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Zum 65. Geburtstag von Wim Wenders

Große Meisterwerke des Regisseurs im ARTHAUS-Programm

12.08.2010 Kompromisslos, experimentierfreudig, leidenschaftlich – Wim Wenders gilt zu Recht als das Aushängeschild des deutschen Autorenfilms. Mit absoluter Hingabe stürzt er sich in seine Filmprojekte. Das Ergebnis: innovative, teils geniale aber vor allem durch und durch unvergleichliche Filmerlebnisse. Am 14. August 2010 feiert Wim Wenders seinen 65. Geburtstag.

Bereits während seines Studiums drehte Wenders erste Kurzfilme, kurz darauf folgten abendfüllende Spielfilme. Mit „Der amerikanische Freund“ gelang ihm der internationale Durchbruch, zahlreiche preisgekrönte Projekte schlossen sich an. „Paris, Texas“ ist bis heute der letzte deutsche Film, der in Cannes die Goldene Palme gewinnen konnte.

Bei ARTHAUS ist ein Großteil von Wenders‘ bisherigem Filmschaffen auf DVD erschienen. Besonders hervorzuheben ist die WIM WENDERS DIRECTOR’S EDITION, für die der Regisseur sieben seiner schönsten Filme höchstpersönlich zusammengestellt und mit eigenen Texten für das Booklet begleitet hat.

Weitere Veröffentlichungen bei ARTHAUS hier im Überblick.

Oscar®-Gewinnerin Charlize Theron feiert Geburtstag

Die schöne Südafrikanerin mit Mut zur Hässlichkeit wird 35

07.08.2010 Liest man ihre Biografie, könnte man meinen, das Drehbuch eines Hollywood-Streifens vor sich zu haben. Aufgewachsen auf einer Farm in Südafrika, schaffte sie nach gescheiterten Karriereversuchen als Model und Tänzerin, angeblich dank eines Wutausbruchs, den großen Durchbruch als Schauspielerin im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Heute wird die zu den weltweit begehrtesten Darstellerinnen zählende Theron 35 Jahre alt.

Am 07. August 1975 kam Charlize Theron als Tochter eines Franzosen und einer Deutschen in Benoni, Südafrika zur Welt. Früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für Ballett und hoffte diese zu ihrem Beruf machen zu können. Im Alter von 15 Jahren musste sie miterleben, wie ihre Mutter Gerda ihren betrunkenen Vater aus Notwehr erschoss. Sie flüchtete vor ihrem Trauma nach Europa und arbeitete in Mailand als Model.
Inzwischen in New York wohnhaft, begann sie schließlich als Balletttänzerin zu arbeiten, was sie jedoch kurze Zeit später aufgrund einer Knieverletzung aufgeben musste. Völlig abgebrannt, kaufte sie sich von ihrem letzten Geld ein Ticket nach Los Angeles, wo sie zufällig von einem Talentscout entdeckt wurde. Nach den ersten kleinen Rollen ging es steil bergauf: so war sie unter anderem neben Al Pacino und Keanu Reeves in „Im Auftrag des Teufels“, in Lasse Hallströms Gottes Werk und Teufels Beitrag und zuletzt in „Hancock“ mit Will Smith zu sehen.
Für die Darstellung einer mordenden Prostituierten in „Monster“ ließ sie sich ihrer Schönheit berauben und wurde dafür 2004 mit einem Oscar® als beste Hauptdarstellerin sowie einem Golden Globe belohnt.

Bei Kinowelt erschienen:
Gottes Werk und Teufels Beitrag
Gottes Werk und Teufels Beitrag / Arthaus Collection
Reindeer Games / Director's Cut
Reindeer Games / gF
Yards - Im Hinterhof der Macht, The

Michael Ballhaus wird 75

Ein Leben hinter der Kamera

05.08.2010 Als einer der ganz wenigen deutschen Kameramänner hat Michael Ballhaus Weltruhm erlangt. Seine unverkennbare künstlerische Handschrift hat Spuren in unzähligen Werken der jüngeren Filmgeschichte hinterlassen. Sein Name steht dabei nicht nur für den Neuen Deutschen Film und seine ebenso langjährige wie wegweisende Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder. Auch das internationale Kino und den Hollywoodfilm hat Ballhaus mit seiner Kameraarbeit für Meilensteine wie „Good Fellas“, „Sleepers“, „Gangs of New York“, und zuletzt „Departed – Unter Feinden“ nachhaltig geprägt.

Am 05. August 1935 in Berlin geboren, begann Ballhaus seine Karriere als Bühnenfotograf. Nach ersten Arbeiten für das Fernsehen wurde er als Hauskameramann von Fassbinder berühmt, mit dem er gemeinsam mehr als ein Dutzend Filme realisierte. Nach ihrem Zerwürfnis zog es Ballhaus nach New York, wo er die Bekanntschaft von Martin Scorsese machte. Mit dem Regisseur verband ihn bald eine fruchtbare Zusammenarbeit und Ballhaus gelang es, sich in Hollywood zu etablieren und mit Regiegrößen wie Francis Ford Coppola, Mike Nichols, Wolfgang Petersen und vielen anderen zusammenzuarbeiten.

Ballhaus lebt bis heute in Los Angeles. Er wurde mehrfach für den Oscar® nominiert und 1996 als Ehrenkameramann des Deutschen Kamerapreises sowie 2000 mit der Goldenen Leinwand für sein Lebenswerk ausgezeichnet.


Im Arthaus-Programm sind erschienen:
bitteren Tränen der Petra von Kant, Die
Chinesisches Roulette
Deutscher Herbst
Deutschland im Herbst
Deutschland im Herbst / Edition deutscher Film
Ediths Tagebuch
Ehe der Maria Braun, Die
Ehe der Maria Braun, Die / Edition deutscher Film
Fassbinder BRD-Trilogie
Faustrecht der Freiheit
Martha
Mutter Küsters' Fahrt zum Himmel
Rainer Werner Fassbinder Edition
Satansbraten
Tod eines Handlungsreisenden
Tod eines Handlungsreisenden / Arthaus Premium
Warnung vor einer heiligen Nutte
Welt am Draht / Arthaus Premium
Whity
Der Zauberberg

Martin Sheen wird 70!

Der Hollywood-Mime feiert seinen Ehrentag

03.08.2010 1940 erblickte Ramon Estevez in Dayton, Ohio als Sohn eines Spaniers und einer Irin das Licht der Welt. Obwohl er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, hegte er früh den Traum, als Schauspieler berühmt zu werden. Als die Familie nach New York zog, kam er diesem ein Stück näher und erhielt ohne jegliche Ausbildung eine Anstellung am Living Theatre. Zuvor hatte er bereits den Künstlernamen ‚Martin Sheen’ angenommen. Erste Rollenangebote für TV-Serien wie „East Side West Side“ folgten. Der große Durchbruch gelang ihm 39-jährig in Francis Ford Coppolas Meisterwerk „Apocalypse Now“ an der Seite von Marlon Brando.
Zahlreiche sehenswerte Auftritte in Erfolgsstreifen wie „Wall Street“ (1987), „Catch me if you can“ (2002) oder „Departed – Unter Feinden“ (2006) folgten.
Auch wenn sich Sheens filmisches Schaffen häufig in Nebenrollen äußert, gehört er doch zu den großen Charakterdarstellern Hollywoods. Neben der Schauspielerei macht er vor allem durch sein großes politisches und soziales Engagement von sich reden.

Martin Sheen ist seit 1961 verheiratet und hat vier Kinder, die allesamt in die Fußstapfen ihres Vaters getreten sind. Bis auf den wohl bekanntesten unter ihnen, Charlie Sheen, sind sie unter ihrem bürgerlichen Namen Estevez tätig.

Unter Regie seines ältesten Sohnes Emilio Estevez ist Sheen in dem hochkarätig besetzten Drama „Bobby“ zu sehen, das bei Kinowelt als Special Edition und in der Arthaus Collection auf DVD erschienen ist.
Des Weiteren im Programm befinden sich der Thriller
Enigma, die Komödie Texas Funeral - Warum Frauen Männern die Ohren abschneiden und die Kriminalfilmreihe Gun - Kaliber 45.

Zum 50. Todestag von Hans Albers

Der große Volksschauspieler starb am 24. Juli 1960

23.07.2010 Als erster Star des deutschen Tonfilms war Hans Albers vor allem für seine Rollen als Draufgänger und Abenteurer bekannt. Mehr als drei Jahrzehnte erzielte das Hamburger Urgestein in der Theater-, Film- und Musikbranche enorme Erfolge. Noch heute, fast 50 Jahre nach seinem Tod, wird Albers als einer der größten deutschen Unterhaltungskünstler verehrt. Mit seinem ersten Tonfilm DIE NACHT GEHÖRT UNS startete 1929 die große Filmkarriere des „blonden Hans“. An der Seite der jungen Marlene Dietrich war er in Josef von Sternbergs DER BLAUE ENGEL zu sehen. Auch mit Schlagern wie „Das Fliegerlied“ feierte er große Erfolge. In den 1950er Jahren drehte er Klassiker wie NACHTS AUF DEN STRASSEN an der Seite von Hildegard Knef und AUF DER REEPERBAHN NACHTS UM HALB EINS mit Heinz Rühmann. 1960, vor genau 50 Jahren und nur kurze Zeit, nachdem ihm das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen worden war, starb der große Volksschauspieler im Alter von 68 Jahren.

Im Kinowelt-Programm:

Ein Wiedersehen mit Hans Albers
Der Greifer
Föhn
Kurt Gerron - Gefangen im Paradies

Zum Geburtstag von Donald Sutherland

Die Schauspiellegende wird 75

17.07.2010 Donald Sutherland, der am 17. Juli 1935 im kanadischen Saint John geboren wurde, versuchte sich bereits in jungen Jahren in vielen Künsten: als DJ, Hörspielsprecher und Stand-Up-Comedian während der Schulzeit und später während des Studiums als Theaterschauspieler.
Nachdem er 1964 mit der Londoner Royal Academy of Dramatic Arts auf einer Theatertournee durch Großbritannien unterwegs gewesen war und von Produzent Paul Maslansky entdeckt wurde, folgte mit dem „Schloss der lebenden Toten“ seine erste größere Filmrolle. Seinen Durchbruch hatte Sutherland 1967 mit „Das dreckige Dutzend“ und seiner Rolle in der Kriegssatire „MASH“ sowie einem Gastauftritt in der beliebten TV-Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“.
Es folgten Filme unterschiedlichster Genres, die seinen Ruf als enorm wandlungsfähiger Schauspieler Hollywoods unterstrichen. „Johnny zieht in den Krieg“ (1971), „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ (1973), „Fellinis Casanova“ (1976), „Die Körperfresser kommen“ (1977) und „Die Nadel“ (1981) sind nur einige Filme, die Sutherland bis heute gemacht hat. In den letzten Jahren war er mit Streifen wie „The Italian Job“ (2003), „Unterwegs nach Cold Mountain“ (2003) und „Stolz und Vorurteil“ sehr erfolgreich.

Der besonders zur Zeit des Vietnamkriegs stark engagierte Sutherland plant auch in den nächsten Jahren noch in diversen Filmen mitzuwirken, obgleich er seit Jahren ankündigt, sich mit seiner Frau Francine Racette auf die gemeinsame Farm in Kanada zurückzuziehen. Der Vater des „24“-Stars Kiefer Sutherland hat ebenso seine Leidenschaft für das Theater nicht aufgegeben und stand zuletzt im Londoner Savoy-Theater auf der Bühne.

Im Kinowelt- und Arthaus-Programm sind erschienen:
Fellinis Casanova
Fellinis Casanova / Arthaus Collection Literatur
Free Money
Johnny zieht in den Krieg
Johnny zieht in den Krieg / Arthaus Collection
Lock Up - Überleben ist alles
Lock Up - Überleben ist alles / gF
Lock up - Überleben ist alles / Blu-ray
Revolution
Wenn die Gondeln Trauer tragen
Wenn die Gondeln Trauer tragen / Arthaus Collection Literatur

Zum 25. Todestag von Heinrich Böll

Erfolgreiche Böll-Adaptionen im Arthaus-Programm

16.07.2010 Heinrich Böll wurde am 21. Dezember 1917 in Köln geboren. Er wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf und wurde durch seine christlichen Eltern stark geprägt, was sich nicht zuletzt in der Ablehnung des Nationalsozialismus wiederspiegelte. Seine Erlebnisse an der Front im Zweiten Weltkrieg verarbeitete der Student der Germanistik und Klassischen Philologie erstmals in seinem Roman „Kreuz ohne Liebe“ (1946) und in diversen, in Zeitschriften erschienenen Kurzgeschichten.

Nachdem er 1951 beim Schriftstellertreffen der Gruppe 47 gewonnen hatte und dadurch unter anderem einen Autorenvertrag bei Kiepenheuer & Witsch erhielt, begann Bölls schöpferischste Phase, in der Werke wie „Wo warst du, Adam?“ (1951), „Und sagte kein einziges Wort“ (1953), „Haus ohne Hüter“ (1954), „Irisches Tagebuch“ (1957), „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen und andere Satiren“ (1958), „Billard um halbzehn“ (1959), „Ansichten eines Clowns“ (1963) und „Ende einer Dienstfahrt“ (1966) entstanden.
1970 bis 1974 war Böll zunächst Präsident des PEN-Clubs Deutschlands und dann internationaler Präsident des Clubs. Nachdem er 1971 seinen Roman „Gruppenbild mit Dame“ veröffentlicht hatte, wurde er 1972 mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt.
Der linksintellektuelle Schriftsteller geriet in den 1970er-Jahren vermehrt in die Kritik, da er sich öffentlich für einen menschlichen Umgang mit den Terroristen der RAF, besonders Ulrike Meinhof, einsetzte. In dieser angespannten Zeit war er besonders in konservativen Kreisen unbeliebt. 1972 wurde bei ihm aufgrund seines Einsatzes für RAF-Mitglieder von den Behörden eine Hausdurchsuchung durchgeführt.
„Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (1974), Bölls bekanntestes Werk, das in über 30 Sprachen übersetzt und 1975 von Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta erfolgreich verfilmt wurde, setzt sich besonders mit der Medienmacht jener Zeit auseinander.

Aufgrund seines Gefäßleidens am rechten Bein, das sich der auch international politisch sehr engagierte Schriftsteller durch seinen starken Tabakkonsum zuzog, starb Böll am 16. Juli 1985 an den Folgen einer Operation.

Im Arthaus-Programm sind erschienen:
Gruppenbild mit Dame
Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Die verlorene Ehre der Katharina Blum / Edition deutscher Film
Die verlorene Ehre der Katharina Blum / StudioCanal Collection Blu-ray

KINOWELT startet Marketingoffensive zu MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN

Starbesetzte Komödie ab 05. August neu auf DVD und Blu-ray

14.07.2010 Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst: Während umfangreicher Recherchen zu seinem neuen Buch stößt der Journalist und Guardian-Kolumnist Jon Ronson auf die wahre Geschichte des First Earth Bataillon: Die US-Regierung finanzierte über Jahrzehnte eine Armee von New-Age-Kriegern, die übersinnliche Kampfmethoden entwickeln sollte. Aus dieser Idee entstand der Film über ein nahezu unbekanntes Kapitel der US-Militärgeschichte: MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN.

Am 05. August veröffentlicht KINOWELT mit MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN die ultimative Komödie des Kino-Frühjahrs auf DVD und Blu-ray. Rund 700.000 Kinozuschauer sahen Grant Heslovs urkomische Verfilmung des Sachbuch-Bestsellers bisher. In den Hauptrollen laufen George Clooney und Ewan McGregor zu Höchstform auf. Ebenfalls mit von der Partie: Jeff Bridges und Kevin Spacey!

Die DVD enthält eine interactivevideo™-Bonus-Website von AREA Entertainment, auf der exklusive Extras wie Videos, Ringtones und ein Fotowettbewerb angeboten und regelmäßig aktualisiert werden. Die BLU-RAY bietet mit BD-Live ebenfalls spannende Zusatz-Features. Als weiteres Bonusmaterial sind auf beiden Versionen Audiokommentare von Grant Heslov und Jon Ronson, Charakterbiografien, Deleted Scenes, eine Fotogalerie, Goats Declassified: Die wahren Männer des 1. Bataillons, Projekt „Hollywood“: Ein Geheimbericht vom Set sowie das Presseheft (als PDF) enthalten. Allen Produkten ist ein Kinogutschein zu KISS & KILL mit Katherine Heigl und Ashton Kutcher beigelegt, der am 05. August startet. Die Freikarte ist in allen deutschen und österreichischen Kinos gültig.

