mode
− Interaktive Spiele zum Film
− Restaurierte T2-HD-Trailer
− Bookmarks
− BD-Live D-Box Motion Codes
− THX Optimizer (Bild und Ton sind THX-zertifiziert)

TERMINATOR 2 – SKYNET / BLU-RAY wird auch als Einzel Steelbook erscheinen. Der Veröffent-lichungstermin wird noch bekanntgegeben.

Riesenerfolge im Herbst ihres Lebens

Zum 100. Geburtstag der großartigen Jessica Tandy

05.06.2009 Die einzigartige Filmkarriere der am 7. Juni 1909 in London geborenen Oscar®-Preisträgerin Jessica Tandy umspannte über sechs ereignisreiche Dekaden. Den Auftakt ihrer Schauspielvita machte sie sechzehnjährig mit ersten Auftritten auf den Bühnen Londons, unter anderem neben dem späteren Jahrhundertdarsteller Laurence Olivier. Nach ihrem Filmdebüt 1932 und weiteren englischen Produktionen zog sie zu Beginn der 1940er Jahre in die Vereinigten Staaten, wo sie 1942 ihren Schauspielkollegen Hume Cronyn heiratete – eine Ehe, die über 60 Jahre währen sollte. Während Tandy in der amerikanischen Filmindustrie Fuß zu fassen versuchte, spielte sie gleichzeitig Theater am Broadway, wo sie 1948 mit einem Tony Award für ihre Rolle als Blanche Dubois in „Endstation Sehnsucht“ an der Seite von Marlon Brando ausgezeichnet wurde. Als zwei Jahre darauf die Verfilmung des Tennessee Williams-Stücks anstand, kam es zu einem Tiefpunkt ihrer Karriere: Obwohl die anderen Hauptdarsteller der Theaterproduktion ihre Figuren nochmals im Film aufleben lassen durften, wurde ihre Rolle mit Vivien Leigh neu besetzt. Elia Kazans „Endstation Sehnsucht“ gilt heute als Filmklassiker und Leigh bekam für ihre Interpretation der Blanche Dubois einen Oscar® als Beste Hauptdarstellerin.

In den folgenden Jahrzehnten konzentrierte sich Tandy mit großem Erfolg auf das Theater und trat nur sporadisch in Filmen auf, darunter als Rod Taylors herrische Mutter in Alfred Hitchcocks „Die Vögel“. Erst die 1980er Jahre belebten ihre Kinokarriere neu. Den Anfang machte die Slapstick-Komödie „Honky Tonk Freeway“, bevor sie 1982 in der Oscar®-nominierten Tragikomödie „Garp und wie er die Welt sah“ glänzte. Nach den Kino-Erfolgen „Cocoon“ 1985 sowie „Das Wunder in der 8. Straße“ 1987 feierte sie ihren größten Erfolg im Jahr ihres 80. Geburtstages, als sie 1989 für ihre Rolle der reizbaren und dickköpfigen jüdischen Dame Miss Daisy in „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ mit einem Golden Globe und Oscar® als Beste Hauptdarstellerin geehrt wurde. Das humorvolle und tiefgründige Sozialdrama wurde darüber hinaus zum Besten Film der Verleihung der Academy Awards 1989 gekürt. Drei Jahre darauf, nun schon in ihrem 84. Lebensjahr, wurde sie für ihre ergreifende Darstellung der Ninny Threadgoode in der Tragikomödie „Grüne Tomaten“ mit einer Oscar®-Nominierung honoriert. Wie auch in „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ standen hier sozialkritische Themen wie Rassismus und Gewalt im Fokus. In dem tragikomischen Roadmovie „Camilla“ an der Seite von Bridget Fonda sollte Tandy 1994 ihren letzten Auftritt haben. Die Oscar®- und Golden Globe-Preisträgerin sowie dreifache Tony-Award-Gewinnerin verstarb am 11. September 1994 in Easton/Connecticut. Am 7. Juni wäre die unvergessliche Charaktermimin 100 Jahre alt geworden.

Kinowelt hat mit „Miss Daisy und ihr Chauffeur“, „Grüne Tomaten“ sowie „Camilla“ drei ihrer bedeutsamsten Filme auf DVD veröffentlicht.

Visconti-Zögling und Stilikone der High-Society

Helmut Berger wird 65 Jahre alt

29.05.2009 Der in den Sechzigern und Siebzigern als Stil-Ikone der High-Society gefeierte Helmut Berger wurde am 29. Mai 1944 im österreichischen Bad Ischl geboren. Schon früh äußerte Berger den Wunsch, Schauspieler zu werden und strebte an, nach dem Abitur das renommierte Reinhardt-Seminar zu besuchen. Zwar veranlassten ihn seine Eltern zunächst eine Hotelfachausbildung zu beginnen, doch schon im zarten alter von 18 Jahren ging Berger nach London. Dort hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, besuchte die Schauspielschule und trat in kleinen Theaterproduktion auf. Nach einigen Jobs für Modeaufnahmen und Werbefilme zog er 1964 nach Italien, wo es zu einer Begegnung nahezu „schicksalhafter“ Dimension kam.

In Rom traf er den schon zu jener Zeit als Meisterregisseur gefeierten Luchine Visconti, der gerade „Sandra“ mit Claudia Cardinale drehte. Die sofortige beidseitige Faszination und Attraktion mündete schon bald in gemeinsame Projekte – und in eine Partnerschaft. Visconti besetzte Berger für eine kleine Rolle in „Hexen von heute“. Mit der Rolle des Martin Essenbeck in Viscontis „Die Verdammten“ aus dem Jahr 1969, die ihm eine Golden Globe-Nominierung einbrachte, fand Berger erstmals breite internationale Anerkennung. Die Popularität verschaffte dem bildschönen Berger Zugang zum internationalen Jet-Set und insbesondere seine Bisexualität sowie seine Beziehung zu Visconti brachten ihm eine mediale Dauerpräsenz. Die ausschweifenden Partys und Drogenexzesse bilden noch heute einen Teil der Legende um den jungen Helmut Berger, der passenderweise 1972 unter Viscontis Regie im gleichnamigen Film den exzentrischen Ludwig II gab. Dabei sollte das brillant gespielte Portrait des bayrischen Königs zwischen Triumph und Desaster auch Züge der weiteren Karriere Bergers andeuten. Zwei Jahre darauf spielte er letztmals unter der Regie Viscontis an der Seite von Burt Lancaster in „Gewalt und Leidenschaft“. Wiederum zwei Jahre später verstarb Luchine Visconti am 17. März 1976 in Rom.

Der Tod seines Lebensgefährten stürzte Berger in eine tiefe Depression, die in einem fehlgeschlagenen Selbsttötungsversuch und einem langen Karrieretief mündete. Helmut Berger versank in unzähligen TV-Rollen und zweitklassigen Filmen und zog sich zunehmend aus dem Filmgeschäft zurück. Heute spielt Berger nur noch sporadisch in Filmproduktionen und lebt mit seiner Mutter in Salzburg.

Im Jahr 2007 wurde Berger mit dem „Special Teddy Award“, dem schwullesbischen Preis der Berlinale für sein Gesamtwerk, geehrt.

Kinowelt wünscht Helmut Berger alles Beste zum 65. Geburtstag und schätzt sich glücklich mit „Das Bildnis des Dorian Gray“ und "Ludwig II" zwei seiner bedeutendsten Werke in ihrem Katalog zu wissen.