Unterstützt wird der Release durch eine umfangreiche Printkampagne in auflagenstarken und titelaffinen Medien sowie eine starke Onlinepräsenz mit Hilfe großflächiger und animierter Werbe-maßnahmen. Reichweitenstarkes Social Media Marketing und der Versand von mehreren Newslettern an insgesamt 400.000 filmaffine User runden die Marketingaktivitäten ab. Darüber hinaus sind Kooperationen mit großen nationalen Brands wie Philips, Brands4Friends, Meyerbeer Coffee, Heyne, Thomas Cook Reisen u.v.a. geplant. Eine bundesweite PR-Kampagne im Online- und Offlinebereich mit zahlreichen Verlosungs- und Gewinnspielaktionen (DVDs, Blu-rays, Blu-ray Player, T-Shirts, Taschenbücher und Postkarten) wird durch den Internetauftritt www.ziegen.kinowelt.de ergänzt.

Roman Polanski wieder auf freiem Fuß

ARTHAUS veröffentlicht Polanskis DER GHOSTWRITER als Einzel DVD, Einzel Blu-ray und Special Edition

13.07.2010 Starregisseur Roman Polanski („Der Pianist“, „Die neun Pforten“) ist wieder ein freier Mann. Das Schweizer Justizministerium verkündete, dass die Regierung den Auslieferungsantrag der USA abgelehnt habe und Polanskis Hausarrest aufgehoben sei.
Der Filmemacher war im September 2009 bei seiner Einreise in die Schweiz verhaftet worden, wo er den Ehrenpreis des Zurich Film Festivals entgegennehmen wollte. Polanski hatte gerade die Dreharbeiten zu seinem neuesten Film DER GHOSTWRITER nach dem Bestseller von Robert Harris („Enigma“, „Pompej“) abgeschlossen, der auf der Berlinale 2010 Premiere feiern sollte und schließlich in Polanskis Abwesenheit mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet wurde. Grund für die Verhaftung war der noch immer offene Prozess gegen Polanski aus dem Jahr 1977. Damals hatte der inzwischen 76-Jährige die Vereinigten Staaten über Nacht per Flugzeug verlassen und nie wieder amerikanischen Boden betreten. Zuvor hatte sich Polanski schuldig bekannt, Sex mit einem damals 13-jährigen Mädchen gehabt zu haben, und 42 Tage in Haft verbracht. Vor der Urteilsverkündung war Polanski nach Frankreich geflohen.

Polanskis aktueller Film, der hoch spannende und topbesetzte Thriller DER GHOSTWRITER, erscheint am 24. August als Einzel DVD und Einzel Blu-ray im Leih. Am 16. September veröffentlicht ARTHAUS im Kauf die Einzel DVD und Einzel Blu-ray sowie eine Special Edition inklusive der preisgekrönten Dokumentation ROMAN POLANSKI: WANTED AND DESIRED und informativem Bonusmaterial. Marina Zenovichs interessante Dokumentation erscheint zeitgleich auch als Einzel DVD. Darin beleuchtet sie die Schlüsselereignisse im Leben Polanskis, deckt die wahren Hintergründe seines Strafverfahrens auf und befragt alle Prozessbeteiligten. Ein spannendes Porträt des Ausnahmeregisseurs und ein Highlight für alle Filmliebhaber!

ARTHAUS CLOSE-UP geht in die nächste Runde

Zwei neue Editionen zu KEN LOACH und MIKE LEIGH ab 15. Juli im Handel

01.07.2010 KEN LOACH und MIKE LEIGH zählen zu den bedeutendsten und einflussreichsten Regisseuren des britischen Kinos der letzten zwei Jahrzehnte. Beide greifen in ihren Werken wiederholt sozialkritische Themen auf und liefern beeindruckende Porträts der britischen Gesellschaft und ihrer Protagonisten. Sowohl Ken Loach als auch Mike Leigh war es aufgrund der desolaten Lage der britischen Filmindustrie erst Anfang der 1990er-Jahre möglich, den Sprung vom Fernsehen zum Kino zu schaffen. Heute ist die jüngere Geschichte des britischen Kinos ohne Loachs und Leighs Werke undenkbar.

Im Juli würdigt ARTHAUS die beiden Filmemacher mit eigenen ARTHAUS CLOSE-UP-Editionen. Beide 3er Schuber mit jeweils drei elementaren Werken sind ab 15. Juli 2010 erhältlich. Ein Leckerbissen zum kleinen Preis für alle Fans!


KEN LOACH gilt mit elf Hauptpreisen in Cannes, sieben auf der Berlinale und sieben in Venedig als einer der erfolgreichsten Regisseure des europäischen Autorenkinos. Sein politisch engagiertes Oeuvre bewahrt sich stets eine gehörige Portion Galgenhumor, der die unhaltbaren Situationen erträglich macht. Folgende Titel sind in der Edition enthalten:

1. RIFF RAFF, Großbritannien 1991, DVD-Premiere

2. RAINING STONES, Großbritannien 1993, DVD-Premiere

3. LADYBIRD LADYBIRD, Großbritannien 1993


MIKE LEIGH ist der höchst dekorierte britische Regisseur aller Zeiten: Im Verlauf seiner Karriere wurde er u.a. mit zwei Oscars® und dreizehn Nominierungen, zwei Golden Globes und fünf Nominierungen, fünf Auszeichnungen in Cannes, vier in Venedig, zwei Preisen auf der Berlinale und einem in Locarno geehrt. Drei preisgekrönte Filme sind nun in der ARTHAUS CLOSE-UP-Edition vereint. Darin erzählt Leigh mit typisch britischem Witz von der englischen Familie, ihren Geheimnissen und anderen zwischenmenschlichen Verstrickungen:

1. LIFE IS SWEET, Großbritannien 1990, DVD-Premiere

2. NACKT, Großbritannien 1993

3. LÜGEN UND GEHEIMNISSE, Großbritannien 1996

Zum Geburtstag von Tobey Maguire

Der Spiderman-Darsteller ist 35 geworden

25.06.2010 Tobey Vincent Maguire wurde am 27. Juni 1975 in Santa Monica, Kalifornien geboren. Seine Eltern waren bei seiner Geburt noch sehr jung und trennten sich kurz darauf, woraufhin Maguire bei seiner Mutter aufwuchs. Er verließ früh die Schule und schlug sich fortan mit kleinen Rollen in Fernsehserien und Werbespots durch. Seine erste größere Rolle hatte Maguire 1992 in der Fernsehserie „Great Scott!“ und ein Jahr später in dem Kinofilm „Die Geschichte einer Jugend“ mit Robert De Niro und Leonardo DiCaprio, mit dem er auch befreundet ist. DiCaprio und Maguire wurden in einen kleinen Skandal verstrickt, als sie gegen den ursprünglich als Übungsfilm geplanten und 1995/96 entstandenen „Don’s Plum“ klagten. Daraufhin durfte dieser erst 2001 und nur in Europa herausgebracht werden.

Tobey Maguires Durchbruch folgte 1997 mit Ang Lees „Der Eissturm“, in dem er den pubertierenden und etwas schrägen Paul spielt. Diese Darbietung soll Woody Allen so gut gefallen haben, dass er Maguire für seinen Film „Harry außer sich“ (1997) verpflichtete. Auch in vielen folgenden Filmen spielte Maguire die Figur des Sonderlings: so als James in „Wonder Boys“ (2000) oder als Homer in der John-Irving-Verfilmung „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ (1999). Dazwischen folgte die Darbietung eines Anhalters in „Fear and Loathing in Las Vegas“ (1998) und als Bruder an Reese Witherspoons Seite in „Pleasantville – Zu schön um wahr zu sein“ (1998). Auch für Ang Lee stand Maguire noch einmal für das Bürgerkriegsdrama „Wer mit dem Teufel reitet“ (1999) vor der Kamera. Doch erst die letzten Jahre brachten dem Schauspieler den richtig großen Erfolg ein: Maguire spielte in allen drei Spiderman-Verfilmungen (2002, 2004 und 2007) Peter Parker alias Spiderman.
Tobey Maguire ist seit 2007 mit der Schmuckdesignerin Jennifer Meyer verheiratet und hat zwei Kinder. Der Schauspieler ist auch als Produzent tätig.

Der größte Mythos des französischen Kinos wird enträtselt

Die Geschichte von HENRI-GEORGES CLOUZOTS „DIE HÖLLE“ erstmals auf DVD

22.06.2010 „Ein unvollendeter und unsichtbarer Film, ein rätselhaftes, unwahrscheinliches Meisterwerk. Das war wie eine Herausforderung, fast ein Spiel, und ich nahm mir an jenem Tag vor, mich auf die Suche nach den Filmbüchsen zu machen, die wir für verloren hielten. (...) Ich beschloss, die Zeugen aufzusuchen. Ich musste die Geschichte kennenlernen, um sie besser erzählen zu können. Ich wusste damals noch nicht, dass sie uns bis heute, nach drei Jahren Recherche, teilweise verborgen bleiben würde. Clouzot hatte ein seltsames Labyrinth gezeichnet, dessen Ausgang ich nicht kannte.“
Regisseur Serge Bromberg

Der größte Mythos des französischen Kinos wird endlich enträtselt: 1964 begann Regisseur HENRI-GEORGES CLOUZOT („Lohn der Angst“) nach langen Vorbereitungen mit seinem ehrgeizigsten Projekt: DIE HÖLLE mit Romy Schneider und Serge Reggiani in den Hauptrollen. Nach drei Wochen Drehzeit wurde die Produktion jedoch abgebrochen und die 15 Stunden Filmmaterial verschwanden für Jahrzehnte in einem französischen Filmarchiv – bis Serge Bromberg 2005 die Filmbüchsen erstmals öffnen durfte. In seiner Dokumentation erzählt Bromberg die bewegte Geschichte des unvollendeten Meisterwerks mit der damals 24-jährigen Romy Schneider auf ihrem Sprung zur Weltkarriere. Nie war sie atemberaubender und erotischer.

ARTHAUS veröffentlicht Serge Brombergs Dokumentation am 15. Juli 2010 in einer umfangreichen ARTHAUS PREMIUM Edition. Das 2er Digipak enthält neben dem Bonusfilm „Seine Gefangene“ eine 57-minütige ergänzende Dokumentation, ein ausführliches Interview mit dem Regisseur, eine Fotogalerie und ein 16-seitiges Booklet.

Der Bonusfilm „Seine Gefangene“ ist der Nachfolgefilm von DIE HÖLLE und zugleich die letzte Regiearbeit von Henri-Georges Clouzot. „Seine Gefangene“ mit Laurent Terzieff („Die Milchstraße“), Bernard Fresson („Belle de Jour“) und Elisabeth Wiener ist ein spannendes Liebesdrama, bei dem die Protagonistin sich geradewegs in die Hölle begibt:

Josée (Elizabeth Wiener) ist mit dem Avantgarde-Künstler Gilbert (Bernard Fresson) verheiratet. Eines Tages trifft sie auf den Teufel in Person, Stanislas (Laurent Terzieff), einen einflussreichen Galeristen, für den auch ihr Mann arbeitet. Er zeigt ihr Nacktfotos, die sie auf das Tiefste verstören. Nichts-destotrotz möchte auch sie als Aktmodell für ihn posieren. Entgegen ihrer Abmachung mit Gilbert, sich von anderweitigen Affären zu erzählen, verheimlicht sie die entstehende Beziehung zu Stan. Als Gilbert wegen einer Ausstellung ins Ausland reist, fährt sie mit Stan in die Bretagne. Zunächst verleben sie eine unbeschwerte Zeit, doch dann kommt es zum Eklat. Als Gilbert kurz darauf von der Affäre erfährt, droht er Stan umzubringen …

In seinem letzten Spielfilm nahm Henri-Georges Clouzot die Recherchen zur Kinokunst wieder auf. „Seine Gefangene“ ist seinem Vorgänger DIE HÖLLE vor allem wegen einiger visueller Effekte sehr ähnlich. Auch Dany Carrel, welche die Freundin Odettes/Romys in DIE HÖLLE spielte, hat hier erneut einen Auftritt.

Zum Tod von José Saramago

Der portugiesische Literaturnobelpreisträger verstarb am Freitag

21.06.2010 José Saramago wurde am 16. November 1922 als Sohn einer Landarbeiterfamilie in Azinhaga, Portugal geboren. 1924 zog die Familie nach Lissabon, wo der Vater als Polizist arbeitete. Da das Geld nicht für das Gymnasium reichte, besuchte José nur eine technische Fachschule, wo er zum Maschinenschlosser ausgebildet wurde. Nebenbei erschloss er sich die portugiesische Literatur als Autodidakt. Über diesen Weg gelang es Saramago schließlich, für einige Verlage und Zeitungen tätig zu werden und sich bis zum Journalisten hochzuarbeiten. Außerdem war er technischer Zeichner und Angestellter einer portugiesischen Sozialbehörde.

Erst 1966 veröffentlichte José Saramago seinen ersten Gedichtband und arbeitete fortan auch als Übersetzer und Literaturkritiker. Weiterhin machte er sich auch als Verfasser von Essays und Dramen einen Namen. Während der Nelkenrevolution wurde der bekennende Kommunist stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung „Diário de Notícias“. Der internationale Durchbruch kam ab 1980 mit Romanen wie „Hoffnung im Alentejo“, „Das Memorial“ und „Das Todesjahr des Ricardo Reis“. Doch bereits einer seiner nächsten Romane, „Das Evangelium nach Jesus Christus“ (1991), führte zu einem Skandal: Die portugiesische Regierung ließ das Buch wegen angeblicher „Verletzung religiöser Gefühle“ von der Liste für den Europäischen Literaturpreis streichen. Der bekennende Atheist Saramago verließ daraufhin aus Protest das Land und zog mit seiner Frau nach Lanzarote. Nichtsdestotrotz wurde Saramago 1998 als erster Portugiese für seinen Roman „Die Stadt der Blinden“ mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet – allerdings unter großem Protest des Vatikans. Der als „unverfilmbar“ geltende Roman wurde 2008 von dem brasilianischen Regisseur Fernando Meirelles („City of God“, „Der ewige Gärtner“) mit Julianne Moore und Gael Garcia Bernal in den Hauptrollen auf die Leinwand gebracht und eröffnete im selben Jahr die Filmfestspiele von Cannes.

José Saramago war seit 1988 in zweiter Ehe mit der spanischen Journalistin Pilar del Rio verheiratet. Aus erster Ehe hat er ein Kind. Am 18. Juli 2010 starb José Saramago nach langer Krankheit im selbst gewählten Exil auf der Kanareninsel Lanzarote.

Eric Rohmers Jahreszeiten-Zyklus erstmals komplett auf DVD

Hochwertige Edition ab 1. Juli neu im ARTHAUS-Programm

15.06.2010 Er gilt neben François Truffaut, Jean-Luc Godard und Jacques Rivette als einer der bedeutendsten Vertreter der französischen Nouvelle Vague. Liebe als intellektuell anregendes Spiel ist das zentrale Thema in Eric Rohmers Filmen. Seine Charaktere sind widersprüchlich, nuanciert und auf ihre eigene Weise sympathisch. Der scheinbaren Einfachheit der Inszenierungen steht eine präzise Auseinander-setzung mit dem menschlichen Dasein und psychologischen Mechanismen gegenüber. Beides verleiht Rohmers Filmen eine faszinierende Zeitlosigkeit.

Am 1. Juli veröffentlicht Arthaus Eric Rohmers weltbekannten Zyklus ERZÄHLUNGEN DER VIER JAHRESZEITEN in einem hochwertigen Schuber mit Slimcases. In der aufwändigen Edition mit insgesamt 428 Minuten Laufzeit sind erstmals alle vier Filme vereint, darunter die bisher auf DVD unveröffentlichten Episoden „Frühlingserzählung“, „Sommer“ und „Herbstgeschichte“. Darauf haben die Fans der im Januar verstorbenen Regielegende lange gewartet!


Folgende Titel sind in der Edition enthalten:

1. FRÜHLINGSERZÄHLUNG, Frankreich 1990

2. WINTERMÄRCHEN, Frankreich 1992

3. SOMMER, Frankreich 1996

4. HERBSTGESCHICHTE, Frankreich 1998

Zum 35. Geburtstag von Angelina Jolie

Die Hollywood-Powerfrau feiert Geburtstag

04.06.2010 Angelina Jolie, ehemaliges Model und Mutter von sechs Kindern, wird am 04. Juni 1975 in Los Angeles, Kalifornien als Tochter der Schauspieler Jon Voight und Marcheline Bertrandt geboren. Sie wird von frühester Kindheit an mit dem Schauspielbusiness bekannt gemacht und schreibt sich im Alter von elf Jahren am Lee Strasberg Theater Institute ein, wo man sie in mehreren Bühnenproduktionen bewundern kann.
Bevor ihre schauspielerische Karriere ins Rollen kommt, versucht sich Jolie zunächst als 14-Jährige als internationales Model, außerdem spielt sie in mehreren Musikvideos (z.B. von Meat Loaf, Lenny Kravitz) mit. Zwei Jahre später verfällt sie der Schauspielerei und spielt vorerst in mehreren Studentenfilmen ihres Bruders mit. 1993 landet sie ihren ersten kleinen Erfolg in dem Low-Budget-Film „Cyborg 2“. Ihre nächste Hauptrolle hat sie in „Hackers“ (1995), der sich später als Kulthit erweisen wird. 1997 dann spielt Jolie zusammen mit David Duchovny in dem Thriller Playing God. Im selben Jahr erhält sie ihre erste Auszeichnung, den Golden Globe für ihre schauspielerische Leistung als Cornelia Wallace in der biografischen Verfilmung „Wallace“ (1997) mit Gary Sinise in der Hauptrolle. In Pushing Tin - Turbulenzen und andere Katastrophen (1999), einer intelligenten, schwarzhumorigen Komödie über männliches Ehrgefühl und ausufernde Rivalität, spielt Jolie die Rolle der Mary Bell. Es folgen vielfach nominierte und prämierte Filme wie „Der Knochenjäger“ (1999) oder das Psychodrama „Druchgeknallt“ (1999), in dem sie an der Seite von Winona Ryder brilliert. Jolie stellt ihre Figur so gut dar, dass sie vielfach ausgezeichnet wird, unter anderem mit einem Oscar® als Beste Nebendarstellerin und einem Golden Globe.
Internationale schauspielerische Bekanntheit erlangt Angelina Jolie mit ihrer Rolle als Lara Croft in der Videospielverfilmung „Tomb Raider“ (2001). Damit etabliert sich Jolie als Actionstar und spielt an der Seite ihres Vaters Jon Voight, mit dem sie sich Jahre zuvor zerstritten hat. Der Film wird mehrfach für internationale Preise nominiert und auch ausgezeichnet. In ihrem nächsten Streifen Original Sin (2001), inszeniert von Pulitzer-Preisträger Michael Cristofer nach dem Roman „Walzer in die Dunkelheit“ von Cornell Woolrich, ist sie an der Seite von Antonio Banderas zu sehen. 2002 tritt Angelina Jolie als kesse, wasserstoffblondierte Traumfrau in Leben oder so ähnlich in Marilyn Monroes Fußstapfen. Nach der Fortsetzung „Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens“ (2003) folgt 2005 die rasante und starbesetzte Actionkomödie Mr. & Mrs. Smith, Jolies bisher größter kommerzieller Erfolg. Als Ehepaar Mr. & Mrs. Smith spielen die Megastars Angelina Jolie und ihr späterer Ehemann Brad Pitt zwei eiskalte Profikiller, die ihre Doppelleben voreinander geheim halten. Der Film ist international ein absoluter Erfolg. Wenig später gibt Jolie ihr Regiedebüt in dem Dokumentarfilm „A Place in Time“ (2007). Neben ihren vielen Erfolgen als Schauspielerin ist Jolie außerdem passionierte Botschafterin für die UNO.
Aktuell dreht sie zusammen mit Johnny Depp und Paul Bettany „The Tourist“ unter der Regie von Florian Henckel von Donnersmarck. Der Film kommt 2011 im Verleih der Kinowelt in die Kinos.

Im Kinowelt-Programm sind erschienen:

Angelina Jolie Collection
Playing God
Pushing Tin - Turbulenzen und andere Katastrophen
Original Sin
Original Sin/Unrated Blu-ray
Leben oder so ähnlich
Mr.& Mrs. Smith
Mr.& Mrs. Smith/Special Edition Blu-ray

Eine Hollywood-Legende feiert Geburtstag

Zum 85. Geburtstag von Tony Curtis

03.06.2010 Am 03. Juni 1925 in New York geboren, avancierte der gutaussehende Tony Curtis in den 50er Jahren durch erste Filmrollen als jugendlicher Held schnell zum Teenager-Idol. Als sein berühmtester Film gilt bis heute Billy Wilders Komödie „Manche mögen’s heiß“, in der Curtis 1959 an der Seite von Marilyn Monroe mitwirkte. Noch im selben Jahr drehte er gemeinsam mit Cary Grant den Kassenschlager Unternehmen Petticoat.
Neben Sidney Poitier war Curtis 1958 in dem Gefängnisdrama „Flucht in Ketten“ zu sehen, für den er mit einer Oscar®- und Golden-Globe-Nominierung belohnt wurde. In Europa wurde Curtis besonders durch die beliebte Fernsehserie „Die Zwei“ mit Roger Moore Anfang der 70er Jahre bekannt.
Der Hollywoodstar ist zum sechsten Mal verheiratet. Aus seiner ersten Ehe mit der Schauspielerin Janet Leigh ging die gemeinsame Tochter Jamie Lee Curtis hervor. Seine zweite Gattin war die deutsche Actrice Christine Kaufmann.

Im Kinowelt-Programm sind erschienen:

Ein Wiedersehen mit Tony Curtis
Insignificance
Mord im Spiegel

Alles Gute, Percy Adlon

Zum 75. Geburtstag des Regisseurs

01.06.2010 Percy Adlon, der uneheliche Sohn von Susanne Adlon und Rudolf Laubenthal, wurde am 01. Juni 1935 als Paul Rudolf Parsifal Adlon in München geboren. Nachdem Adlon an der Ludwig-Maximilians-Universität München Theaterwissenschaften, Kunstgeschichte und Germanistik studiert hatte, begann er seine Karriere als Schauspieler, wechselte jedoch sehr bald hinter die Kamera und drehte 1970 seinen ersten Kurzfilm.
Zusammen mit seiner Frau Eleonore Adlon gründet er 1978 die pelemele FILM GmbH. Gleich für ihr erstes Projekt, das Dokudrama „Der Vormund und sein Dichter“ (1978), wurden sie mit dem begehrten Adolf-Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet. In den darauf folgenden Jahren setzte Adlon erfolgreich Projekte um, unter anderem den Film „Céleste“ (1980) über die Geliebte von Marcel Proust, „Fünf letzte Tage“ (1982), einen Film über Sophie Scholl, der mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, und die Komödie Zuckerbaby (1985) mit Marianne Sägebrecht in der Hauptrolle.
Mit dem Film Out of Rosenheim (1987) erlangte Adlon weltweit Bekanntheit. Die Tragikomödie über die zarten Bande einer aufkeimenden Freundschaft bewegte die Zuschauer weltweit. Die erneute Zusammenarbeit mit Marianne Sägebrecht verschaffte ihr durch den Erfolg des Films ebenfalls internationale Anerkennung.
1989 drehte Adlon, wieder zusammen mit Marianne Sägebrecht, den deutsch-amerikanischen Spielfilm Rosalie goes Shopping, der allerdings nicht ganz an den Erfolg von „Out of Rosenheim“ anknüpfen konnte. Seinen nächsten großen Hit erreichte Adlon mit Salmonberries (1991), der auch der deutschen Schauspielgröße Rosel Zech in der Hauptrolle internationale Bekanntheit verschaffte. Der Film wurde mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet.
Zusammen mit ihrem Sohn Felix Adlon arbeiten die Adlons seit Ende der 1990er-Jahre an diversen Filmprojekten. Ihr aktueller Film „Mahler auf der Couch“, ein Ehedrama aus der Welt des symphonischen Musikers Gustav Mahler mit einem guten Schuss Humor, kommt im Juli 2010 in die Kinos.

Bei Arthaus sind erschienen:

Zuckerbaby

Out of Rosenheim

Out of Rosenheim/Arthaus Collection

Out of Rosenheim/ Edition Deutscher Film

Rosalie goes Shopping

Salmonberries

Herzlichen Glückwunsch, Clint Eastwood!

Zum 80. Geburtstag des Multitalents

31.05.2010 Der US-Schauspieler mit den vielen Begabungen wurde am 31. Mai 1930 in San Francisco, Kalifornien geboren. Nachdem er die Highschool beendet hatte, reiste er zunächst quer durch den Westen der USA, um hier und da zu jobben, und entdeckte erst mit Mitte 20 sein Talent für den Film.
Vorerst spielte er in weniger bekannten Fernsehsendungen und Filmen mit. Sein Durchbruch als internationaler Star gelang ihm durch die Rolle des Joe, des geheimnisvollen Fremden ohne Namen in Sergio Leones „Für eine Handvoll Dollars“ (1964). Ganz plötzlich war Eastwood der Held der neuen Italo-Western-Welle der 1960er-Jahre, an der sich auch noch spätere Schauspielgenerationen orientierten. Die Zusammenarbeit zwischen Leone und Eastwood war so erfolgreich, dass noch viele weitere Westernfilme folgten, unter anderem der Kassenschlager „Zwei glorreiche Hallunken“ (1966). Im darauffolgenden Jahrzehnt machte er sich vor allem einen Namen als „Dirty Harry“ (1971). Eastwood galt fortan als gefeierter Star des Action- und Westerngenres. Im selben Jahr gab Eastwood sein Debüt als Regisseur in „The Beguiled: The Storyteller“ (1971). Damit legte er den Grundstein für eine weitere erfolgreiche Karriere nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Filmregisseur, -produzent und -komponist.
Clint Eastwood kann auf eine lange und erfolgreiche Reihe von Filmen und Filmproduktionen zurückblicken, für die er häufig international prämiert wurde. Ab den 1990er-Jahren war er hauptsächlich in Filmen mit eigener Regie zu sehen, unter anderem erhielt er 1993 seine ersten beiden Oscars® für seine Tätigkeit als Regisseur und Produzent des Films „Erbarmungslos“ (1992). Im neuen Jahrtausend bereicherte Eastwoods Regietalent das Publikum mit vielen weiteren Erfolgsfilmen und er erhielt 2005 zwei weitere Oscars® für sein Können in dem bewegenden Boxerdrama Million Dollar Baby (2004) mit Hillary Swank und Morgan Freeman.
Zuletzt war er als Schauspieler in seinem Film „Gran Torino“ (2008) zu sehen. Mit der Verfilmung des Lebens von Nelson Mandela in „Invictus“ begeisterte er 2009 das Kinopublikum. Clint Eastwood erhielt 2009 die Goldene Palme von Cannes für sein Lebenswerk und selbst mit 80 Jahren denkt einer der erfolgreichsten Schauspieler und Regisseure noch lange nicht daran, die Regieklappe an die Wand zu hängen.

Bei Arthaus sind erschienen:

Million Dollar Baby

Million Dollar Baby/Limited Edition

Million Dollar Baby/Special Edition

Million Dollar Baby/Blu-ray

Zum Geburtstag von Rainer Werner Fassbinder

Der Star des Neuen Deutschen Films wäre 65 Jahre alt geworden

31.05.2010 Rainer Werner Fassbinder wurde am 31. Mai 1945 in Bad Wörishofen, Bayern geboren. Der Sohn einer Übersetzerin und eines Arztes wuchs nach der Scheidung der Eltern zunächst bei der Mutter in Augsburg auf. Im Alter von 16 Jahren verließ er das Gymnasium und zog zu seinem Vater nach Köln. Schon früh konnte er sich für den Film begeistern, doch seine Bewerbungen an den Filmhochschulen in München und Berlin scheiterten. So begann er seine ersten beiden Kurzfilme „Der Stadtstreicher“ (1966) und „Das kleine Chaos“ (1967) eigenständig zu drehen. Inspiriert von der Nouvelle Vague und Regisseuren wie Howard Hawks, Douglas Sirk und Jean-Pierre Melville entstanden 1969 die ersten Spielfilme „Liebe ist kälter als der Tod“ und „Katzelmacher“, beide mit Hanna Schygulla, die zu einer der wichtigsten Begleiterinnen und Muse Fassbinders werden sollte. Parallel dazu widmete sich Fassbinder auch der Arbeit am Theater: Er war Mitglied der Gruppe „antiteater“ und schuf insgesamt 14 Bühnenstücke.
Auch sein Filmwerk ist für die kurze Schaffensphase von 13 Jahren beachtlich: In der Zeit von 1969 bis zu seinem Tod 1982 drehte Fassbinder über 40 Fernseh- und Kinofilme. Zu den wichtigsten Produktionen für das Kino zählten „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ (1972), „Angst essen Seele auf“ (1974) und „Lili Marleen“ (1981). Seine Filme waren maßgeblich am Erfolg des Neuen Deutschen Films beteiligt und verhalfen diesem zum internationalen Durchbruch. Drei wichtige Filme des Neuen Deutschen Films und gleichzeitig die erfolgreichsten Fassbinder-Filme sind in der „Fassbinder BRD-Trilogie“ vereint: „Die Ehe der Maria Braun“ (1979), „Lola“ (1981) und „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ (1982). Sein letzter Film „Querelle“ (1982), in dem der bisexuelle Regisseur das Thema der Homosexualität angeht, ist eine Hommage an El Hedi ben Salem, Schauspieler in vielen seiner Filme („Angst essen Seele auf“) und langjähriger Partner Fassbinders.
Auch Fassbinders Fernsehproduktionen waren überaus erfolgreich: Der wegweisende Fernseh-Zweiteiler „Welt am Draht“ (1973) ist eine Zukunftsvision, die restaurierte Fassung feierte Weltpremiere auf der diesjährigen Berlinale. „Berlin Alexanderplatz“ ist eine 14-teilige Fernsehverfilmung nach dem Roman von Alfred Döblin (1979), die von Kritikern der Zeit in den höchsten Tönen gelobt wurde. Eine weitere bekannte Literaturverfilmung Fassbinders ist „Fontane Effi Briest“ (1974).
25 Jahre nach seinem Todestag, am 10. Juni 2007, erschien bei Arthaus die „Rainer Werner Fassbinder Edition“, die zehn seiner bedeutendsten Filme vereint. Rainer Werner Fassbinder starb am 10. Juni 1982 an Herzversagen, nachdem er eine Mischung aus Kokain, Alkohol und Schlaftabletten zu sich genommen hatte, im Alter von 37 Jahren in München.

Nähere Infos zu allen Fassbinder-Titeln im Arthaus-Programm finden Sie hier!

Zum Tod Dennis Hoppers

Der Anti-Star verstarb am Wochenende

29.05.2010 Dennis Lee Hopper wurde am 17. Mai 1936 in Kansas, USA geboren und wuchs in San Diego auf. Zum Film kam er über einen Vertrag mit Warner Brothers, die ihn schnell für kleine Rollen einsetzten. So wirkte Hopper gleich zu Beginn seiner Karriere in den James Dean-Klassikern „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ (1955) und „Giganten“ (1956) mit. Hopper hatte Mühe, sich den Studiobossen unterzuordnen und wurde 1958 auf die „Schwarze Liste“ gesetzt, ein Verzeichnis mit allen als „schwierig“ geltenden Schauspielern. In den Folgejahren wurde er überwiegend für Nebenrollen in Western und Krimis besetzt, bis er 1969 schließlich mit Peter Fonda sein Regiedebüt gab: Die Low-Budget-Produktion „Easy Rider“ wurde zum Kultfilm der Hippiebewegung und etablierte das Roadmovie als eigenes anerkanntes Genre. Hopper führte Regie, schrieb zusammen mit Peter Fonda das Drehbuch und wirkte auch als Schauspieler in dem Motorrad-Western mit, der nicht nur ihm, sondern auch Peter Fonda und Jack Nicholson zum Durchbruch verhalf.
Hoppers Nachfolgefilm „The Last Movie“ (1971) floppte, und auch in den 1970er und 1980er Jahren wurde Hopper noch auf der Schwarzen Liste geführt. In dieser Zeit war er viel in Europa unterwegs und wirkte unter anderem in Wim Wenders' „Der Amerikanische Freund“ (1977) oder dem legendären Antikriegsfilm „Apocalypse Now“ (1979) von Francis Ford Coppola mit. Erst 1986 konnte Hopper mit David Lynchs „Blue Velvet“ oder „Colors – Farben der Gewalt“ (1988), bei dem er wieder Regie führte, an seinen früheren Erfolg anknüpfen. In den 1990er Jahren folgten Rollen in kleineren Filmen wie „Boiling Point“ (1993), „Speed“ (1994) und „Basquiat“ (1996).
Der als schwierig und exzentrisch geltende Schauspieler und Filmemacher war auch als Fotograf und Maler erfolgreich. Er spielte in über 140 Filmen mit, meist in der Rolle des „Bösen“ und war zweimal für den Oscar® nominiert. Für „Easy Rider“ erhielt er in Cannes den Preis für das Beste Erstlingswerk. Dennis Hopper war fünf Mal verheiratet und Vater von vier Kindern. Am 29. Mai 2010 erlag er im Alter von 74 Jahren seinem langjährigen Krebsleiden.