Mitbegründer des deutschen Autorenkinos

Reinhard Hauff wird am 23. Mai 2009 70 Jahre alt

20.05.2009 Schon früh brach Reinhard Hauff sein Studium der Germanistik und Theaterwissenschaften ab, um als Regieassistent beim Fernsehen zu arbeiten. Durch seine Zusammenarbeit mit bekannten Regisseuren bekam er schon bald die Chance, selbst auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen. Bereits zwei Jahre nach seinem Spielfilmdebüt erlangte er mit "Matthias Kneißl" internationale Beachtung. Wiederum zwei Jahre darauf, 1973, gründete er zusammen mit Volker Schlöndorff und Eberhard Junkersdorf die Bioskop Film GmbH in München. So schufen sich die Filmemacher finanzielle, politische und künstlerische Unabhängigkeit, was maßgeblich zum Erfolg des deutschen Autorenkinos der 1970er Jahre beitrug.

In seinen Filmen thematisiert Hauff meist persönliche Einzel-Schicksale, wie zum Beispiel in dem Film "Die Verrohung des Franz Blum", in dem ein Mann bei seinem Aufenthalt im Gefängnis eine Gesellschaft gegenseitiger Unterdrückung und Ausbeutung aufdeckt. „Messer im Kopf“, ausgezeichnet mit dem Filmband in Silber, erzählt die Geschichte eines Biochemikers, der mühsam seine Identität und seinen Platz in der Gesellschaft wiederfinden muss. Für Kontroversen sorgte vor allem sein Film „Stammheim“, der den Prozess gegen die RAF rekonstruierte. Obwohl eine Jury-Vorsitzende ihren Unmut über den Film äußerte, gewann dieser den Goldenen Bären auf der Berlinale, ein Novum in der deutschen Filmgeschichte.

Heute widmet sich Reinhard Hauff hauptsächlich der Nachwuchsförderung und versucht seine "Nachkommen" davon zu überzeugen, die eigenen Ideen auszuleben, egal welchen Zwängen sie ausgesetzt sind - genau so, wie er es einst erfolgreich vorgemacht hat.

Kinowelt Home Entertainment hat die Filme „Linie 1“, „Messer im Kopf“, und „Stammheim“ auf DVD veröffentlicht. "Die Verrohung des Franz Blum" ist Bestandteil der „Filmverlag der Autoren Edition“.

Mehr als „nur“ eine Mutter ...

Am 17. Mai 2009 wäre Magda Schneider 100 Jahre alt geworden

17.05.2009 Ihre Tochter Romy wurde durch die Darstellung der österreichischen Kaiserin „Sissi“ zum Weltstar, doch nur allzu oft wird vergessen, dass Magda Schneider viel mehr war als „nur“ ihre Mutter. Selbst eine begnadete Schauspielerin und Sängerin, opferte sie ihre eigene Karriere zugunsten der ihrer Tochter.

Nach dem Besuch einer katholische Mädchenschule absolvierte Magda Schneider eine Gesangsausbildung und lernte Ballett. Ernst Marischka entdeckte ihr Talent und ermöglichte ihr alsbald ein Engagement am Wiener Theater. Ihre ersten Filmrollen ließen nicht lange auf sich warten. Sie begeisterte die Zuschauer vor allem durch den wunderbaren Gesang diverser Evergreens der Filmgeschichte. Ihren ersten Mann, Wolf Albach-Retty, lernte sie bei Dreharbeiten kennen. Mit ihm bekam Magda Schneider zwei Kinder.

Nach dem Zweiten Weltkrieg galt ihre Aufmerksamkeit in erster Linie ihrer Tochter Romy. Um deren Filmkarriere zu fördern und dennoch ein wachsames Auge auf sie haben zu können, standen sie in vielen Filmen gemeinsam vor der Kamera, wie zum Beispiel in den
„Sissi“-Filmen von Ernst Marischka. In „Mädchenjahre einer Königin“ mimte Magda Schneider die Mutter der zukünftigen Königin Viktoria – ein Kinderspiel, wenn diese von der leiblichen Tochter gespielt wird.

Zeitlebens verfolgte Magda die innere Zerissenheit ihrer berühmten Tochter und musste in den 1980er Jahren gleich zwei schwere Schicksalsschläge verkraften. 1981 verstarb ihr Enkel, nur ein Jahr später ihre Tochter Romy. Diese Ereignisse überschatteten die Auszeichnung mit dem Filmband in Gold im Jahr 1982. Magda Schneider zog sich in ihr Privatleben zurück und starb 1996 im Alter von 87 Jahren. Sie überlebte ihre Tochter um 16 Jahre.

Kinowelt Home Entertainment hat die berühmte „Sissi“-Trilogie von Ernst Marischka auf DVD veröffentlicht. Des Weiteren sind die Filme „Die Deutschmeister“, „Das Dreimäderlhaus“, „Mädchenjahre einer Königin“ und „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ mit Magda Schneider bei Kinowelt auf DVD erschienen.

Happy Birthday, Harvey!

Method Acting-Ikone Harvey Keitel wird 70

13.05.2009 Charakterdarsteller Harvey Keitel wurde am 13. Mai 1939 in Brooklyn/New York geboren. Nachdem er kurz vor Beginn des Vietnamkriegs aus dem Marine Corps ausgemustert wurde, hielt er sich als Schuhverkäufer und als Gerichtsstenograph über Wasser. 1967 kam es dann zu einer folgenreichen Begegnung: Ein Filmstudent fragte ihn, ob er in seinem Film mitwirken wolle. Der Student war Martin Scorsese, der ihn sieben Jahre darauf auch für einen Meilenstein der Filmgeschichte engagierte.

In „Taxi Driver“ mit Robert De Niro in der Hauptrolle, spielte Keitel mit dem zwielichtigen Zuhälter Sport einen Charakter, der sein weiteres Wirken prägen und ihn zu einem der herausragenden Charakterdarsteller seiner Generation machen sollte. Die Tiefen, die er durch seine Charaktere auslotete, musste er jedoch auch im Beruflichen durchmachen. In den Achtzigern blieben die großen Rollen aus, es wurde ruhig um den Wandler zwischen den schauspielerischen Extremen, der sich vermehrt dem Theater widmete. Erst das darauf folgende Jahrzehnt spielte er sich auf der großen Leinwand wieder in den Fokus. Nach dem Riesenerfolg von „Thelma & Louise“, erntete er 1992 eine Oscarnominierung als Bester Nebendarsteller für das Gangsterdrama „Bugsy“. Es folgte seine erste Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino in „Reservoir Dogs“ sowie seine schauspielerisch wohl brillanteste und mutigste Leistung als sich selbst verabscheuender, erlösungssüchtiger Cop in „Bad Lieutenant“.

Nach den Oscar®-prämierten Meisterwerken „Das Piano“ und „Pulp Fiction“ spielte er 1995 in den vor allem in Europa erfolgreichen Independentfilmen „Smoke“ und dem Nachfolger „Blue in the Face“, in denen sich alles um die Kunden eines kleinen Brooklyner Tabakgeschäft dreht. Kinowelt bietet die sich durch viel Improvisation, charmante Dialoge sowie prominente Mimen wie William Hurt, Jim Jarmusch, Madonna, Lou Reed, Lily Tomlin oder Michael J. Fox auszeichnenden Filme in einer hochwertigen Doppelausgabe an. Die Rolle des Tabakgeschäftinhabers Auggie Wren brachte ihm 1995 einen Silbernen Bären auf der Berlinale ein.