Folgende Filme mit Dennis Hopper sind bei Kinowelt und Arthaus erschienen:

Der Amerikanische Freund
Basquiat
Jesus' Son - The Funny Life of Fuckhead
Die Bibel - Samson und Delila
Boiling Point

„Mit Schirm, Charme und Melone“ geht in die nächste Runde

KINOWELT veröffentlicht THE NEW AVENGERS erstmals auf DVD

26.05.2010 MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE geht in eine neue Runde: John Steed, dem Meister der nonchalanten und dennoch höchst verbindlichen Verbrechensbekämpfung, stehen in „The New Avengers“ zwei neue Partner zur Seite. Die schlagkräftige, mit einem Maximum an Beinbeweglichkeit und Sexappeal gesegnete Purdey sowie Steeds Mann fürs Grobe, der nie um eine anzügliche Bemerkung verlegene Lebemann Mike Gambit. Doch egal, ob das Trio es mit denkenden Robotern, Gedankentransfer oder Riesenratten zu tun bekommt, sobald alle drei ihre Stärken einbringen, ist es um die Bösewichte geschehen.

Am 17. Juni 2010 veröffentlicht KINOWELT die zwei „The New Avengers“-Staffeln aus den Jahren 1976/77 in einer hochwertigen DVD-Box. MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE / EDITION 4 versammelt beide Staffeln in den längst möglichen Fassungen, ergänzt um rares Bonusmaterial. Das umfangreiche 8er Digipak enthält unter anderem die in Deutschland bisher unveröffentlichte Dokumentation „Avenging the Avengers“, exklusives und neu produziertes Bonusmaterial mit dem großen „The Avengers“-Fan Oliver Kalkofe und ein ausführliches Booklet mit Episodenguide. Erstmals auf DVD und ein Muss für jeden Fan!

Zum Geburtstag von Kristin Scott Thomas

Die britische Ausnahmedarstellerin ist 50 geworden

25.05.2010 Kristin Scott Thomas wurde am 24. Mai 1960 in Cornwall, England geboren und wuchs mit ihrer jüngeren Schwester Serena im Süden Englands auf. Nach ihrer Schulzeit ging sie als Au-pair-Mädchen nach Frankreich, wo sie anschließend an der Schauspielschule ENSATT studierte. Direkt nach ihrem Abschluss wurde sie von Prince für sein Filmprojekt „Unter dem Kirschmond“ (1986) engagiert.
Thomas' erster großer Film und Durchbruch folgte 1992 mit Roman Polanskis „Bitter Moon“, in dem sie Hugh Grants Ehefrau spielte. Seitdem war sie in großen Produktionen wie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ (1994), „Mission: Impossible“ (1996) oder „Der Pferdeflüsterer“ (1998) zu sehen. Ihr wohl bekanntester Streifen ist die preisgekrönte Bestsellerverfilmung „Der englische Patient“ (1996) an der Seite von Ralph Fiennes und Juliette Binoche. Für die Rolle der Katherine wurde sie für den Oscar® und die Golden Globes als Beste Hauptdarstellerin nominiert. Nach britisch dominierten Filmen in den Nuller-Jahren drehte Kristin S. Thomas nun wieder verstärkt in Frankreich und wurde 2009 mit dem Europäischen Filmpreis für „So viele Jahre liebe ich dich“ (2008) ausgezeichnet.

Kristin S. Thomas war 18 Jahre mit einem französischen Medizin-Professor verheiratet, mit dem sie drei Kinder hat. Sie trägt den britischen Verdienstorden und hat zusätzlich zur britischen auch die französische Staatsbürgerschaft angenommen.

DIRECTOR’S CUT von DIE BLECHTROMMEL feiert in Cannes Weltpremiere

ARTHAUS veröffentlicht am 15. Juli Doppel DVD und Blu-ray

17.05.2010 Wie der Roman von Günter Grass war der Film ein Erfolg – und ein Skandal. So schonungslos, so direkt, so hautnah hatte man bisher weder die Nazis, noch die Kleinbürger, noch den Sex, noch die Kindheit erlebt. Davon nun 20 Minuten mehr. Volker Schlöndorff hat die ursprünglich gedrehte, aber nie geschnittene Fassung nach 30 Jahren bearbeitet: die Ur-Blechtrommel sozusagen.

Heute Abend ist es endlich soweit: 30 Jahre nach dem Oscar®-Gewinn für den ersten deutschen Spielfilm feiert der 164-minütige DIRECTOR’S CUT von Volker Schlöndorffs Meisterwerk DIE BLECHTROMMEL auf den 63. Filmfestspielen in Cannes im Rahmen der „Cannes Classics“ Welt-premiere! Nach mehr als einem halben Jahr Arbeit präsentiert der Regisseur den „eigentlichen, den vollständigen“ Film mit rund 20 Minuten zusätzlichen, noch nie gezeigten Szenen. Bereits 1979 hatte Volker Schlöndorff mit seiner Verfilmung des Bestsellers von Günter Grass in Cannes mit der Goldenen Palme eine seiner größten Auszeichnungen als Regisseur gewonnen.

Pünktlich zur Deutschlandpremiere auf dem diesjährigen Filmfest München (25. Juni bis 03. Juli 2010) veröffentlicht ARTHAUS den neu geschnittenen und abgetasteten DIRECTOR’S CUT als DOPPEL DVD und erstmals als BLU-RAY mit neuem, umfangreichem Bonusmaterial. Ab 15. Juli im Handel – ein Muss für jeden Filmliebhaber!

Folgende Extras sind auf der DOPPEL DVD und BLU-RAY enthalten:

− Einführung zum Director’s Cut von Volker Schlöndorff
− Die Blechtrommel – Erinnerungen von Volker Schlöndorff
− Nicos Perakis über „Die Blechtrommel“
− Interview mit Eberhard Junkersdorf
− Geschnittene Szenen mit Kommentar von Volker Schlöndorff
− Fotogalerie
− Originaldokumente von den Dreharbeiten
− Bisher unveröffentlichte Fotos der Dreharbeiten aus dem Archiv von Peter Seitz
− Biografie Volker Schlöndorff

Matthias Glasners Geschichte einer unmöglichen Liebe

ARTHAUS veröffentlicht THIS IS LOVE als DVD und Blu-ray Special Edition

05.05.2010 Seit ihr Mann vor sechzehn Jahren spurlos aus ihrem Leben verschwunden ist, hat Maggie den Glauben an die Liebe verloren. Als die Kommissarin eines Tages den verschlossenen Chris verhört, dreht sich ihr Leben um. In den Verhören entsteht eine Beziehung zwischen Maggie und Chris. Bei beiden werden schmerzhafte Erinnerungen an die Oberfläche gespült.

THIS IS LOVE, Matthias Glasners neuer Film nach „Der freie Wille“, ist eine packende Mischung aus Drama und Thriller über die Freude und das Leiden an der Liebe. Bildgewaltig und auf mehreren Zeit-ebenen erzählt, schafft es Glasner, das tragische Schicksal seiner Figuren mit einem spannenden Plot und starken Emotionen zu verweben. In den Hauptrollen begeistern Corinna Harfouch, die für ihre Rolle als Beste Hauptdarstellerin für den Deutschen Filmpreis nominiert wurde, und Jens Albinus, bekannt aus Lars von Triers „Idioten“ und „Dancer in the Dark“. In weiteren Rollen sind Jürgen Vogel („Der freie Wille“) und Devid Striesow („So glücklich war ich noch nie“) zu sehen.

Als Einzel DVD und BLU-RAY SPECIAL EDITION ab 20. Mai 2010 im Verleih und Handel erhältlich! Die Blu-ray enthält mehr als drei Stunden Bonusmaterial, darunter ein 136-minütiges Making of, rund 40 Minuten Deleted Scenes, ein Audiokommentar, eine Fotogalerie und Interviews.

11 FREUNDE EDITION geht in die zweite Runde

KINOWELT veröffentlicht Film-Highlights zur Fußball-WM 2010

03.05.2010 Pünktlich zur Fußball-WM 2010 in Südafrika präsentiert KINOWELT vier hochkarätige Veröffentlichungen rund um den Rasensport. Ein Volltreffer für jeden Fußballfan!

Die 11 FREUNDE EDITION geht am 20. Mai 2010 in die zweite Runde: VOL. 2 versammelt sechs außergewöhnliche Filme rund um das Thema Fußball in einer unglaublichen Edition, die das Herz jedes Fans höher schlagen lässt: Zauberfußballer Maradona im Porträt von Kultregisseur Emir Kusturica, der Erfolg der deutschen Fußballfrauen bei der WM 2007, das harte Leben der Schiedsrichter bei der EM 2008, der Berlinale-Gewinner 2006 „Offside“, Fußballfieber hinter buddhistischen Klostermauern sowie der britische Hooligan-Streifen „Awaydays“! Ausgewählt und zusammengestellt wurden die Spiel- und Dokumentarfilme von der Redaktion des Fußballmagazins 11 FREUNDE, die auch ein 32-seitiges Booklet mit interessanten Hintergrundinformationen beisteuerte. Das hochwertige 6er Digipak mit mehr als 560 Minuten Laufzeit ist die perfekte Ergänzung zur diesjährigen WM!


Folgende Titel sind in der umfangreichen DVD-Kollektion enthalten:

1. Awaydays, Großbritannien 2009

2. Die besten Frauen der Welt, Deutschland 2007

3. Maradona by Kusturica, Spanien / Frankreich 2008

4. Offside, Iran 2006

5. Referees at Work, Deutschland 2008

6. Spiel der Götter – Als Buddha den Fußball entdeckte, Bhutan / Australien 1999

KOMMENTAR VON PHILIPP KÖSTER, CHEFREDAKTEUR 11 FREUNDE

Liebe Fußballfans,

Filme über Fußball gibt es inzwischen in nahezu unüberschaubarer Zahl. Während aber früher vorwiegend Schauspieler in kurzen Hosen antraten, die das Fußballspiel nicht einmal rudimentär beherrschten (Tommi Ohrner!), hat das Kino aus seinen Fehlern gelernt. Fußballfilme der Gegenwart sind authentisch, packend und nah dran am Sport.

Wir haben im Sommer 2006 – zusammen mit der KINOWELT – eine erste Bestandsaufnahme der besten Produktionen realisiert. In der damaligen DVD-Box fanden sich anspruchsvolle Projekte über George Best und Zinédine Zidane, ein emotionales Porträt unvergessener Traditionsvereine aus dem Ruhrgebiet und eine Dokumentation über das größte Freizeitfußballturnier der Welt.

Pünktlich zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erweitern wir die 11 FREUNDE Heimvideothek um sechs wunderschöne, anrührende, spannende Fußballfilme. Einige von ihnen sind so aktuell, dass sie sich den Klassiker-Status erst noch erspielen müssen: Emir Kusturicas einzigartiges Porträt über Diego Maradona, der britische Hooligan-Spielfilm „Awaydays“ und die rasante Schiedsrichter-Doku zur Fußball-EM 2008 „Referees at Work“. Die Filme „Offside“ und „Spiel der Götter“ hätten, wären sie Texte, gut in unsere Heftrubrik „Die Welt ist rund“ gepasst, sie erschließen uns über den Fußball den Blick auf das wirkliche Leben im Iran und in Indien.

Der Film „Die besten Frauen der Welt“, eine Begleitung der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der WM 2007 in China, ist uns eine besondere Herzensangelegenheit. Erstens präsentierten wir in der ersten Box bereits „Deutschland. Ein Sommermärchen“, das Gegenstück über die Herrenauswahl. Und zweitens erscheint bei uns 11 FREUNDINNEN, das erste relevante Magazin für Frauenfußball.

Ton ab. Kamera läuft.


11 FREUNDE ist seit zehn Jahren „Deutschlands bestes Fußballmagazin“ (Der Tagesspiegel). Die Zeitschrift erscheint bundesweit und monatlich in einer Auflage von 110.000 Exemplaren. Gegründet im Jahr 2000 in Berlin ist „11 Freunde“ schnell zum Gegengift zu „Sportbild“ und „Kicker“ avanciert – mit hintergründigen Reportagen, opulenten Bildstrecken und hartnäckigen Interviews wendet sich die Zeitschrift an den lesenden, an den denkenden Fußballfan. Mit großem Erfolg: Über 20.000 Abon-nenten zählt das Blatt und beinahe ebenso viele hymnische Besprechungen in Zeitungen und Zeitschriften, von der „Süddeutschen Zeitung“ über die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bis hin zur „ZEIT“, loben die Fußballberichterstattung jenseits der drögen Tabellen, aber auch jenseits der Boulevard-Geschichten über Helden und Versager. Die „ZEIT“ schrieb: „Die Mischung aus Pop-Ästhetik und einem wehmütigen Blick auf die traditionelle Fankultur macht das Magazin so erfolgreich!“

AWAYDAYS ist nicht nur Teil der „11 Freunde Edition Vol. 2“, sondern erscheint am 20. Mai auch als Einzel DVD. Der britische Spielfilm nach dem gleichnamigen Roman von Kultautor Kevin Sampson zeigt eine faszinierende Welt aus Fußball, Gewalt, Drogen und Sex. Eine filmische Reise ins Liverpool der späten siebziger Jahre mit der Musik von Joy Division, The Cure, Magazine, Echo and the Bunny-men und Ultravox!

THE FOOTBALL FACTORY erscheint am 20. Mai erstmals auf BLU-RAY! Der Kultfilm nach dem gleichnamigen Bestseller von John King zeichnet authentisch und visuell aufregend das Porträt einer adrenalingetränkten Männerkultur, die sich den Alltag mit roher Gewalt und ihrer Begeisterung für den Fußball vertreibt. Als besonderes Extra sind zwei Folgen der 10-teiligen Doku-Serie „International Football Factories“ enthalten. Daneben bietet die Einzel Blu-ray als Bonus eine alternative Eröffnungsszene, einen Audiokommentar von Regisseur Nick Love und Hauptdarsteller Danny Dyer, einen Audiokommentar von Philipp Köster (11 FREUNDE) und Radiomoderator Trevor Wilson, B-Roll, Deleted Scenes, eine Fotogalerie, Nick Loves Kurzfilm „Love Story“, ein Making of sowie ein „The Streets“- Musikvideo.

Ebenfalls am 20. Mai erscheint die bekannte Doku-Serie
INTERNATIONAL FOOTBALL FACTORIES erstmals auf DVD! Danny Dyer, Hauptdarsteller des Erfolgsfilms „The Football Factory“, deckt erschreckende Hintergründe rund um die „3. Halbzeit“ auf. Wer dachte, in England gäbe es die schlimmsten Hooligans, wird hier eines Besseren belehrt. Die zehn Episoden präsentieren überwältigendes und unfassbares Archivmaterial der internationalen Hooligan-Szene, hoch interessante Interviews, brutale Schlägereien und brisante Straßenschlachten.

Zum 30. Todestag von Alfred Hitchcock

Der Master of Suspense starb vor 30 Jahren

29.04.2010 Alfred Joseph Hitchcock wurde am 13. August 1899 im Norden von London geboren. Nach der Schule arbeitete er zunächst als Techniker bei einer Telegrafenfirma, bis er wegen seiner künstlerischen Begabung in die Grafikabteilung wechseln konnte. Diese Erfahrungen kamen ihm 1920 zugute, als er sich bei einer neu gegründeten amerikanischen Produktionsgesellschaft - der heutigen Paramount Pictures - bewarb und als Zeichner für die Zwischentitel von Stummfilmen eingestellt wurde. Bald machte er auch mit Drehbüchern auf sich aufmerksam und konnte zwei Jahre später das erste Mal als Regieassistent tätig werden. Schließlich stieg er über die Position des Produktionsleiters bis zum Posten des Regisseurs auf. Hitchcocks erster eigener Spielfilm war 1925 „Irrgarten der Leidenschaft“, der in Kooperation mit Deutschland entstand. In seiner Zeit in England arbeitete er mit wechselnden Produzenten zusammen und es entstanden wichtige Werke wie „Der Mann, der zuviel wusste“ (1934) oder „39 Stufen“ (1935).
1938 ging Alfred Hitchcock in die USA. Obwohl er sich zunächst an die strikten Vorgaben der Studios gewöhnen musste, wurde sein erster dort produzierter Film „Rebecca“ (1940) ein voller Erfolg. In den folgenden Jahrzehnten arbeitete er für verschiedene Studios, seine erfolgreichste Schaffensphase kam allerdings Mitte der 1950er Jahre als unabhängiger Produzent mit Meisterwerken wie „Das Fenster zum Hof“ (1954), „Über den Dächern von Nizza“ (1955), „Vertigo“ (1958) „Der unsichtbare Dritte“ (1959) oder „Psycho“ (1960). Auch in den 1960er Jahren hielt der Erfolg mit Filmen wie „Die Vögel“ (1963) und „Marnie“ (1964) an.