Bis heute gelingt Harvey Keitel der Spagat zwischen großen Mainstream-Produktionen und kleinen aber feinen Independentperlen. Kinowelt Home Entertainment hat die Filme „Smoke“, „Blue in the Face“, „Buffalo Bill und die Indianer“, „Dream One“, „Little Nicky - Satan Junior“, „Das Piano“ und „Three Seasons“ mit Harvey Keitel auf DVD veröffentlicht.

Dogma-Kino für Anfänger

Lone Scherfig wird 50

30.04.2009 Mit „Italienisch für Anfänger“ inszenierte sie 2001 als erste Regisseurin einen Dogma-Film und begeisterte damit Zuschauer und Kritiker rund um den Globus. Die liebenswerte Verliererkomödie wurde im Offiziellen Wettbewerb der Berlinale gezeigt und erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter den Silbernen Bären, den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik sowie von der Dänischen Film Academy den Preis für das Beste Drehbuch.

2002 bewies Scherfig erneut ihr sicheres Gespür für die vielschichtige Verkettung von Komik und Tragik. Erstmals drehte sie in englischer Sprache und außerhalb ihres Heimatlandes Dänemark. Mit „Wilbur wants to kill himself“ gelang ihr einmal mehr eine ebenso charmante wie kluge Tragikomödie.

Begonnen hat die Regiekarriere der 1959 in Kopenhagen geborenen Dänin mit einigen Kurzfilmen, Hörspielen und TV-Serien die sie schrieb und inszenierte. 1991 gab Scherfig mit „Die Geburtstagsreise“ ihr Spielfilmdebüt. Zuletzt inszenierte sie in diesem Jahr „An Education“ nach einen Drehbuch von Bestsellerautor Nick Hornby. Am 02. Mai feiert Lone Scherfig nun ihren 50. Geburtstag.

Im Arthaus-Programm sind erschienen:

„Italienisch für Anfänger“
„Wilbur wants to kill himself“
„Wilbur wants to kill himself/Arthaus Collection“

Spaniens schönster Hollywood-Export

Oscar®-Preisträgerin Penélope Cruz wird 35

28.04.2009 Schon als Jugendliche stieg Penélope Cruz in das Film- und Fernsehgeschäft ein und kann inzwischen auf fast 20 Jahre Schauspielerfahrung zurückblicken. Die hübsche Spanierin ist auf dem europäischen und internationalen Filmmarkt gleichermaßen gefragt. Heute wird sie 35 Jahre alt.

Penélope Cruz, die zunächst eine Tänzerausbildung begann, wurde durch einen Talentwettbewerb Ende der 80er Jahre für das Fernsehen entdeckt. Nur wenige Jahre später erhielt sie ihre ersten Filmrollen, mit denen sie sich besonders in ihrer Heimat Spanien einen Namen machte.

Der internationale Durchbruch gelang Cruz 1999 mit dem Drama „Alles über meine Mutter“. In den folgenden Jahren war sie in großen Kinohits, wie „Vanilla Sky“, „Blow“, „All die schönen Pferde“, „Noel“ oder „Sahara“, zu sehen und spielte an der Seite von Johnny Depp, Tom Cruise und anderen Top-Schauspielern. Nachdem sie schon 2006 einen Filmpreis in Cannes für ihre Darbietung in „Volver – Zurückkehren“ erhalten hatte, konnte sie zuletzt auch 2009 einen Oscar® für ihre Rolle in „Vicky Christina Barcelona“ für sich verbuchen.

Er brachte den Menschen das Lachen wieder

Am 24. April 2009 wäre Werner Jacobs 100 Jahre alt geworden

21.04.2009 Werner Jacobs gilt als einer der erfolgreichsten Nachkriegsregisseure Deutschlands. Mit Operetten, Heimatfilmen und Musikkomödien gelang es ihm, den Blick der Menschen von der ernüchternden Realität loszulösen. Am 24. April 2009 wäre der Regisseur 100 Jahre alt geworden.

In den 1930er Jahren arbeitete Jacobs als Cutter, ehe er in die Wehrmacht eingezogen wurde. 1943 wurde er aufgrund einer schweren Lungenentzündung für kriegsunfähig erklärt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs widmete sich Jacobs zunehmend der Arbeit als Regisseur. Dabei lag es ihm fern, in seinen Filmen ein tristes Alltagsleben der Trümmerfrauen zu zeichnen oder die Geschehnisse des Krieges von Neuem aufzurollen. Vielmehr war es sein Wunsch, die Geschichte zu verarbeiten, indem er seine Mitmenschen wieder zum Lachen brachte.

Filme wie „Die Lümmel von der ersten Bank“, „Im Weißen Rössl“ oder „Heintje“ brachten Jacobs zwar nicht den internationalen Durchbruch, doch in Deutschland wurden sie aufgrund ihrer Leichtigkeit und einfachen Botschaft geliebt und zu großen Kinoerfolgen. Zudem hatte Jacobs kein Interesse daran, sich in den branchenüblichen Medienrummel zu stürzen, er wusste stets, zu welchem Zweck seine Filme gedreht wurden – zur Unterhaltung seines Publikums. Und während Jacobs zufrieden hinter den Kulissen arbeitete, kamen spätere (Schlager-) Stars wie Peter Alexander, Conny Froboess, Freddy Quinn oder Heintje zu ihren großen Auftritten.

Als in den 1970er Jahren das Ende des traditionellen Musikfilms eingeläutet wurde, zog sich Werner Jacobs ins Privatleben zurück. Er starb am 24. Januar 1999 in München.

Kinowelt Home Entertainment hat folgende Filme von Werner Jacobs auf DVD veröffentlicht:
... und sowas muss um acht ins Bett
Der Bettelstudent
Conny & Peter
Hilfe, meine Braut klaut
Im Weißen Rössl
Jerry Cotton – Der Mörderclub von Brooklyn
Mariandl & Mariandls Heimkehr
Der Musterknabe
Das Rätsel des silbernen Dreieck

Die Traumfrau der 50er Jahre

Ruth Leuwerik wird 85

21.04.2009 Ruth Leuwerik und Dieter Borsche waren eines der großen Leinwandtraumpaare der Wirtschaftswunderjahre. In ihren Rollen verkörperte Leuwerik einen modernen Frauentypus. „Die Frauen bilden das Gros des Filmpublikums. Und diese Frauen können sich mit den Problemen, die ich auf der Leinwand habe, identifizieren”, verriet Leuwerik selbst einmal ihr Erfolgsgeheimnis. Daneben wurden Kostümfilme wie LUDWIG II. – GLANZ UND ELEND EINES KÖNIGS und Literaturverfilmungen wie KÖNIGLICHE HOHEIT zu ihrem Markenzeichen.

1953 wurde Leuwerik zur beliebtesten deutschen Filmschauspielerin gekürt und mit dem Bambi geehrt. Mit DIE TRAPP-FAMILIE & DIE TRAPP-FAMILIE IN AMERIKA, nach denen auch das Musical „The Sound of Music” entstand, feierte sie zwei der größten Kinoerfolge der 1950er Jahre. Nachdem sie 1963 in der Komödie DAS HAUS IN MONTEVIDEO an der Seite von Heinz Rühmann aufgetreten war, zog sie sich allmählich aus dem Filmgeschäft zurück. 2004 widmete ihr das Filmmuseum Berlin anlässlich ihres 80. Geburtstags eine Sonderausstellung. Am 23. April begeht Ruth Leuwerik ihrem 85. Geburtstag.