Alfred Hitchcock wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und sein mehr als 50 Filme umfassendes Werk ist essentieller Bestandteil der Filmgeschichte. Er prägte viele Filmemacher nachhaltig, wie z.B. die Regisseure der Nouvelle Vague. Neben der Verknüpfung von Thriller und komischen Elementen ist ein anderes wichtiges Stilmerkmal die Verwendung von Suspense. Dabei wird dem Zuschauer eine Information gegeben, über welche die Protagonisten des Films nicht verfügen. Ein weiteres Markenzeichen Hitchcocks ist der Cameo-Aufritt, in dem er selbst im Film zu sehen ist. Zunächst nur als Notlösung gedacht, wenn zu wenige Statisten am Set waren, hatte Hitchcock in den meisten seiner Filme einen solchen Auftritt. Am 29. April 1980 starb Alfred Hitchcock in seinem Haus in Los Angeles, USA.

Im Arthaus-Programm sind erschienen:

Endlich sind wir reich
Erpressung
Mord - Der Auslandskorrespondent
Sklavin des Herzens
Verdacht
Verdacht / Arthaus Collection Klassiker

Alles Gute, Uma Thurman!

Quentin Tarantinos Muse wird 40

29.04.2010 Uma Thurman wurde am 29. April 1970 in Boston, Massachusetts geboren. In ihrem liberalen Elternhaus wurde sie schon frühzeitig ermutigt, ihren eigenen Weg zu gehen. Mit 15 Jahren entschloss sie sich die Schule zu verlassen, um eine Karriere als Schauspielerin zu wagen.

Zunächst stieg sie jedoch in die Fußstapfen ihrer Mutter Nena Thurman und arbeitete als Fotomodell. Ihr erster größerer Erfolg war 1988 ihr Auftritt in der Romanverfilmung „Gefährliche Liebschaften“ an der Seite von John Malkovich, Glenn Close und Michelle Pfeiffer. Wesentlich entscheidender für ihre schauspielerische Karriere war jedoch ihre Rolle als Mia Wallace in Quentin Tarantinos Kultfilm „Pulp Fiction“ (1994), für den sie eine Oscar®-Nomminierung erhielt. In den beiden darauffolgenden Jahren spielte sie in Ein Sommer am See (1995) und Beautiful Girls (1996) an der Seite von Vanessa Redgrave, Matt Dillon, Timothy Hutton und Nathalie Portman mit. 1997 dann stand sie in „Gattaca“ und der Comic-Verfilmung „Batman & Robin“ vor der Kamera. Ein Jahr später war sie in der Kinoadaption der Kultserie „Mit Schirm, Charme und Melone“ (1998) zu sehen. In Woody Allens Sweet and Lowdown (1999) stand Thurman 1999 mit Sean Penn gemeinsam vor der Kamera.

Nachdem sie im Jahr 2000 in The Golden Bowl überzeugt hatte, stand Thurman 2003 erneut unter Tarantinos Regie für „Kill Bill Vol. 1“ vor der Kamera, was ihren Ruf als Star des Independentkinos weiter festigte. Ein Jahr später folgte „Kill Bill Vol. 2“. 2006 erfreute Thurman das Publikum in der romantischen Actionkomödie Die Super Ex als G-Girl an der Seite von Luke Wilson.

Uma Thurman war von 1990 bis 1992 mit Gary Oldman verheiratet. 1998 heiratete sie ihren Schauspielerkollegen Ethan Hawke, mit dem sie zwei Kinder hat. Die Ehe wurde 2004 geschieden.

Bei Kinowelt und Arthaus sind erschienen:

Ein Sommer am See
Beautiful Girls
Sweet and Lowdown
The Golden Bowl
Die Super Ex

Der Pate feiert Geburtstag

Filmlegende Al Pacino wird 60

26.04.2010 Al Pacino wurde am 25. April 1940 als Sohn italienischer Einwanderer in New York geboren. Schon in jungen Jahren imitierte er seine favorisierten Stars aus Film und Fernsehen, was bald zu einer beliebten Passion wurde. In den 1970er Jahren studierte er bei dem berühmten Schauspieltrainer Lee Strasberg und hatte 1969 sein Filmdebüt in „Ich, Nathalie“. Bald darauf schaffte er den Durchbruch mit Francis Ford Coppolas „Der Pate“ (1972), dem Film, der sein Leben verändern sollte. Anschließend brillierte er als Officer Frank in Serpico (1973). Es folgten Filmrollen in „Hundstage“ (1975) sowie „…und Gerechtigkeit für alle“ (1979). Insgesamt wurde er bis zu diesem Zeitpunkt vier Mal als „Bester Schauspieler“ für den Oscar® nominiert.
Pacino spielte 1983 in „Scarface“ mit, was ihn in seinem Image als Filmgangster erneut bestärkte. Anschließend war er in Revolution (1985), „Melodie des Todes“ (1989), „Der Pate 3“ und einer seiner ersten Komödien „Dick Tracy“ (1990) zu sehen.
1992 wurde ihm endlich die Ehre eines Oscars® zuteil, als „Bester Schauspieler“ für seine Rolle in „Der Duft der Frauen“. Auch heute noch ist Al Pacino auf der Leinwand zu sehen, unter anderem in 88 Minutes (2007) und Kurzer Prozess - Righteous Kill (2008).

Bei Kinowelt sind erschienen:

Serpico
Revolution
88 Minutes
Kurzer Prozess - Righteous Kill

KINOWELT bei Auerbach Verlag Leserwahl für Beste Extraausstattung geehrt

Leser wählen „Terminator 2 Limited Skynet Fan Edition / Blu-ray“ auf Platz 1

25.04.2010 Die Auerbach Verlag Leserwahl 2010 der Zeitschriften „Digital Fernsehen“, „HD+TV“, „Digital Tested“, „Blu-ray Magazin“ und des Onlineportals digitalfernsehen.de ist entschieden. Neben den besten Geräten aus den Kategorien Flachbild-TVs, Blu-ray-Player, DVB-Receiver, Multischalter und LNBs, Projektoren, AV-Receiver und Lautsprecher wurden auch die besten Blu-rays des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Mehr als zwei Millionen Leser hatten die Möglichkeit, sich an der Wahl zu beteiligen und ihre Favoriten in mehr als 30 Kategorien zu küren. In der Kategorie Beste Extraausstattung erreichte KINOWELT mit der TERMINATOR 2 LIMITED SKYNET FAN EDITION / BLU-RAY den Ersten Platz!

Die in Design und Ausstattung einzigartige Blu-ray-Edition präsentiert James Camerons legendären Science-Fiction-Klassiker dank Seamless Branching als Director's Cut, Kinofassung und Extended Special Edition. Verpackt in einer ca. 35 cm hohen und ca. 17,5 cm breiten, silberfarbenen Endoskeleton-Büste mit leuchtenden Augen und Soundchip ist die LIMITED SKYNET FAN EDITION nicht nur für Fans und Sammler ein Highlight. Brillante Bild- und Soundqualität, unzählige Extras sowie zahlreiche interaktive Features und BD-Live-Funktionen versprechen eine Veröffentlichung der Extraklasse! Als weiteren Bonus enthält die Edition zusätzlich eine DVD mit dem „Terminator II Director’s Cut“. Seit dem 03. Juli 2009 im Handel erhältlich!

EXTRAS:

− DVD mit T2 Director’s Cut
− Audiokommentar von Cast & Crew
− Audiokommentar von James Cameron und Co-Autor William Wisher
− Deleted Scenes mit Audiokommentar
− Seamless Branching von 3 Filmversionen: Kinofassung, Director´s Cut und Extended Special Edition

INTERAKTIVE FEATURES:

− Picture-in-Picture-Mode
− Produktionsdaten- und Triviadaten-Modul parallel zum Film
− Exklusive Behind-the-Scenes-Kommentare zum Film (ca. 100 Min.)
− Original-Drehbuch und Original-Storyboard parallel zum Film
− Interaktiver T2-Quiz-Mode
− Interaktive Spiele zum Film
− Restaurierte T2-HD-Trailer
− Bookmarks
− BD-Live D-Box Motion Codes
− THX Optimizer (Bild und Ton sind THX-zertifiziert)

Zum Geburtstag von Brigitte Mira

Das Berliner Original wäre in diesem Jahr 100 geworden

20.04.2010 Brigitte Mira wurde am 20. April 1910 in Hamburg geboren. Ihr Vater war ein russischer Konzertpianist und strebte ursprünglich auch für seine Tochter die Karriere als Pianistin an. Mangels Talent nahm sie stattdessen Gesangs- und Ballettunterricht und arbeitete fortan als Balletteuse und Soubrette. Anfang der 1940er Jahre zog sie nach Berlin, wo sie am Theater spielte und schließlich auch als Schauspielerin für den Film entdeckt wurde. Obwohl sie wegen ihres jüdischen Vaters als Halbjüdin galt, spielte sie zunächst in der NS-Propagandaserie „Liese und Miese“ mit. Ihr erster Spielfilm folgte 1948 mit „Die Berliner Ballade“ von Robert A. Stemmle. In den folgenden Jahren spielte Mira nur kleine Rollen, bis 1973 der große Durchbruch mit Fassbinders „Angst essen Seele auf“ kam, für den sie in Cannes gefeiert wurde und außerdem den Deutschen Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin erhielt. Mit Fassbinder, den sie 1972 bei einer Hans-Fallada-Revue in Bochum kennen gelernt hatte, entstanden noch die Filme „Wie ein Vogel auf dem Draht“ (1974), „Mutter Küsters’ Fahrt zum Himmel“ (1975) und „Berlin Alexanderplatz“ (1980). Auch ihre Fernsehserie „Drei Damen vom Grill“ (1976-91) lief äußerst erfolgreich. Später war Mira vor allem als Kabarettistin und Chansonsängerin erfolgreich.
Brigitte Mira war fünf Mal verheiratet, ihr letzter Mann war 22 Jahre jünger als sie, ihr wahres Alter verschleierte sie Zeit ihres Lebens. Mira starb am 8. März 2005 in Berlin.

Im Arthaus-Programm sind folgende Filme mit Brigitte Mira erschienen:
Angst essen Seele auf
Angst essen Seele auf / Arthaus Collection
Mutter Küsters’ Fahrt zum Himmel
Angst vor der Angst
Chinesisches Roulette
Kaspar Hauser - Jeder für sich und Gott gegen alle

Eine Krimilegende feiert Geburtstag

Zum 135. Jahrestag von Edgar Wallace

30.03.2010 „Hallo, hier spricht Edgar Wallace.“ Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. „Der Hexer“, „Der Zinker“ oder „Der rote Kreis“ - noch heute gelten Edgar Wallaces Bestseller und ihre Verfilmungen als legendär und haben eine treue Fangemeinde. In diesem Jahr wäre der große Krimiautor 135 Jahre alt geworden.
Richard Horatio Edgar Wallace wurde am 1. April 1875 in Greenwich, London als uneheliches Kind geboren und von Adoptiveltern aufgezogen. Er wuchs in armen Verhältnissen auf und hielt sich mit verschiedenen Gelegenheitsjobs über Wasser. Über seine Tätigkeit als Kriegskorrespondent in Südafrika kam er schließlich zum Journalismus. Edgar Wallace arbeitete zunächst für verschiedene Zeitungen, bevor er in den 1910er Jahren begann Kriminalromane zu schreiben. Er veröffentlichte allein über 170 Romane und schrieb zahlreiche weitere Essays, Kurzgeschichten und Theaterstücke.
In Deutschland waren Wallaces Kriminalromane ein großer Erfolg und schon bald begann man sie zu verfilmen. So entstanden beispielsweise „Der große Unbekannte“ (1927), „Der rote Kreis“ (1929) und „Der Zinker“ (1931). Bei letzterem führte Wallace ausnahmsweise auch Regie.
In dieser Zeit warb auch Hollywood um Edgar Wallace und er beschloss, seine Karriere als Drehbuchautor und Regisseur voranzutreiben. Anfang 1932 begann er mit der Arbeit am Drehbuch zu „King Kong und die weiße Frau“, konnte es jedoch nicht zu Ende stellen, da festgestellt wurde, dass Wallace bereits seit Jahren an Diabetes erkrankt war. Kurz darauf, am 10. Februar 1932, starb Edgar Wallace in Hollywood, USA.
Lange nach seinem Tod, Ende der 1950er Jahre, kam es zu einem erneuten Boom der Edgar-Wallace-Filme in Deutschland. Obwohl es weltweit unzählige Verfilmungen der Kriminalromane gibt, waren sie nirgends so erfolgreich wie in Deutschland zwischen 1959 und 1972. „Der Frosch mit der Maske“ (1959) war nur der Anfang einer lang anhaltenden Erfolgsphase. In dieser Zeit entstanden auch „Der Rächer“ (1960) und der deutsch-britische Spielfilm „Das Rätsel des silbernen Dreieck“ (1966) mit Klaus Kinski und Heinz Drache, die beide in zahlreichen Edgar-Wallace-Filmen der Zeit mitwirkten.

ARTHAUS würdigt Ingmar Bergman mit neuer DVD-Edition

INGMAR BERGMAN EDITION 2 ab 15. April im Handel erhältlich

29.03.2010 Ingmar Bergman ist die Seele des Autorenkinos. Wie kein zweiter Regisseur prägte er die europäische Filmkunst über drei Jahrzehnte und beeinflusste Filmemacher rund um den Globus. 1997 wurde er bei den 50. Internationalen Filmfestspielen von Cannes mit der „Palme der Palmen“ als „Bester Regisseur aller Zeiten“ ausgezeichnet. Bis heute gelten die Werke des 2007 verstorbenen Bergman als unerreicht und sind längst als Klassiker in die Filmgeschichte eingegangen.

Nach dem großen Erfolg der ersten INGMAR BERGMAN EDITION widmet ARTHAUS dem Schaffen der Regielegende nun endlich eine weitere Sammlerbox! EDITION 2 vereint zehn Meisterwerke aus 30 Jahren Filmschaffen, vom ersten Höhepunkt seines Oeuvres, „Die Zeit mit Monika“, über das Oscar®-prämierte Drama „Wie in einem Spiegel“ bis hin zu Bergmans letztem großen Publikumserfolg „Fanny und Alexander“, der erstmals im ARTHAUS-Programm erscheint. Als Bonusmaterial enthält die umfangreiche Edition im hochwertigen 10er Schuber ein englisches Presseheft und einen Brief von Ingmar Bergman als PDF, eine Bergman-Biografie, Produktionsnotizen und eine Fotogalerie. Ab 15. April 2010 im Handel erhältlich – ein wahres Highlight für alle Fans und Sammler!


Die Filme der INGMAR BERGMAN EDITION 2 im Überblick:

1. Fanny und Alexander (1982, vier Oscars®)

2. Von Angesicht zu Angesicht (1975, zwei Oscar®-Nominierungen und ein Golden Globe)

3. Passion (1969)

4. Die Stunde des Wolfs (1968)

5. Schande (1968, eine Golden Globe-Nominierung)

6. Licht im Winter (1962)

7. Wie in einem Spiegel (1961, ein Oscar®)

8. Das Gesicht (1958, Spezialpreis der Jury Venedig)

9. Die Zeit mit Monika (1953)

10. Sehnsucht der Frauen (1952)

KINOWELT veröffentlicht Bestsellerverfilmungen von David Peace

RED RIDING TRILOGY ab 15. April im Verleih und Handel erhältlich

25.03.2010 Willkommen in einer Welt der Korruption und Paranoia. Verschwundene Schulmädchen, verstümmelte Prostituierte, ein verdorbener Polizeiapparat und grenzenlose Gewalt: Vor dem Hintergrund der bestialischen Morde des Yorkshire Rippers versuchen ein Journalist, ein Polizist und ein Anwalt der Wahrheit auf die Spur zu kommen und geraten in einen Sumpf aus Missgunst, Raffgier und Rücksichtslosigkeit.