60 Jahre im Filmgeschäft

Bergman-Star und Schauspiellegende Max von Sydow wird 80

07.04.2009 In 60 Jahren hat er in 137 Filmen mitgewirkt, allein für Regielegende Ingmar Bergman stand er elf Mal vor der Kamera. Max von Sydow kann auf eine ebenso lange wie vielfältige internationale Filmkarriere zurückblicken. Am 10. April feiert das Multitalent nun seinen 80. Geburtstag.

Begonnen hat von Sydows Laufbahn in seiner Heimat Schweden, wo er zunächst vorwiegend am Theater arbeitete. Unvergessen ist seine Zusammenarbeit mit Bergman, der ihn unter anderem in seinem Publikums- und Kritikererfolg Das siebente Siegel besetzte.

Der große Durchbruch gelang von Sydow 1965 mit der Rolle des Jesus in der US-amerikanischen Produktion „Die größte Geschichte aller Zeiten“. In den folgenden Jahrzehnten war er in Erfolgsfilmen wie „Hannah und ihre Schwestern“, „Minority Report“ und „Die drei Tage des Condor“ zu sehen. 1989 wurde von Sydow für seinen Auftritt in dem Drama „Pelle, der Eroberer“ mit einer Oscar®-Nominierung belohnt.

Im Arthaus- und Kinowelt-Programm ist Max von Sydow mit folgenden Filmen vertreten:

Das siebente Siegel / Arthaus Premium
Das siebente Siegel
Schande
Passion
Die Stunde des Wolfs
Wie in einem Spiegel
Licht im Winter
Die Jungfrauenquelle
Das Gesicht
Die drei Tage des Condor
Bis ans Ende der Welt – Director's Cut
Die Bibel – Salomon
Flash Gordon
Intacto

Ein Angebot, das er nicht abschlagen konnte

Francis Ford Coppola feiert seinen 70. Geburtstag

06.04.2009 Wohl ein jeder Schauspieler und Regisseur, der eine Karriere in Hollywood startet, hat eigene Vorstellungen und Visionen, die er durchsetzen und für die er bekannt werden möchte. Gerade finanzielle Nöte zwingen die Künstler meist, sich dem Mainstream zu fügen. Einen goldenen Mittelweg hat Francis Ford Coppola gefunden. Der berühmte Regisseur und Produzent wird am 7. April 2009 70 Jahre alt.

Nach abgeschlossenem Studium als Jahrgangsbester auf der Filmhochschule bekam Francis Ford Coppola 1968 eine Anstellung im Drehbuchteam von Warner Brothers. Bei Arbeiten zu seinem Film „Der goldene Regenbogen“ lernte Coppola George Lucas kennen, mit dem er ein Jahr später ein eigenes Filmstudio gründete, American Zoetrope.

Doch dann bekam Coppola ein Angebot, das er nicht abschlagen konnte. „Der Pate“ wurde zu einem Welterfolg und Coppola mit einem Schlag zum gefeierten Regisseur. Dennoch gelang es ihm, eine gewisse Risikobereitschaft beizubehalten, wie zum Beispiel mit der Besetzung Marlon Brandos als Don Vito Corleone. Dies zeichnete ihn auch in weiteren Produktionen aus, wie zum Beispiel „Apokalypse Now“, „Dracula“ oder „Der Regenmacher“. Dass er selbst Hollywood-Produktionen eine persönliche und kritische Note hinzufügen konnte, machte diese Filme zu etwas Besonderem. Kommerziell erfolgreiche Fime waren für ihn jedes Mal das Startkapital für persönliche und kunstvolle Produktionen, wie zuletzt 2007 „Jugend ohne Jugend“.

Heute widmet sich Coppola vermehrt seinem Weingut in Kalifornien. Der berühmte Regisseur wurde bislang mit fünf Oscars® und vier Golden Globes ausgezeichnet. Kinowelt Home Entertainment hat die Filme „The Cotton Club“ und „Der Regenmacher“, bei denen Francis Ford Coppola Regie führte, auf DVD veröffentlicht.

Konsequent nicht nur als Pate

Am 3. April 2009 wäre Marlon Brando 85 Jahre alt geworden

03.04.2009 Es gibt wohl kaum einen Menschen, der seinen Namen nicht schon einmal gehört hat, selbst in Songtexten von Robbie Williams wird er erwähnt. Marlon Brando ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Schauspieler der Filmgeschichte und schuf sich bereits zu Lebzeiten ein Denkmal.

Brando wurde am 4. April 1924 in Omaha, Nebraska geboren und zeigte bereits während seiner Schulzeit großes Talent zum Schauspielern. Schon in seiner ersten Hauptrolle in Die Männer, unter der Regie von Fred Zinnemann, begeisterte er das Publikum durch die körperbetonte und höcht glaubwürdige Darstellung eines gelähmten Soldaten. In den folgenden Jahren wurde Brando mehrfach für den Oscar® nominiert, gewinnen konnte er die Auszeichnung das erste Mal im Jahr 1955 für „Die Faust im Nacken“.

Stets arbeitete Brando mit den bekanntesten und besten Regisseuren seiner Zeit zusammen, meist ähnlich rebellenhaft wie er. Sie überraschten das Publikum in nahezu jedem Film von Neuem und garantierten somit volle Kassen und herausragende Kritiken. So auch in Francis Ford Coppolas „Der Pate“-Trilogie, die Rolle, die wie kaum eine andere für Marlon Brando und sein Talent steht. Nicht nur das Genre des Gangsterfilms wurde in eine neue Dimension gehoben, auch Brando setzte die Messlatte für die Schauspielkunst hoch an. 1973 erhielt „Don Vito Corleone“ seinen zweiten Oscar®. Die Preisverleihung boykottierte er und schickte stattdessen eine Schauspielerin in einem Indianerkostüm auf die Bühne, um gegen die Unterdrückung der amerikanischen Ureinwohner zu protestieren.

Auf den Höhepunkten seiner Karriere zog sich Brando stets einige Jahre in sein Privatleben zurück. Er ließ sich zeitlebens nicht verbiegen und galt daher vielen Kollegen als schwieriger, launischer und sturer Zeitgenosse. Doch der Erfolg gab ihm Recht. Diese Prinzipientreue gepaart mit hoher Schauspielkunst macht den „Godfather“ bis heute zum Idol und zur Legende. Marlon Brando starb am 1. Juli 2004 in Los Angeles. Sein letztes Interview zehn Tage zuvor war eine letzte Kostprobe des begnadeten Schauspielers.

Kinowelt Home Entertainment hat die Filme Die Männer, Free Money, Das Loch in der Tür und Desirée mit Marlon Brando auf DVD veröffentlicht.

Trauer um Niki List

Filmemacher überraschend verstorben

03.04.2009 Niki List ist tot. Der Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent starb überraschend am Mittwochabend auf einer Premierenfeier. Niki List wurde nur 52 Jahre alt.