Atmosphärisch, morbide und fesselnd inszeniert – die RED RIDING TRILOGY basiert auf den Bestsellern des preisgekrönten Krimiautors David Peace. Grundlage war der authentische Fall des britischen Serienkillers Peter William Sutcliffe, der in den siebziger Jahren 13 Frauen grausam ermordete. Regie führten James Marsh („Man on Wire“), Julian Jarrold („Geliebte Jane“) und Anand Tucker („Das Mädchen mit dem Perlenohrring“). Als Bonusmaterial enthält das hochwertige 3er Digipak ein Making of, Geschnittene Szenen, Hinter den Kulissen und ein Interview mit Regisseur Julian Jarrold. Ab 15. April 2010 im Verleih und Handel erhältlich!

ARTHAUS und KulturSPIEGEL präsentieren weitere DVD Edition

Neue Arthaus Collection widmet sich dem „American Independent Cinema“

23.03.2010 Nach dem großen Erfolg der bisherigen ARTHAUS COLLECTION-Editionen erscheint nun eine weitere DVD-Box der außergewöhnlichen Reihe. Die Redaktion des KulturSPIEGEL hat für ARTHAUS zehn ihrer Lieblingsfilme des AMERICAN INDEPENDENT CINEMA zusammengestellt. Herausgekommen ist eine Edition mit herausragenden und preisgekrönten Filmen des unabhängigen amerikanischen Kinos.

Abseits der großen Studios produzieren die Regisseure des amerikanischen Independent-Kinos Filme, die sich durch eine anspruchsvolle Ästhetik und unverbrauchte Erzählweisen auszeichnen. Als Gegenentwurf zu populären Hollywood-Produktionen fordern sie den Zuschauer heraus, sich auf ungewohnte Blickwinkel und komplexe Erzählstrategien einzulassen. Die ARTHAUS COLLECTION AMERICAN INDEPENDENT CINEMA versammelt zehn Meisterwerke der bekanntesten Regisseure des Genres. Jim Jarmusch, Paul Thomas Anderson, Todd Solondz oder Darren Aronofsky zeigen, dass Geschichten auch anders erzählt werden können, und wurden dafür mit Preisen überhäuft.

Jede DVD der ARTHAUS COLLECTION AMERICAN INDEPENDENT CINEMA erscheint im edlen Bucheinband mit einem 12-seitigen Booklet, das einen einleitenden Text der KulturSPIEGEL-Redaktion sowie interessante Details und Hintergrundinformationen zum Film enthält. Ab 01. April 2010 einzeln und als Gesamtedition im Handel erhältlich!


Die Filme im Überblick:

1. THE WRESTLER, USA 2008

2. DIE STADT DER BLINDEN, USA 2008

3. HALF NELSON, USA 2006

4. DEAD GIRL, USA 2006

5. NIGHT ON EARTH, USA 1991

6. MAGNOLIA, USA 1999

7. WILLKOMMEN IM TOLLHAUS, USA 1995

8. JUNEBUG, USA 2004

9. LEAVING LAS VEGAS, USA / Frankreich 1995

10. INTERVIEW, USA / Niederlande 2007

Nominierungen für Deutschen Filmpreis 2010 bekannt gegeben

Corinna Harfouch und Devid Striesow als Beste Hauptdarsteller nominiert

19.03.2010 Thomas Kufus, der erste Vorsitzende der Deutschen Filmakademie, hat heute gemeinsam mit den neu gewählten Präsidenten Iris Berben und Bruno Ganz, Kulturstaatsminister Bernd Neumann und dem für die künstlerische Leitung der Preisverleihungsgala mitverantwortlichen Benjamin Herrmann die Nominierten für den Deutschen Filmpreis 2010 bekannt gegeben. In der Kategorie „Beste darstelle-rische Leistung“ sind gleich zwei ARTHAUS-Filme in der näheren Auswahl. Corinna Harfouch und Devid Striesow dürfen sich für die beste weibliche Hauptrolle in THIS IS LOVE und die beste männliche Hauptrolle in SO GLÜCKLICH WAR ICH NOCH NIE Hoffnungen auf eine LOLA machen.

Der Deutsche Filmpreis ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Die Nominierungen und Preisträger werden von den über 1.000 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie geheim gewählt. Die diesjährigen Gewinner werden am 23. April bekannt gegeben.

THIS IS LOVE, Matthias Glasners neuer Film nach „Der freie Wille“, erzählt die packende Geschichte einer unmöglichen Liebe. Seit ihr Mann vor sechzehn Jahren spurlos verschwunden ist, hat Maggie (Corinna Harfouch) den Glauben an die Liebe verloren. Als die Kommissarin eines Tages den verschlossenen Chris (Jens Albinus) verhört, ändert sich ihr Leben. In den Verhören entsteht eine Beziehung zwischen Maggie und Chris. Bei beiden werden schmerzhafte Erinnerungen an die Ober-fläche gespült. Ab 20. Mai 2010 als EINZEL DVD und als BLU-RAY SPECIAL EDITION mit mehr als drei Stunden interessantem Bonusmaterial im Handel!

Nach seinem Dokumentarfilm „Die Hochstapler“ bleibt Alexander Adolph der menschlichen Seite des Betrügens treu. In dem tragikomischen Abenteuer SO GLÜCKLICH WAR ICH NOCH NIE spielt Devid Striesow einen Betrüger, dem die alltägliche Welt zu grau und sein normales Ich zu klein ist. Der Flirt mit der Kundin einer Boutique wird dem Hochstapler Frank (Devid Striesow) zum Verhängnis: Er wird gefasst und muss hinter Gitter. Nach seiner Entlassung versucht er sein Geld auf ehrliche Weise zu verdienen. Doch dann trifft er Tanja (Nadja Uhl) wieder, die Frau aus der Boutique. Für sie würde er alles tun. Um sie aus dem Rotlichtmilieu zu befreien, verstrickt er sich erneut in allerlei Gaunereien. Ab 17. Juni als EINZEL DVD erhältlich und in der EDITION DEUTSCHER FILM bereits im Handel!

So spannend kann Kunst sein!

DIE WELT veröffentlicht in Vertriebskooperation mit KINOWELT BBC-Dokuserie

19.03.2010 So spannend haben Sie Kunst noch nie erlebt! Die preisgekrönte BBC-Serie DAS GEHEIME LEBEN DER MEISTERWERKE bringt Ihnen auf eindrucksvolle Weise die berühmtesten Werke der Kunst-geschichte nahe. In sieben Episoden erzählt die Reihe von den unglaublichen Entstehungs- und Erfolgsgeschichten und zeigt, wie diese Bilder und Skulpturen nicht nur andere Künstler beeinflusst, sondern gleichzeitig ein Eigenleben entwickelt haben. Dabei hat jedes Meisterwerk eine eindrucksvolle Geschichte zu erzählen. Verblüffend, mystisch, teils skandalös – aber immer spannend! Denn hinter der Oberfläche verbergen sich politische Revolutionen und Kriege, prallen übergroße Egos aufeinander, liegen Skandale, finanzielle Krisen und Gewalt.

Die WELT EDITION in einem hochwertigen Digipak mit Schuber bietet über 19 Stunden Kunst pur! Die mit dem „Royal Television Society Education Award“ ausgezeichnete BBC-Serie wird erstmals in Deutschland auf DVD veröffentlicht. In insgesamt sieben Folgen werden jeweils drei Kunstwerke einer Epoche eingehend analysiert. In einer Vertriebskooperation mit KINOWELT erscheint die hochwertige Edition am 26. März 2010 im Handel. Ein Muss für jeden Kunstliebhaber!


In der WELT EDITION enthalten:

DVD 1: Meisterwerke der Renaissance
Sandro Botticelli: Frühling
Paolo Uccello: Der Kampf bei San Romano
Leonardo da Vinci: Das letzte Abendmahl
Piero della Francesca: Auferstehung Christi

DVD 2: Meister des Siebzehnten Jahrhunderts
Rembrandt van Rijn: Die Nachtwache
Jan Vermeer von Delft: Die Malkunst
Diego Velázquez: Venus vor dem Spiegel

DVD 3: Meisterwerke von 1800 bis 1850
Francisco de Goya: Die Erschießung der Aufständischen
Eugène Delacroix: Die Freiheit führt das Volk
Katsushika Hokusai: Die große Welle vor Kanagawa

DVD 4: Meisterwerke von 1851 bis 1900
Édouard Manet: Das Frühstück im Grünen
James McNeill Whistler: Arrangement in Grau und Schwarz: Porträt der Mutter des Künstlers
Edvard Munch: Der Schrei

DVD 4: Vom Impressionismus zum Post-Impressionismus
Pierre-Auguste Renoir: Tanz im Moulin de la Galette
Vincent van Gogh: Fünfzehn Sonnenblumen
Georges Seurat: Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte

DVD 6: Meisterwerke des Zwanzigsten Jahrhunderts
Pablo Picasso: Les Demoiselles d’Avignon
Gustav Klimt: Der Kuss
Salvador Dalí: Der Christus des heiligen Johannes vom Kreuz

DVD 7: Meisterwerke der Bildhauerkunst
Michelangelo: David
Edgar Degas: Kleine vierzehnjährige Tänzerin
Auguste Rodin: Der Kuss

Herzlichen Glückwunsch, William H. Macy!

Das „Wiz Kid“ aus „Magnolia“ feiert seinen 60. Geburtstag

15.03.2010 William H. Macy, der Schauspieler mit den traurigen Augen, stand schon als Kind auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Doch erst während seiner Studienzeit am Coddard College in Vermont lernte der 1950 in Florida geborene Macy den Drehbuchautor David Mament kennen, mit dem er später sowohl das St. Nicholas Theater in Chicago als auch die Atlantic Theater Company in New York mitbegründete. Von Mamet lernte Macy das Schauspielern und trat in mehreren seiner Produktionen auf.
Bekannt wurde Macy in den neunziger Jahren unter anderem durch die Krankenhausserie „Emergency Room“ und schaffte 1995 mit dem Coen-Klassiker „Fargo“ den Durchbruch. Vier Jahre später brillierte er in Paul Thomas Andersons Erfolgsfilm "Magnolia" (1999) an der Seite von Tom Cruise, Philip Seymour Hoffman und Julianne Moore. 2006 begeisterte er die Zuschauer mit seinem Auftritt in "Bobby", einem spannenden Episodenfilm über die letzten Stunden von Robert F. Kennedy, den dasselbe Schicksal ereilte, wie wenige Jahre zuvor seinen Bruder John.

Folgende Filme mit William H. Macy sind bei Kinowelt und Arthaus erschienen:

Bobby / Special Edition
Magnolia / Arthaus Premium
Spartan
Murder in the First - Lebenslang in Alcatraz
Safecrackers - Diebe haben's schwer

Was wäre, wenn Deutschland wieder gespalten wird?

Hochkarätiger SAT.1-Zweiteiler DIE GRENZE ab 17. März auf DVD

09.03.2010 Deutschland in naher Zukunft: Die wirtschaftliche Situation hat sich extrem verschlechtert, die gesellschaftliche Stimmung brodelt und die politischen Lager radikalisieren sich. Nach einem weltweiten Terroranschlag auf verschiedene Ölraffinerien kommt es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen, die die Menschen auf die Barrikaden und in die Arme der extrem rechten Partei DNS von Maximilian Schnell (Thomas Kretschmann) treiben. Um diesen Albtraum zu verhindern, sieht die Bundesregierung nur die Möglichkeit, den Spitzenkandidaten der linken Gegenpartei (Jürgen Heinrich) heimlich aufzubauen, der jedoch eine Abspaltung Mecklenburg-Vorpommerns plant. Um die sich radikalisierenden Gruppen zu unterwandern, setzt Agentin Linda Jehnert (Anja Kling) alles auf eine Karte und bedient sich eines ehemaligen Freundes und politischen Weggefährten Schnells: Rolf Haas (Benno Fürmann).

Was wäre, wenn Deutschland wieder gespalten wird? Kinowelt präsentiert das TV-Ereignis 2010 auf DVD! Der hochkarätige SAT.1-Zweiteiler DIE GRENZE von Starproduzent Nico Hoffmann („Der Tunnel“, „Die Sturmflut“) entwirft die Utopie einer erneuten deutsch-deutschen Teilung. In den Hauptrollen überzeugen Benno Fürmann, Thomas Kretschmann, Marie Bäumer, Anja Kling, Uwe Kockisch und Katja Riemann als Bundeskanzlerin. Regie führt der mehrfach preisgekrönte Regisseur Roland Suso Richter („Dresden“, „Mogadischu“). Ab 17. März 2010 – einen Tag nach der TV-Ausstrahlung auf SAT.1 – als Doppel-DVD im Handel erhältlich!

54 Stunden HEIMAT in einer Edition

ARTHAUS veröffentlicht DIE HEIMAT TRILOGIE erstmals als Gesamtedition

02.03.2010 Edgar Reitz‘ weltberühmte und preisgekrönte HEIMAT-Trilogie erzählt die berührende Geschichte der Familie Simon und anderer Bewohner des Dorfes Schabbach – einem fiktionalen Ort im Hunsrück. Geschickt wird dabei deutsche Zeitgeschichte mit persönlichen Schicksalen verbunden. Im ersten Teil verfolgt der Zuschauer das Leben der 1919 geborenen Maria Simon. Im zweiten Teil zieht der junge Hermann Simon aus der Provinz nach München, um als Student in den turbulenten 60er Jahren den Aufbruch einer ganzen Gesellschaft mitzuerleben. Der dritte und letzte Zyklus umspannt die Ereignisse vom Mauerfall bis zur Jahrtausendwende.

DIE HEIMAT TRILOGIE / GESAMTEDITION bietet mehr als 54 Stunden HEIMAT in einer DVD-Box, erstmals komplett mit dem Prolog „Geschichten aus den Hunsrückdörfern“ und dem Epilog „Heimat-Fragmente: Die Frauen“! Der umfangreiche 18er Schuber enthält außerdem ein 36-seitiges Booklet, das die Hintergründe zur HEIMAT-Trilogie und Regisseur Edgar Reitz ausführlich beleuchtet. Inklusive rund 180 Minuten Bonusmaterial, darunter die Dokumentationen „Ein Denkmal für den Hunsrück“, „Bis zum Augenblick der Wahrheit“ und „Einer für Schabbach“, Interviews und Gespräche mit Edgar Reitz, sechs Konzerte von Hermann und Clarissa, Videos und Erinnerungen, eine Fotogalerie sowie Werkfotos. Ein wahres Highlight für alle HEIMAT-Fans – ab 18. März 2010 im Handel erhältlich!

KINOWELT widmet Harold Lloyd umfangreiche Werkschau

HAROLD LLOYD EDITION ab 04. März im Handel erhältlich

01.03.2010 Ob am Zeiger einer Turmuhr hängend oder auf den nackten Stahlträgern eines Wolkenkratzers balancierend: Die Bredouillen, in die Harold Lloyd, der bebrillte amerikanische Jedermann, durch Verkettungen kurioser Zufälle unablässig gerät, sind an Absurdität und Irrwitz nicht zu überbieten. Doch letztlich schafft es der mit Hornbrille, Strohhut und Anzug ausgestattete Lloyd trotz größerer Umwege mit Energie, Einfallsreichtum und Zähigkeit stets an sein Ziel.

Harold Lloyd zählt neben Charlie Chaplin, Buster Keaton und Harry Langdon zu den „Großen Vier“ des Stummfilm-Slapsticks und gilt als einer der ersten Superstars Hollywoods, der zeitweise selbst Chaplin hinsichtlich seiner Popularität übertraf und mit atemberaubenden Verfolgungsjagden und akrobatischen Meisterstücken beim Publikum für Begeisterungsstürme sorgte.

Die HAROLD LLOYD EDITION präsentiert mit 14 Kurz- und 15 Langfilmen sowie mehr als 25 Stunden Spielzeit die umfangreichste Lloyd-Werkschau aller Zeiten. Von den frühen Kurzfilmen unter der Regie Hal Roachs bis zu seinen großen Erfolgen in den 20er und 30er Jahren sind sämtliche Sternstunden aus Lloyds Karriere versammelt. Die hochwertige DVD-Edition im 10er Schuber beinhaltet fast vier Stunden Bonusmaterial, darunter eine Einführung von Leonard Maltin, Old Gold Comedy Theater, Familienfilme, Harolds Zeittafel; Erinnerungen, Geheimnisse und Gags; Harold Lloyds Werk, Aus dem Tresor, die Featurettes: Harold Lloyds „Hollywood then and now“, „Scoring for Comedy“, „Remembering Harold“, „Greenacres“ sowie „Keep ‘em rolling“, Audiokommentare zu „Safety Last!“, „The Freshman“, „The Kid Brother“, „Haunted Spooks“ und „Speedy“, Mini-Biografien und eine Fotogalerie. Die HAROLD LLOYD EDITION ist ab 04. März 2010 im Handel erhältlich! Inklusive des Meisterwerks „Safety Last!“ mit der vielfach zitierten Szene, in der Lloyd am Uhrzeiger hängt!

Die Filme im Überblick:

Bumping into Broadway
An Eastern Westerner
The Cat’s Paw
Welcome Danger
Now or Never
I do
Grandma’s Boy
Dr. Jack
Safety Last!
Why worry?
Girl shy
Among those present
Hot Water
The Freshman
Never weaken
For Heaven’s Sake
The Kid Brother
Ask Father
Hauted Spooks
Speedy
A Sailor Made Man
From Hand to Mouth
Movie Crazy
Get out and under
Number, please?
High and dizzy
Billy Blazes, Esq.
The Milky Way
Feet First

Herzlichen Glückwunsch, Margit Carstensen!

Fassbinders Muse wird 70

01.03.2010 Die gebürtige Kielerin Margit Carstensen erblickte am 29. Februar 1940 das Licht der Welt. Ihre schauspielerische Laufbahn begann 1958 mit einem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Nach mehreren Engagements an verschiedenen Theatern traf Carstensen 1970 auf Rainer Werner Fassbinder und erlebte durch ihn großartige Rollen sowohl auf der Theaterbühne als auch als Filmstar. Fassbinder machte sie zu seiner Hauptprotagonistin unter anderem in "Die bitteren Tränen der Petra von Kant", für den Carstensen 1972 den Bundesfilmpreis erhielt.
Weitere Hauptrollen spielte sie z.B. in "Martha", "Angst vor der Angst", "Mutter Küsters Fahrt zum Himmel", "Satansbraten" und "Chinesisches Roulette". Außerdem stand Carstensen in Fassbinders "Welt am Draht" als Maya Schmidt-Genter vor der Kamera.

Bis heute bewundern die Zuschauer Margit Carstensen in unterschiedlichen Theaterinszenierungen unter anderem von Hansgünther Heyme und Christoph Schlingensief. Neben ihrer Auszeichnung für die Rolle als Petra von Kant erhielt sie 2002 den Bayerischen Filmpreis für die Beste Nebenrolle in Chris Kraus` „Scherbentanz“.

Folgende Filme sind bei Arthaus erschienen:

"Die bitteren Tränen der Petra von Kant"
"Angst vor der Angst"
"Chinesisches Roulette"
"Die Dritte Generation"
"Martha"
"Mutter Küsters Fahrt zum Himmel"
"Niklashaus Fart "
"Satansbraten"
"Welt am Draht /Arthaus Premium"

Unvergessene Chaplin-Klassiker vereint in einer Edition

ARTHAUS veröffentlicht THE VERY BEST OF CHARLIE CHAPLIN

24.02.2010 Am 04. März 2010 veröffentlicht Arthaus THE VERY BEST OF CHARLIE CHAPLIN mit den sechs schönsten, komischsten und wichtigsten Meisterwerken des ungeschlagenen Königs des Slapstick in einem hochwertigen 6er Schuber. Die umfangreiche Edition beinhaltet interessantes Bonusmaterial. Unter anderem sprechen berühmte Regisseure wie Bernardo Bertolucci, Constantin Costa-Gavras, Luc und Jean-Pierre Dardenne sowie Abbas Kiarostami über den Komiker und seine Klassiker. Weiterhin sind als Extras Outtakes, Geschnittene Szenen, von Chaplin entfernte Szenen für die Wiederaufführung von „Der Vagabund und das Kind“ 1971, „Der Traumprinz“, Sydney Chaplins „Making of“ in Farbe, „Charlie als Friseur“ (1919), „Der Professor“ (1919), Einführungen des Chaplin-Biografen David Robinson zu allen Filmen sowie Fotogalerien enthalten. Ein wahres Highlight für alle Fans und Sammler in herausragender Bild- und Tonqualität direkt vom restaurierten Material!


Die Filme im Überblick:

1. DER VAGABUND UND DAS KIND (The Kid, 1921)

2. GOLDRAUSCH (The Gold Rush, 1925)

3. LICHTER DER GROSSSTADT (City Lights, 1931)

4. MODERNE ZEITEN (Modern Times, 1936)

5. DER GROSSE DIKTATOR (The Great Dictator, 1940)

6. RAMPENLICHT (Lime Light, 1952)

Im Mai veröffentlicht Arthaus außerdem zahlreiche Werke Chaplins als Einzel-DVDs und erstmals auf Blu-ray.

Kinderstar, Drogensucht, Sexsymbol und starke Aktrice

Drew Barrymore wird 35

22.02.2010 Ihre Biografie liest sich wie das Werk eines Drehbuchautors. Mit ihren heute 35 Jahren hat Drew Blyth Barrymore bereits alle Höhen und Tiefen durchlebt und sich inzwischen wieder als erfolgreiche und starke Frau im Filmbusiness etablieren können.
Am 22. Februar 1975 in eine Schauspielerfamilie hineingeboren, steht auch Drew früh vor der Kamera. Mit nur 11 Monaten ist sie in einem Werbespot zu sehen.
Mit sechs Jahren wird sie durch ihren Auftritt im Kultfilm E.T. (Regisseur Steven Spielberg ist ihr Patenonkel) schlagartig weltberühmt. Doch mit dem schillernden Leben als Kinderstar gehen Alkohol- und Drogenexzesse einher. Mit 16 Jahren hat sie bereits Entziehungskuren, Therapien, einen Suizidversuch und einen Aufenthalt in der Psychiatrie hinter sich. In den 90er Jahren kann sie jedoch ihr Comeback feiern und gilt nach ihrem Erscheinen im Playboy als Sexsymbol. Ihr Kurzauftritt in Scream ist legendär und Produktionen wie „3 Engel für Charlie“ oder „Mitten ins Herz“ lassen sie zu einer der heißbegehrten und bestbezahlten Schauspielerinnen aufsteigen.
Drew Barrymore ist zweifach geschieden und betreibt seit 1994 eine eigene Produktionsfirma.

Folgende Filme mit der sympathischen Aktrice sind im Kinowelt-Programm erschienen:
Bloody Wedding - Die Braut muss warten
Katzenauge
Scream

Das „Auge des Jahrhunderts“ wäre heute 110 Jahre alt geworden

Zu Luis Buñuels Geburtstag

22.02.2010 Der Meister des surrealistischen Films wurde am 22. Februar 1900 in Calanda, Spanien geboren. Luis Buñuel wuchs überwiegend in Saragossa auf und besuchte dort die Jesuitenschule. Es folgte ein Studium der Naturwissenschaften und Philosophie an der Universität in Madrid, wo er auch den Maler Salvador Dali kennen lernte. 1925 ging Buñuel nach Paris und begann dort als Regieassistent für Jean Epstein zu arbeiten. Inspiriert vom neu aufkommenden Surrealismus drehte er 1929 in Kooperation mit Dali seinen ersten und wichtigsten Film „Ein andalusischer Hund“. Der Film, der aus zwei Traumsequenzen der beiden Regisseure besteht, schockierte vor allem durch die berühmte Eröffnungsszene, in der ein Mann mit einem Rasiermesser einen Schnitt durch ein Auge vollzieht. Dank des Erfolgs des Films wurde Buñuel in die Riege der französischen Surrealisten um André Breton aufgenommen. Kurz darauf entstand - wieder mit Dali - „Das goldene Zeitalter“ (1930). Der Film, der Bürgertum, Staat und Kirche kritisiert, wurde kurz nach der Uraufführung verboten.
Nach einer Phase in Spanien ging Buñuel mit der Machtübernahme Francos 1939 nach New York und schließlich nach Mexiko, wo er von 1949 an lebte. In den 1960er Jahren arbeitete der Regisseur verstärkt in Frankreich und drehte „Belle de Jour“ (1969) mit Catherine Deneuve, „Die Milchstraße“ (1969) mit Michel Piccoli und „Tristana“ (1970). In seinen späteren Filmen der 1970er Jahre tauchten die surrealistischen Elemente wieder verstärkt auf, wie beispielsweise in „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“ (1972). Auch an der Kritik am Bürgertum hielt Buñuel bis zu seinem letzten Film „Dieses obskure Objekt der Begierde“ (1977) fest.
Das „Auge des Jahrhunderts“, das viele zeitgenössische Regisseure maßgeblich beeinflusste und mit einem Oscar®, zwei Golden Globes und vielen weiteren Preisen ausgezeichnet wurde, starb am 29. Juli 1983 in Mexiko-Stadt, Mexiko.

Zur Eröffnung der 60. Berlinale

Die "Bären" im Arthaus- und Kinowelt-Programm

12.02.2010 Am 11. Februar 2010 wurde in Berlin zum 60. Mal der rote Teppich ausgerollt, um Filmemacher, Schauspieler, Stars und Fans in Berlin für ein spektakuläres Filmfestival willkommen zu heißen. Bis zum 21. Februar haben sie nun die Möglichkeit, Filme aus aller Welt zu bestaunen, zu kritisieren oder einfach nur zu genießen. So wie es seit der Premiere der Berlinale am 06. Juni 1951 üblich ist. Seit damals avancierte das Filmfestival zu einem der wichtigsten Festspielen sowohl der internationalen Filmindustrie als auch als Publikumsfestival.
Großartige Filme wurden über die Jahre hinweg gezeigt und ausgezeichnet. Kinowelt und Arthaus veröffentlichten mehrere Preisträger der „Goldene Bären“ und „Silberne Bären“.

Gold ging an:
„Wilde Erdbeeren“ (1958)
„Buffalo Bill und die Indianer“ (1976)
„Die Sehnsucht der Veronika Voss“ (1982)
„Stammheim“ (1986)
„Music Box – Die ganze Wahrheit“ (1990)
„Magnolia“ (2000)
„Tuyas Hochzeit“ (2007), erhielt weiterhin den Preis der ökumenischen Jury

Den „Silbernen Bären“ erhielten:
„Außer Atem“ (1960)
„Die Sammlerin“ (1967)
„Ich bin ein Elefant, Madame“ (1969)
„Die Ehe der Maria Braun“ „Mein Asyl“ (1980)
„Pauline am Strand“ „Der mit dem Wolf tanzt“ (1991)
„Erdbeer und Schokolade“ (1994), der ebenfalls mit dem Spezialpreis der Jury geehrt wurde
„Existenz“ (1999)
„Italienisch für Anfänger“
1963 wurde Bibi Andersson als Beste Darstellerin in Bergmans „Ach diese Frauen“ gekrönt. Auch Isabelle Adjani („Camille Claudel“, 1989), Jessica Tandy und Morgen Freeman (beide in „Miss Daisy und ihr Chauffeur“, 1990) erhielten die Trophäe. 1996 wurden Harvey Keitel („Smoke“) und 1997 Juliette Binoche („Der englische Patient“) als Beste/er Darsteller/in ausgezeichnet. Michael Gwisdek ergatterte den Bären 1999 für seine Rolle in „Nachtgestalten“ und Nadja Uhl sowie Bibiana Beglau erhielten ihn auf der Berlinale im Jahr 2000 für ihre Leistungen in „Die Stille nach dem Schuss“, der weiterhin mit dem Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater geehrt wurde. 1999 erhielt „Cookie‘s Fortune“ diesen Preis und auch „Der freie Wille“ durfte sich 2006 darüber freuen. Glücklich war in diesem Jahr mit Sicherheit Jürgen Vogel, der für seine Rolle in „Der freie Wille“ einen Preis als Bester Darsteller bekam.

Den Preis für Beste Regie erhielten neben Werner Herzog („Lebenzeichen“, 1968) auch Michael Verhoeven („Das schreckliche Mädchen“, 1990) und Richard Loncraine („Richard III“, 1996). 2002 durfte ihn Liu Hao entgegennehmen für seinen Film „Chen Mo und Meiting“.

Ebenfalls bei Arthaus erschienen ist „Solas“ von Benito Zambrano, der 1998 den Preis der ökumenischen Jury und den Publikumspreis gewann. Jan Henrik Stahlbergs Satire „Bye Bye Berlusconi“ wurde 2006 zum Publikumsliebling gewählt.

Auf der diesjährigen Berlinale feiert Kinowelt die Premiere von Roman Polanskis „Der Ghostwriter“ nach dem Bestseller von Robert Harris und ist gespannt, welche Bären dieser Film mit nach Hause nehmen darf.

Happy Birthday, Christina Ricci!

Zum 30. Geburtstag des früheren Kinderstars

12.02.2010 Der US-Kinderstar der 1990er Jahre wurde als das jüngste von vier Kindern in Santa Monica, Kalifornien geboren. Ihre schauspielerische Karriere begann bereits, als Christina Ricci im zarten Alter von neun Jahren an der Seite von Cher und Winona Ryder in der Hollywoodkomödie „Meerjungfrauen küssen besser“ überzeugte. Später dann setzte sie ihren Weg als Teenagerstar fort, unter anderem in „The Addams Family“ und „Casper“. 1999 und 2000 spielte sie in Tim Burtons „Sleepy Hollow“ mit Johnny Depp und an der Seite von Kim Basinger in „Die Prophezeiung“.
Ricci schaffte es trotzdem mühelos, zwischen Genrefilmen und ihrer Leidenschaft für das Independentkino hin und her zu wechseln. Gerne übernahm sie die Rolle des leidenden Teenagers. Durch sie schaffte Ricci 1997 ihren Durchbruch zu reiferen Rollen, indem sie in Ang Lees „Der Eissturm“ die Darstellung der 14-jährigen Wendy übernahm.
Christina Ricci erhielt für ihre Leistung als Schauspielerin in den unterschiedlichsten Filmen diverse Auszeichnungen, so zum Beispiel den Preis als Beste Darstellerin auf dem Filmfestival von Seattle und Nominierungen für den Golden Globe Award, den American Comedy Award und den Independent Spirit Award. Für insgesamt drei Filme („Buffalo 66“, „Pecker“ und „The Opposite of Sex“) verlieh ihr das National Board of Review den Preis als Beste Darstellerin.
Christina Ricci ist nicht nur eine Inspirationsquelle für viele Bands und Hip-Hop-Legende Sean Daley, sondern auch die Muse des Künstlers Mark Ryden, der eines seiner Werke nach ihr benannte.

Bei Arthaus sind erschienen:
Der Eissturm
Der Eissturm / Arthaus Collection

Emir Kusturica setzt Fußballikone Diego Maradona ein Denkmal

ARTHAUS veröffentlicht MARADONA BY KUSTURICA auf DVD

09.02.2010 Diego Maradona hat die Fußballwelt verzaubert. Klein, lockig, wie von Gott modelliert, tanzte er sich durch die gegnerischen Verteidigungsreihen, holte 1986 im Alleingang – mit der „Hand Gottes“ – für Argentinien den Weltmeisterpokal und für Neapel den nationalen Titel. Er, der auf dem Rasen traumwandlerisch jedes Hindernis umdribbelte, stolperte auf dem Weg von den Arenen in den Alltag und kam zu Fall. Aufgedunsen von Alkohol, Drogen und Tabletten blickte Maradona dem Tod ins Auge. Meisterregisseur Emir Kusturica hat nun einen Dokumentarfilm über die fußballerische Jahrhundert-Ikone gedreht.

So hat man den Weltstar und Trainer der argentinischen Nationalmannschaft noch nie gesehen! MARADONA BY KUSTURICA, das preisgekrönte Porträt von Emir Kusturica („Schwarze Katze, Weißer Kater“) über Diego Maradona, erscheint erstmals auf DVD. Ab 18. Februar, pünktlich zum Länderspiel Deutschland – Argentinien am 3. März 2010, im Handel!

Die talentierte Mrs. Highsmith

Zum 15. Todestag der amerikanischen Autorin Patricia Highsmith

04.02.2010 Die Tochter eines Grafikerehepaars erblickte 1921 in Forth Worth, Texas als Mary Patricia Plangman das Licht der Welt. Ihren eigentlichen Nachnamen erlangte sie erst durch die Heirat ihrer Mutter mit deren zweitem Ehemann Stanley Highsmith. Bekannt wurde Patricia Highsmith als Kriminalautorin, allerdings schrieb sie auch unter dem Pseudonym Claire Morgan, u.a. den Roman „The Price of Salt“, der ihre lesbischen Neigungen widerspiegelt.

Ihre Bücher sind seit langem beliebte Filmvorlagen. Alfred Hitchcock drehte zum Beispiel „Der Fremde im Zug“ (1951) nach einem ihrer Romane und machte Highsmith damit schlagartig berühmt. Graham Greene sang Loblieder auf Highsmith: „Mit ihren Büchern schuf sie eine eigene Welt – klaustrophobisch und irrational.“ Und Eric Ambler schrieb, ihr Stil sei so unvergleichlich unberuhigend.