Der am 28. Juni 1956 in Wien geborene vormalige Fotograf und Regieassistent erregte erstmals 1982 mit seinem Spielfilmdebüt „Café Malaria“ Aufmerksamkeit, in dem er ein augenzwinkerndes Porträt der Wiener New-Wave-Szene lieferte. In Deutschland erlangte Niki List vor allem durch seine Detektivfilm-Parodie „Müllers Büro“ sowie die Heimatfilmsatire "Helden in Tirol" Bekanntheit. „Müllers Büro“ wurde in Österreich zum erfolgreichsten Film des Jahres 1986 und ist noch heute der dritterfolgreichste österreichische Film aller Zeiten.

Deutscher Autorenfilmer von internationalem Rang

Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff wird 70 Jahre alt

31.03.2009 Volker Schlöndorff ist nicht nur einer der bedeutendsten und international erfolgreichsten Vertreter des deutschen Films. Als Mittler zwischen dem Autoren- und dem Publikumsfilm hat er sich immer wieder jenen Büchern gewidmet, die als unverfilmbar galten und Literaturverfilmungen geschaffen, in denen Tiefgang und Unterhaltung kein Widerspruch sind. Dafür wurde seine Adaption von Günter Grass’ Jahrhundertroman „Die Blechtrommel“ 1979 mit dem Oscar® als Bester fremdsprachiger Film geehrt. Darüber hinaus ist Schlöndorffs Regiekarriere durch gesellschaftskritische Arbeiten geprägt, die sich mit der bundesrepublikanischen Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzen.

Am 31. feiert der Filmemacher nun seinen 70. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums hat Arthaus in der Volker Schlöndorff Director’s Edition eine Auswahl jener Filme zusammengestellt, die dem Regisseur ganz besonders am Herzen liegen. Neben Interviews, Dokumentationen, Audiokommentaren und zahlreichen Werkfotos enthält die Edition als besonderes Extra eine 91-seitige Leseprobe aus Volker Schlöndorffs Autobiografie „Licht, Schatten und Bewegung – Mein Leben und meine Filme“, die im Hanser Verlag erschienen ist.

In der Arthaus-Premium-Reihe ist Volker Schlöndorff mit Die Blechtrommel, Homo Faber und Tod eines Handlungsreisenden gleich dreifach vertreten. Am 03. April erscheint mit Strohfeuer ein weiteres Werk aus dem umfangreichen Schaffen des großen Autorenfilmers.

Arthaus beim 45. Adolf-Grimme-Preis erfolgreich

Gleich drei Filme mit den begehrten Preisen ausgezeichnet

25.03.2009 Bei der diesjährigen Vergabe der Adolf-Grimme-Preise konnte Arthaus gleich dreifach punkten. Im Wettbewerb Fiktion setzte sich Alain Gsponers Regiearbeit Das wahre Leben durch, die in der Reihe „Debüt im Ersten“ ausgestrahlt wurde. Die bitterböse Tragikomödie mit Ulrich Noethen und Katja Riemann sei „eine würdige deutsche Antwort auf American Beauty“, befand schon die Frankfurter Rundschau. Shooting-Star Hannah Herzsprung („Vier Minuten“) wurde für ihre Leistung bereits als Beste Nebendarstellerin mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Im Wettbewerb Information & Kultur gewannen mit Losers and Winners und Der große Ausverkauf gleich zwei engagierte Dokumentarfilme, die unter dem Label Arthaus auf DVD erschienen sind.

Eineinhalb Jahre begleiteten Ulrike Franke und Michael Loeken die Mammut-Demontage einer Kokerei im Ruhrgebiet und dokumentierten für „Losers and Winners“ nicht nur einen einzigartigen Industrieumzug, sondern auch die Hoffnungen der chinesischen Arbeiter, die fernab der Heimat schufteten, und die Zukunftsängste deutschen Koker, die die Auswirkungen des Globalisierungsprozesses hautnah miterlebten.
Auch Florian Opitz setzt sich in „Der große Ausverkauf“ mit der Globalisierung auseinander. Seine bewegende Dokumentation über den Widerstand gegen die fortschreitende Privatisierung auf vier Kontinenten begeisterte auf zahlreichen Filmfestivals und wurde bereits beim 3. Festival für Natur- und Umweltfilme „ökofilmtour 2008“ als „Bester journalistischer Film“ ausgezeichnet.

Die feierliche Gala zur Vergabe des diesjährigen Adolf-Grimme-Preises findet am 3. April in Marl statt.

Endlich! Emma Peel ist zurück!

KINOWELT veröffentlicht Kultserie „Mit Schirm, Charme und Melone“ auf DVD

13.03.2009 Nur wenige DVD-Veröffentlichungen sind so sehnsüchtig erwartet worden wie "Mit Schirm, Charme und Melone". Am 3. April 2009 bringt Kinowelt die erste Edition der britischen Kultserie mit dem charismatischen Agentenduo auf den Markt und beschert Fans endlich ein Wiedersehen mit dem hochintelligenten Gentlemen John Steed und der unschlagbaren Emma Peel. Seit ihrer Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen in den 60er Jahren gehören die zwei zu den beliebtesten Agenten der Fernsehgeschichte. Ganz besonders der vom späteren Bond-Girl Diana Rigg verkörperten Emma Peel gelang mit einer attraktiven Mischung aus Emanzipation und Sexappeal der Aufstieg zur von Frauen bewunderten und von Männern begehrten Stil-Ikone.

Die nun erscheinende Edition 1 enthält die erste Staffel mit Emma Peel in einem edlen Digipak. Bonusmaterial wie der Kurzfilm „Chessboard Sequence“, der deutsche Vorspann, Geschnittene Szenen, eine Fotogalerie sowie ein ausführliches Booklet runden die DVD-Veröffentlichung ab. Die Veröffentlichung von Edition 2 ist für den Sommer 2009 geplant.

ARTHAUS veröffentlicht Frühwerk von Edgar Reitz

Aufwändig restaurierte Filme durch DVD-Edition erstmals wieder zugänglich

02.03.2009 Mit der „Heimat Trilogie“ erlangte Edgar Reitz Weltruhm, doch seinen guten Ruf als Filmemacher verdankt der „große deutsche Epiker“ nicht nur der legendären Mammut-Serie über eine Familie aus dem Hunsrück. Bereits sein erster Langspielfilm „Mahlzeiten“ wurde 1966 bei den internationalen Filmfestspielen in Venedig als Bester Debütfilm ausgezeichnet. Das intensive Beziehungsdrama ist nur ein Film aus dem Frühwerk des Regisseurs, das in seiner Experimentierfreude und seinem Facettenreichtum beispiellos ist.
Lange Jahre waren die Kurz- und Spielfilme aus den frühen Jahren unzugänglich. Mit der Veröffentlichung der DVD-Edition „Edgar Reitz – Das Frühwerk“ am 20. März 2009 lädt Arthaus ein, diese Filmschätze wieder und neu zu entdecken. Alle Filme wurden für die Edition aufwändig restauriert und neu abgetastet, einige sind sogar erstmals in der ungekürzten Originalfassung zu sehen. Ergänzt wird der hochwertige 7er DVD-Schuber durch ein umfangreiches Booklet von Thomas Koebner, dem Autor des Buches „Edgar Reitz erzählt“. Darüber hinaus sind in der Edition sowohl zu den Spiel- als auch zu den Kurzfilmen ausführliche Einführungen und informative Gespräche des Filmwissenschaftlers mit dem Regisseur enthalten.

Die Edition Edgar Reitz – Das Frühwerk beinhaltet die Filme „Mahlzeiten“, „Cardillac“, „Das goldene Ding“, „Die Reise nach Wien “, „Die Stunde Null“, „Der Schneider von Ulm“ sowie eine Bonus-DVD mit den Kurz-, Dokumentar- und Experimentalfilmen „Baumwolle“, „Yucatan“, „Kommunikation“, „Geschwindigkeit“, „Die Kinder“ und „Susanne tanzt“.

Zum 70. Geburtstag von Peter Kraus

Kinowelt veröffentlicht umfangreiche DVD-Edition des „deutschen Elvis“

25.02.2009 Wohl kaum ein Mädchen, das in den 50er und 60er Jahren nicht von ihm geträumt hat – Peter Kraus war der unangefochtene Teenie-Schwarm der deutschen Nachkriegsjahre und einer der populärsten Sänger, Entertainer und Schauspieler seiner Zeit. Bis heute füllt er ganze Konzerthallen, in diesem Jahr geht er mit der SWR Big Band sogar auf große Tournee und veröffentlicht sein neues Album „Nimm dir Zeit“. Unglaublich, dass der „deutsche Elvis“ am 18. März 2009 schon seinen 70. Geburtstag feiert.

Anlässlich dieses Jubiläums veröffentlicht Kinowelt am 20. März 2009 eine edle DVD-Edition im hochwertigen Digipak mit sechs seiner schönsten Filme aus den 50er und 60er Jahren. Neben Peter Kraus darf sich der Zuschauer dabei auch auf ein Wiedersehen mit Leinwandlieblingen wie Heinz Erhardt, Cornelia Froboess, Heinz Rühmann, Christine Kaufmann und vielen anderen freuen.
Als besonderes Extra enthält die Peter Kraus Edition zusätzlich eine Musik-CD mit 16 seiner größten Hits, darunter „Sugar Baby“, „Wenn Teenager träumen“, „Tutti Frutti“ und „Teddybär“.

Alle lieben Peter, Deutschland 1959
Conny und Peter machen Musik, Deutschland 1960
Das haben die Mädchen gern, Österreich 1962 (DVD-Premiere)
Immer die Radfahrer, Deutschland/Österreich 1958
Der Pauker, Deutschland 1958
Wenn die Conny mit dem Peter, Deutschland 1958

Relaunch der Arthaus-Website

arthaus.de mit aktuellem Design und vielen Neuheiten

23.02.2009 Ab sofort präsentiert sich ARTHAUS.DE in einem neuen Design. Nach dem Relaunch zeigt sich die Webpräsenz nicht nur optisch in einem innovativen Look, sie wurde auch um zahlreiche Neuheiten bereichert. Umfangreiche Suchmöglichkeiten und eine verbesserte Navigation führen komfortabel durch das vielseitige Arthaus-Repertoire. Daneben bietet eine eigene Trailerseite einen Überblick über die neuesten Highlights aus dem Arthaus-Programm. Insbesondere die Rubrik „Entdecke Arthaus“ bietet umfassende redaktionelle Inhalte und lädt zum Stöbern in verschiedenen Themenkomplexen zu Genres, Filmemachern und Reihen ein.

Künftig wird ARTHAUS.DE kontinuierlich um weitere neue Features erweitert, die das Online-Angebot des Labels für den besonderen Film noch nutzerfreundlicher und interaktiver gestalten werden.

Zum 100. Geburtstag von Heinz Erhardt

Kinowelt veröffentlicht DVD Edition mit drei seiner schönsten Filme

09.02.2009 Seine unbeschreiblichen Kinoerfolge erklärte Heinz Erhardt einmal damit, dass seine Körpermaße so gut ins Breitwandformat passen würden – nur eine kleine Kostprobe des unnachahmlichen Humors des wortgewandten Schauspielers und Entertainers, der auch über sich selbst lachen konnte. Kein anderer verkörperte den gebeutelten Durchschnittsbürger so überzeugend, schelmisch und witzig wie Heinz Erhardt. Nicht umsonst galt er als einer der beliebtesten Komiker der deutschen Wirtschaftswunderjahre. Am 20. Februar 2009 wäre Heinz Erhardt 100 Jahre alt geworden.

Anlässlich dieses Jubiläums veröffentlicht Kinowelt am 6. Februar 2009 drei seiner schönsten Komödien in einer edlen Sammelbox.

Die Heinz Erhardt Edition enthält die Filme:

Ach Egon, Deutschland 1961
Immer die Radfahrer, Deutschland 1958
Kauf dir einen bunten Luftballon, Deutschland/Österreich 1960

Filmwelt trauert um Dana Vávrová

Schauspielerin mit nur 41 Jahren an Krebs gestorben

06.02.2009 Die Schauspielerin und Regisseurin Dana Vávrová ist tot. Die 41-Jährige erlag am 5. Februar 2009 ihrem Krebsleiden.
Vávrová wurde 1967 in Prag geboren, wo sie bereits als Kinderstar bekannt war, bevor sie mit der TV-Serie "Ein Stück Himmel" auch das deutsche TV-Publikum eroberte.
Vávrová war mit dem Regisseur Joseph Vilsmaier verheiratet, der sie in fast allen seinen Spielfilmen besetzte. Gleich mit ihrem ersten gemeinsamen Kinofilm "Herbstmilch", der Lebensgeschichte der Bäuerin Anna Wimschneider, gelang dem Künstlerehepaar der Durchbruch. "Herbstmilch" ebnete den Weg für zahlreiche weitere gemeinsame Erfolgsfilme: "Rama Dama", "Schlafes Bruder", "Stalingrad", "Comedian Harmonists" und "Der Bergkristall" sind nur einige Beispiele der überaus produktiven und außergewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen Vilsmaier und Vávrová.
Neben ihrer Schauspielerei führte Vávrová mehrfach Regie darunter in "Der Bär ist los" und gemeinsam mit ihrem Ehemann in "Der letzte Zug".

Dana Vávrová hinterlässt drei Töchter.

Erfolgsschauspieler und Tierschützer – Christian Bale wird 35

30.01.2009 Nicht viele Schauspieler können in seinem Alter schon auf eine so erfolgreiche und spannende Schauspielkarriere zurückblicken wie Christian Bale. Der in Wales geborene Ausnahmeschauspieler feiert heute seinen 35. Geburtstag.
Sein Spielfilmdebüt gab der damals 13-Jährige in „Mio, mein Mio“, der wunderschönen Verfilmung des Romans von Astrid Lindgren. Das war der Startschuss zu einer atemberaubenden Filmkarriere.
Der Durchbruch gelang ihm mit seiner umwerfenden Darstellung des Psychopathen Patrick Bateman in „American Psycho“, für die er 2001 mit dem Chlotrudis Award ausgezeichnet wurde.
Vier Jahre später sicherte sich Bale die Rolle des Bruce Wayne in „Batman Begins“, die er auch im zweiten Teil "The Dark Knight" wieder übernahm und für die er den Scream Award in der Kategorie Best Superhero gewann.
In seiner Freizeit engagiert sich Christian Bale für Tier- und Umweltschutzgruppen, wie z.B. „Greenpeace“, und setzte sich unter anderem aktiv für den Bau einer Schule für Straßenkinder in Rio De Janeiro ein.
Christian Bales Spielfilmdebüt "Mio, mein Mio" ist bei Kinowelt Home Entertainment auf DVD erschienen. Weiterhin sind das Drama "Portrait of a Lady", in dem der damals 21-Jährige neben Nicole Kidman vor der Kamera stand, die Julian-Barnes-Verfilmung "Metroland", in der er neben Emily Watson agierte, und das starbesetzte Shakespeare-Stück "Ein Sommernachtstraum" auf DVD erhältlich.

Zum 70. Geburtstag von Joseph Vilsmaier

ARTHAUS veröffentlicht Jubiläumsedition mit drei seiner schönsten Filme

21.01.2009 1988 wagte sich Joseph Vilsmaier trotz vielfacher Warnungen an die Verfilmung der Autobiografie der Bäuerin Anna Wimschneider. Sein Instinkt hatte ihn nicht getäuscht: „Herbstmilch“ wurde ein Riesenerfolg, der das Genre „Heimatfilm“ wieder kinotauglich machte und Vilsmaier den Weg für eine große Regiekarriere ebnete. Inzwischen kann der engagierte Regisseur, der bei seinen Filmen vornehmlich selbst hinter der Kamera steht und am liebsten mit seiner Ehefrau Dana Vávróva dreht, auf ein außergewöhnliches, umfangreiches Filmwerk zurückblicken, das mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht wurde.

Am 24. Januar 2009 feiert Joseph Vilsmaier seinen 70. Geburtstag. Kinowelt hat dem deutschen Filmemacher aus diesem Anlass eine Sonderedition mit drei seiner schönsten Filme gewidmet. Die Joseph Vilsmaier Jubiläumsedition enthält:

Herbstmilch, Deutschland 1989
Rama Dama, Deutschland 1990
Schlafes Bruder, Deutschland 1994

Das Bonusmaterial bietet unter anderem die Dokumentation „Schlafes Bruder – Die Entstehung eines außergewöhnlichen Films“ sowie Aufnahmen der „Herbstmilch“-Filmpremiere.
Ausführliche Informationen und Bildmaterial zur Veröffentlichung sind auf dem Presseserver der Kinowelt Home Entertainment hinterlegt.

Faszinierende Reise durch 40 Jahre deutsche Filmgeschichte

Arthaus veröffentlicht Filmverlag der Autoren Edition

16.01.2009 Arthaus ist seit vielen Jahren bekannt für außergewöhnliche, hochwertige DVD-Editionen. Am 6. Februar widmet das Label dem wichtigsten Verleih des Neuen Deutschen Films, der Regisseure wie Fassbinder, Herzog und Wenders berühmt gemacht hat, eine eigene DVD-Kollektion, die einmalig in Gestaltung, Ausstattung und Umfang ist und den vorläufigen Höhepunkt aller bisherigen Veröffentlichungen darstellt.

Die Filmverlag der Autoren Edition enthält 50 aufregende Filme aus der bewegten Geschichte des Verleihs, darunter 22 DVD-Weltpremieren, die für die Veröffentlichung meist neu abgetastet wurden. Umfangreiches Zusatzmaterial, darunter die Bonusfilme „Herbst der Gammler“ (DVD-Weltpremiere) und „Ich will nicht nur, dass ihr mich liebt“, Kurzfilme, Interviews mit Regisseuren, Produzenten und Schauspielern, Audiokommentare, Filmbeiträge, Geschnittene Szenen, Drehbuchauszüge, filmhistorische Dokumente und vieles mehr, liefert interessante Hintergrundinformationen.

Komplettiert wird die faszinierende Reise durch 40 Jahre deutsche Filmgeschichte durch ein 160-seitiges, reich bebildertes Buch, in dem Hansjörg Kopp, zeitweiliger Geschäftsführer des „Filmverlag der Autoren“, die spannende Entwicklung des Verlags im Kontext der deutschen Kinogeschichte beschreibt. Das sehr persönliche Vorwort der Chronologie stammt von Regielegende Wim Wenders.

Die Filmverlag der Autoren Edition ist jedoch nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch und haptisch ein Genuss. Der edle Leinenschuber beinhaltet die hochwertige gebundene Chronologie und das Filmbuch mit den 50 DVDs. Einheitliche Menüs und das ansprechende Design machen die limitierte Edition zu einem unwiderstehlichen Liebhaberstück für jeden Filmfreund.



NEWSARCHIV

2011 (1)

2010 (63)

2009 (73)

21.12.2009
Überraschender Tod von Brittany Murphy
Talentierte Nachwuchsschauspielerin ist im Alter von 32 Jahren gestorben

16.12.2009
Arthaus veröffentlicht französischen Kultfilm
"Hass" – "La Haine" endlich wieder auf DVD erhältlich

27.11.2009
„Romy“-Darstellerin mit BAMBI geehrt
Jessica Schwarz brilliert als Romy Schneider

20.11.2009
KINOWELT glänzt bei Video Night
Video Champion für „Filmverlag der Autoren Edition“

20.11.2009
25 Jahre „This is Spinal Tap“
Arthaus widmet dem Kultfilm eine Anniversary Edition auf DVD und Blu-ray

17.11.2009
Actionkracher und Filmpoesie
Jon Avnet feiert am 17. November 2009 seinen 60. Geburstag

13.11.2009
Offenbarungen der Liebe
Rudolf Thome feiert am 14.11.2009 seinen 70. Geburtstag

09.11.2009
Ikone des spanischen Films wird angemessen gewürdigt
ARTHAUS widmet Luis Buñuel eine umfangreiche DVD-Edition

03.11.2009
Jessica Schwarz brilliert als Romy Schneider
KINOWELT veröffentlicht ROMY einen Tag nach TV-Ausstrahlung auf DVD

28.10.2009
Regisseur, Schauspieler und Filmlegende
Gratulation zum 90. Geburtstag von Bernhard Wicki

26.10.2009
Filmdenkmal für eine Ikone des europäischen Kinos
ARTHAUS widmet Jean-Luc Godard eine einmalige Edition

22.10.2009
Rühmanns Weihnachtsklassiker erstmals auf Blu-ray
DIE FEUERZANGENBOWLE / BLU-RAY ab 06. November im Handel

13.10.2009
Don Camillo & Peppone sind zurück!
KINOWELT veröffentlicht Special Edition in stilechter Bibelverpackung

09.10.2009
Helme Heines „Freunde“ erobern die Wohnzimmer
MULLEWAPP begeistert ab 24. November auf DVD und Blu-ray

09.10.2009
Das bezaubernde Mädchen von nebenan
Liselotte Pulver feiert 80. Geburtstag

07.10.2009
50 Jahre „Die Blechtrommel“
Der Jahrhundertroman und das Filmmeisterwerk - Jetzt in einer Arthaus Premium Edition!

05.10.2009
Das beliebteste Duo der Filmgeschichte ist zurück!
KINOWELT veröffentlicht Dick & Doof Collection 1 bis 3

02.10.2009
Die Grande Dame der Fotografie
Annie Leibovitz wird 60

01.10.2009
„Mit Schirm, Charme und Melone“ geht in die nächste Runde
KINOWELT veröffentlicht die 7. Staffel in zwei hochwertigen Digipaks

30.09.2009
Geburtstagstorte für Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne!
Schlagerlegende Udo Jürgens wird 75.

30.09.2009
Eine faszinierende Reise durch die deutsche Filmgeschichte
Arthaus und KulturSPIEGEL präsentieren die „Edition Deutscher Film“

29.09.2009
Der Star des italienischen Neorealismus
Zum 85. Geburtstag von Marcello Mastroianni

29.09.2009
Ein Sexsymbol wird 75.
Ein Sexsymbol wird 75.- Zum Geburtstag von Brigitte Bardot

25.09.2009
Erfolgsverwöhnt und vielseitig – Eine Bilderbuchkarriere
Michael Douglas wird 65!

23.09.2009
Die Ikone des spanischen Autorenkinos
Pedro Almodóvar feiert am 24. September 2009 seinen 60. Geburtstag

21.09.2009
Die Kaiserin der Herzen erstmals in einer traumhaften Schneekugel
KINOWELT veröffentlicht Sissi-Trilogie in einer einmaligen Edition

19.09.2009
Tanzfilm mit brillanten Performances und dem Traum vom großen Glück
"Make It Happen" ab 2. November auf DVD und Blu-ray erhältlich!

18.09.2009
Ein unerschöpflicher Reichtum an Bildern
Vom 20.09.-25.09.2009 findet in Mainz die "Edgar Reitz Filmwoche" statt

31.08.2009
Unvergessene Filmklassiker erstmals auf Blu-ray
ARTHAUS präsentiert die „StudioCanal Collection“

27.08.2009
Filmische Reise durch die Musikgeschichte mit ARTHAUS und ROLLING STONE
Rolling Stone Music Movies Collection ab 18. September im Handel

27.08.2009
Filmisch brillant und gesellschaftlich engagiert
Richard Gere feiert seinen 60. Geburtstag

25.08.2009
Der deutsche Film auf Erfolg
Sönke Wortmann feiert seinen 50. Geburtstag

11.08.2009
ARTHAUS und KulturSPIEGEL setzen dem Dokumentarfilm ein Denkmal
DVD-Edition „Arthaus Collection Dokumentarfilm“ ab 21. August im Handel

10.08.2009
Eine Parabel auf den Frieden
Das Palästinenser-Drama ALLES FÜR MEINEN VATER

07.08.2009
Citizen Kane - Neu restauriert auf DVD!
Orson Welles' Meisterwerk in neuem Glanz und mit neuen Extras

05.08.2009
Neue Abenteuer mit Emma Peel und John Steed
Kinowelt veröffentlicht Staffel 5 und 6 von „Mit Schirm, Charme und Melone“

31.07.2009
Der Vater des modernen Slasherfilms
Horrorspezialist Wes Craven wird 70

30.07.2009
Trauer um Peter Zadek
Großer deutscher Theaterregisseur stirbt im Alter von 83 Jahren

29.07.2009
Keira Knightley ist "Die Herzogin"
Ab 21. August auf DVD und Blu-ray erhältlich!

24.07.2009
Vielseitig und undurchschaubar
Am 26.07. feiert Kevin Spacey seinen 50. Geburtstag.

06.07.2009
Auszeichnung für exzellente Interaktivität
Terminator 2 / Blu-ray glänzt beim IDMA/DVDA Excellence Award

01.07.2009
Ein „actor's director“ par excellence
Am 01. Juli 2009 wäre Sydney Pollack 75 Jahre alt geworden

01.07.2009
Ab 1. August neuer Logistik-Dienstleister
SONY DADC übernimmt DVD-Logistik für KINOWELT Home Entertainment

30.06.2009
Eine Ikone des Horrorfilms wird 70
Kinowelt gratuliert Wes Craven mit einer Jubiläumsedition

22.06.2009
Dauergast bei der Oscar®-Verleihung
Meryl Streep feiert ihren 60. Geburtstag

16.06.2009
Stets unangepasst und doch hoch geschätzt
Zum 30. Todestag des amerikanischen Meisterregisseurs Nick Ray

15.06.2009
Beim Teutates! Asterix wird 50!
Kinowelt widmet dem Zeichentrickhelden eine kultige Jubiläumsedition

11.06.2009
Häßlich, stark und würdevoll
Der personifizierte Westernheld John Wayne ist vor 30 Jahren verstorben

09.06.2009
Terminator 2 ist zurück
Kinowelt veröffentlicht die ultimative Limited Skynet Fan Edition

05.06.2009
Riesenerfolge im Herbst ihres Lebens
Zum 100. Geburtstag der großartigen Jessica Tandy

29.05.2009
Visconti-Zögling und Stilikone der High-Society
Helmut Berger wird 65 Jahre alt

20.05.2009
Mitbegründer des deutschen Autorenkinos
Reinhard Hauff wird am 23. Mai 2009 70 Jahre alt

17.05.2009
Mehr als „nur“ eine Mutter ...
Am 17. Mai 2009 wäre Magda Schneider 100 Jahre alt geworden

13.05.2009
Happy Birthday, Harvey!
Method Acting-Ikone Harvey Keitel wird 70

30.04.2009
Dogma-Kino für Anfänger
Lone Scherfig wird 50

28.04.2009
Spaniens schönster Hollywood-Export
Oscar®-Preisträgerin Penélope Cruz wird 35

21.04.2009
Er brachte den Menschen das Lachen wieder
Am 24. April 2009 wäre Werner Jacobs 100 Jahre alt geworden

21.04.2009
Die Traumfrau der 50er Jahre
Ruth Leuwerik wird 85

07.04.2009
60 Jahre im Filmgeschäft
Bergman-Star und Schauspiellegende Max von Sydow wird 80

06.04.2009
Ein Angebot, das er nicht abschlagen konnte
Francis Ford Coppola feiert seinen 70. Geburtstag

03.04.2009
Konsequent nicht nur als Pate
Am 3. April 2009 wäre Marlon Brando 85 Jahre alt geworden

03.04.2009
Trauer um Niki List
Filmemacher überraschend verstorben

31.03.2009
Deutscher Autorenfilmer von internationalem Rang
Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff wird 70 Jahre alt

25.03.2009
Arthaus beim 45. Adolf-Grimme-Preis erfolgreich
Gleich drei Filme mit den begehrten Preisen ausgezeichnet

13.03.2009
Endlich! Emma Peel ist zurück!
KINOWELT veröffentlicht Kultserie „Mit Schirm, Charme und Melone“ auf DVD

02.03.2009
ARTHAUS veröffentlicht Frühwerk von Edgar Reitz
Aufwändig restaurierte Filme durch DVD-Edition erstmals wieder zugänglich

25.02.2009
Zum 70. Geburtstag von Peter Kraus
Kinowelt veröffentlicht umfangreiche DVD-Edition des „deutschen Elvis“

23.02.2009
Relaunch der Arthaus-Website
arthaus.de mit aktuellem Design und vielen Neuheiten

09.02.2009
Zum 100. Geburtstag von Heinz Erhardt
Kinowelt veröffentlicht DVD Edition mit drei seiner schönsten Filme

06.02.2009
Filmwelt trauert um Dana Vávrová
Schauspielerin mit nur 41 Jahren an Krebs gestorben

30.01.2009
Erfolgsschauspieler und Tierschützer – Christian Bale wird 35

21.01.2009
Zum 70. Geburtstag von Joseph Vilsmaier
ARTHAUS veröffentlicht Jubiläumsedition mit drei seiner schönsten Filme

16.01.2009
Faszinierende Reise durch 40 Jahre deutsche Filmgeschichte
Arthaus veröffentlicht Filmverlag der Autoren Edition

2008 (39)

2007 (77)

2006 (49)

2005 (16)

2004 (7)

 
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