Insgesamt hat Highsmith 22 Romane und sieben Sammlungen von Kurzgeschichten veröffentlicht. Bekannt wurde sie vor allem durch die Geschichten um Tom Ripley, einem jungen amerikanischen Hochstapler, der in Europa sein Unwesen treibt. Dem Roman „Der talentierte Mr. Ripley“, erschienen 1955, folgten im Laufe von 20 Jahren vier weitere Ripley-Fortsetzungen. 1960 wurde der erste Teil der Reihe unter dem Titel „Nur die Sonne war Zeuge“ von Réné Clement verfilmt. Im Jahr 2000 erschien eine Neuverfilmung unter der Regie von Anthony Minghella mit dem ursprünglichen Titel und Matt Damon und Jude Law in den Hauptrollen. Wim Wenders verfilmte 1977 „Der amerikanische Freund“, eine Adaption von „Ripley´s Game“. Und im Jahr 2005 befasste sich Roger Spottiswodde mit Highsmiths Roman-Reihe, er ließ den Krimihelden in „Mr. Ripley und die Kunst des Tötens“ wieder auferstehen.
Patricia Highsmith starb am 04. Februar 1995 in der Schweiz an Lungenkrebs.

Folgende Filme sind bei Arthaus und Kinowelt erschienen:

Der amerikanische Freund
Der talentierte Mr. Ripley
Die gläserne Zelle
Nur die Sonne war Zeuge
Ediths Tagebuch

Unvergessene Filmklassiker erstmals auf Blu-ray

ARTHAUS setzt „StudioCanal Collection“ mit fünf Titeln fort

03.02.2010 Arthaus präsentiert in der STUDIOCANAL COLLECTION fünf weitere ausgewählte Meisterwerke der Kinogeschichte auf Blu-ray. Entdecken Sie eine einzigartige Serie bedeutender, einflussreicher und preisgekrönter Filmklassiker von Regielegenden wie Jean-Luc Godard, Luchino Visconti und Alexander Mackendrick. Eine unvergleichliche Reihe für alle Fans und Sammler!

Die hochwertigen Blu-ray DigiBooks inklusive 20-seitigen Booklets enthalten umfangreiche Extras, die spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte und anhaltende Rezeption der Arbeiten geben. Ab 18. Februar einzeln im Handel erhältlich!

1. AUSSER ATEM, Frankreich 1959

2. ELF UHR NACHTS, Frankreich / Italien 1965

3. THE GO-BETWEEN – DER MITTLER, Großbritannien 1971

4. LADYKILLERS, Großbritannien 1955

5. SEHNSUCHT, Italien 1954

Herzlichen Glückwunsch, Barbara Sukowa!

Die Frau, die sich ständig neu erfindet, wird 60

02.02.2010 Barbara Sukowa, in den 70er Jahren unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder und Margarethe von Trotta bekannt geworden, feiert heute ihren 60. Geburtstag. Ihre schauspielerische Karriere startete die gebürtige Bremerin allerdings auf der Theaterbühne. Nach ihrem Schauspielstudium in Berlin gab Sukowa 1971 ihr Theaterdebüt. Ihre Rolle als Mieze in Fassbinders TV-Mehrteiler BERLIN ALEXANDERPLATZ markierte 1980 ihren internationalen Durchbruch. Die anschließenden Titelrollen in LOLA (1981) sowie in Margarethe von Trottas DIE BLEIERNE ZEIT (1981) und ROSA LUXEMBURG (1986) brachten ihr viele weitere schauspielerische Erfolge und einen Preis in Cannes. 1991 war Barbara Sukowa in Volker Schlöndorffs Verfilmung des Max-Frisch-Romans HOMO FABER an der Seite von Sam Shepard und Julie Delphy zu sehen. Zuletzt arbeitete Sukowa im Jahr 2009 für VISION - AUS DEM LEBEN DER HILDEGARD VON BINGEN, der ihr den Bayerischen Filmpreis einbrachte, erneut mit Margarethe von Trotta zusammen.

Folgende Filme sind bei Arthaus erschienen:
Die bleierne Zeit / Edition Deutscher Film
Die bleierne Zeit
Homo Faber
Homo Faber / Arthaus Premium
Lola
Rosa Luxemburg
Deutscher Herbst

WELT AM DRAHT feiert Weltpremiere in der restaurierten Fassung

Fassbinders Zukunftsvision in neuem Glanz auf der Berlinale und auf DVD

01.02.2010 Über 30 Jahre war WELT AM DRAHT nicht mehr zu sehen, nun erstrahlt Rainer Werner Fassbinders geniale Zukunftsvision in neuem Glanz. Unter der künstlerischen Leitung von Kameramann Michael Ballhaus wurde der spannende Zweiteiler aus dem Jahre 1973 digital überarbeitet und feiert auf der diesjährigen Berlinale Weltpremiere in der neuen restaurierten Fassung. Am 14. Februar um 20.00 Uhr ist es im Kino International soweit.

Nur vier Tage später – am 18. Februar 2010 – veröffentlicht Arthaus die restaurierte Fassung von WELT AM DRAHT in einer hochwertigen DVD-Edition mit perfektem Bild und Ton! Die umfangreiche ARTHAUS-PREMIUM-Ausgabe enthält hoch spannendes Bonusmaterial, darunter Juliane Lorenz‘ Making of „Fassbinders ‚Welt am Draht’: Blick voraus ins Heute“, Fassbinders Kurzfilme „Das kleine Chaos“ und „Der Stadtstreicher“, „Rainer Werner Fassbinder, 1977“, eine Fotogalerie, filmhistorische Dokumente als PDF sowie ein 16-seitiges Booklet mit einem Text des Filmwissenschaftlers Bernd Perplies.

„Es ist eine Wiedergeburt“, findet Michael Ballhaus – und er muss es wissen. Ballhaus, einer der bedeutendsten Kameramänner des deutschen und internationalen Films, fungierte vor 37 Jahren als Director of Photography. WELT AM DRAHT: NEW MASTER zeigt den Zweiteiler jetzt in seiner originalen Schönheit. „Wir sind den ganzen Film durchgegangen, haben ein Colour-Grading gemacht und geschaut, wo es eventuell heller und dunkler sein darf“, so Ballhaus. Und weiter: „Wir haben den Film gesäubert, einige Schrammen und Ablagerungen entfernt – damit ist das Bild sehr klar und hell. Ich muss sagen, er sieht jetzt fantastisch aus.“

Juliane Lorenz, Präsidentin der Fassbinder Foundation und Produzentin der restaurierten Fassung, hat den spannenden Prozess in ihrem Making of „Fassbinders ‚Welt am Draht‘: Blick voraus ins Heute“ filmisch begleitet und mit Mitwirkenden von damals gesprochen: „Für mich war es sehr wichtig, dass Michael Ballhaus bei der Restaurierung im Boot war. Ich war ja bei diesem Film nicht dabei – er schon. Und für mich ist es unumgänglich, dass der Original-Kameramann persönlich seine Arbeit betreut. Er ist – wie der Regisseur – Miturheber eines Films. Und er kennt seine Arbeit am besten.“

WELT AM DRAHT erzählt die Geschichte von Fred Stiller (großartig gespielt von Klaus Löwitsch), Nachfolger des unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommenen Leiters am Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung. Hier haben Wissenschaftler eine künstliche Welt erschaffen, die die reale imitiert. Doch Stiller scheint das gleiche Schicksal wie seinen Vorgänger zu ereilen. Denn auch er muss erkennen, dass die Realität, in der er lebt, womöglich nur eine Simulation ist. In weiteren Rollen sind Karl-Heinz Vosgerau, Mascha Rabben, Adrian Hoven, Ivan Desny, Günter Lamprecht, Barbara Valentin, Kurt Raab, Ulli Lommel, Gottfried John u.v.a. zu sehen.

Herzlichen Glückwunsch, Heather Graham!

Die hübsche Blondine wird 40

29.01.2010 Dass ihre streng katholischen Eltern eine Zukunft als Nonne für sie vorgesehen hatten, scheint in Anbetracht ihrer meist recht offenherzigen Auftritte unglaublich.
1970 kam Heather Joan Graham als Tochter eines FBI-Agenten und einer Autorin im amerikanischen Milwaukee zur Welt. Ihre Passion für die Schauspielerei lebte sie früh im Schultheater aus. Ambitioniert besuchte sie mehrere Vorsprechen in L.A. und konnte schließlich 1988 ihr Debüt in „License to drive“ geben. Den endgültigen Durchbruch hatte sie allerdings erst 1997 mit Paul Thomas Andersons „Boogie Nights“. Aufgrund ihrer Darstellung der Porno-Aktrice Rollergirl sollen sich ihre religiösen Eltern angeblich von ihr abgewendet haben.
Seither konnte sie in zahlreichen Produktionen, überwiegend Komödien wie Austin Powers: Spion in geheimer Missionarsstellung, als Prostituierte in „From Hell“ an der Seite von Johnny Depp oder jüngst in „Baby on Board“ ihr Talent unter Beweis stellen.

Bei Kinowelt sind die Romantikkomödie Committed - Einmal siebenter Himmel und zurück und die Mike-Myers-Komödie Austin Powers: Spion in geheimer Missionarsstellung (auch als Blu-ray) erschienen.
Des Weiteren ist Heather Graham in dem grandiosen Biopic
Bobby und dem Kult-Horrorfilm Scream 2 zu sehen.

20 Jahre „Der mit dem Wolf tanzt“

KINOWELT widmet Costners Westernepos Jubiläumsedition auf Blu-ray

27.01.2010 Zum 20-jährigen Jubiläum veröffentlicht Kinowelt Kevin Costners bildgewaltiges und siebenfach Oscar®-prämiertes Westernepos DER MIT DEM WOLF TANZT in einer hochwertigen JUBILÄUMS-EDITION im edlen Lederbuch-Look auf BLU-RAY. Die limitierte und nummerierte Blu-ray-Ausgabe präsentiert die Kinolangfassung und Costners 181-minütige Urfassung in bestechender Bild- und Tonqualität. Dieser Original-Director’s Cut war bisher in Deutschland auf Blu-ray unveröffentlicht!

Die JUBILÄUMSEDITION enthält als Bonusmaterial eine animierte Fotogalerie, Audiokommentare von Kevin Costner, Produzent Jim Wilson, Kameramann Dean Semler und Editor Neil Travis, die Dokumentation „The Creation of an Epic“, Filmfehler / Trivia, ein Musikvideo, das Original Making of, eine Postergalerie, BD-Live, den deutschen und englischen Trailer, einen TV Spot sowie ein informatives 24-seitiges Booklet im Bucheinband. Ab 4. Februar im Handel erhältlich!

Britische Hollywood-Schönheit verstorben

Am vergangenen Freitag erlag Jean Simmons 80jährig ihrem Krebsleiden

25.01.2010 Mehr als 60 Jahre ihres Lebens hatte sie der Schauspielerei gewidmet. Nach ihrem Quereinstieg in das Filmbusiness 1943 startete sie vor allem nach ihrer Umsiedelung in die USA groß durch. Als 'British Beauty' wurde sie weltberühmt und verzauberte (männliche) Hollywood-Stars und das Publikum gleichermaßen.

Die 1929 in London geborene Jean Merilyn Simmons wurde im Alter von nur 14 Jahren ohne jegliche Erfahrung für eine Rolle in „Give us the moon“ besetzt. Ihren internationalen Durchbruch konnte sie 1948 mit „Hamlet“ verzeichnen, wobei sie für ihre Darstellung der Ophelia für den Oscar® nominiert wurde. 1950 zog sie mit ihrem damaligen Ehemann nach Hollywood. Ihre makellose Schönheit verschaffte ihr in der Filmstadt zahlreiche Rollen mit den berühmtesten Darstellern jener Zeit, so zum Beispiel in „Spartacus“ neben Kirk Douglas oder dem Kostümfilm Desireé an der Seite von Marlon Brando.
Ab den 70er Jahren trat Simmons fast ausschließlich (jedoch nicht minder erfolgreich) in Fernsehproduktionen, unter anderem „Fackeln im Sturm“, auf. In „Shadows of the sun“ spielte Simmons noch im vergangenen Jahr ihre letzte Rolle. Am 22. Januar starb sie nur neun Tage vor ihrem 81. Geburtstag an Lungenkrebs.

Im Programm der Kinowelt befinden sich folgende Filme mit Jean Simmons:
Charles Dickens' Große Erwartungen (1989) mit Anthony Hopkins
Engelsgesicht (1952) mit Robert Mitchum
Desireé (1954) mit Marlon Brando
Vor Hausfreunden wird gewarnt (1960) mit Cary Grant

Happy Birthday, John Hurt

Der vielseitige Mime wird heute 70!

22.01.2010 Ob als deformierter Elefantenmensch oder Systemkritiker in „1984“, als „Hellboy“-Schöpfer oder „Alien“-Wirt Kane - John Hurt gehört seit Jahrzehnten zu den vielschichtigsten Charakterdarstellern Großbritanniens.

1940 im englischen Chesterfield als Sohn eines Pfarrers geboren, engagierte sich John Vincent Hurt sehr früh bei Theateraufführungen. Das Studium an einer Kunsthochschule in London, das er auf Anraten seiner Eltern antrat, brach er 1962 ab, nachdem ihm ein Theaterstipendium an der Royal Academy of Dramatic Art offeriert worden war.
Bei seiner ersten Hauptrolle in einem Theaterstück traf er auf Filmregisseur Fred Zinnemann, der von dem jungen Talent derart fasziniert war, dass er ihm eine Nebenrolle im Drama „Ein Mann zu jeder Jahreszeit“ anbot. Der Film erhielt sechs Oscars® und besiegelte für Hurt den Beginn seiner Karriere. Für „12 Uhr nachts – Midnight Express“ erhielt er 1978 seine erste Oscar®-Nominierung, sein Auftritt in Ridley Scotts „Alien“, in dem der erste Außerirdische seinem Brustkorb entschlüpft, ist legendär.
Der Brite ließ sich nie auf ein Genre oder einen Typen festlegen. Seine Filmografie beinhaltet demnach Action, Fantasy und Dramen sowie Haupt- und Nebenrollen in kleinen Arthaus- und großen Mainstream-Produktionen gleichermaßen.
Auch als Theaterdarsteller und Synchronsprecher konnte John Hurt viele Erfolge feiern.

Bei Kinowelt sind folgende Filme mit dem hervorragenden Darsteller erschienen:

Champions – Sein größter Sieg (1984)
The Hit - Die Profikiller (1984)
Die letzten Tage in Kenya (1988)
Lost Souls - Verlorene Seelen (1999)
Ab 18.02.2010 auf DVD: Der Elefantenmensch (1980) – und bereits erhältlich als Blu-ray!

Drei King-Kong-Klassiker erstmals vereint in einer Edition

ARTHAUS veröffentlicht hochwertige King Kong Collection

21.01.2010 Bis heute gilt King Kong als eine der großen Ikonen der Kinogeschichte. Unzählige Fortsetzungen, Remakes und Parodien widmeten sich dem legendären Riesenaffen, dessen Faszination nach wie vor ungebrochen ist. Arthaus vereint nun erstmals alle drei King-Kong-Klassiker von Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack aus den Jahren 1933 und 1949 in einem edlen DigiBook. „King Kongs Sohn“ („Son of Kong“) und „Panik um King Kong“ („Mighty Joe Young“) erscheinen erstmals auf DVD. Die KING KONG COLLECTION ist ab 04. Februar im Handel erhältlich!

In der KING KONG COLLECTION sind enthalten:

King Kong und die weiße Frau (USA 1933)
Ein amerikanisches Filmteam und das Starlet Ann Darrow reisen für Dreharbeiten zu einer entlegenen Insel, die von dem Riesenaffen King Kong beherrscht wird. Eines Nachts wird Ann von den Eingeborenen entführt, um ihm geopfert zu werden ... Der legendäre Klassiker aus dem Jahr 1933 gilt als Meilenstein des Abenteuerfilms und früher Tricktechnik. Eine der tragischsten Liebesromanzen der Filmgeschichte, die bis heute in ihren Bann zieht!

King Kongs Sohn (Son of Kong, USA 1933)
Abenteurer Carl Denham verschlägt es mit seinem Schiff nach Skull Island. Von den Eingeborenen unfreundlich empfangen, trifft seine Crew plötzlich King Kongs Sohn, der ihnen im Kampf mit zahlreichen Monstern zur Seite steht.

Panik um King Kong (Mighty Joe Young, USA 1949)
Jill Young lebt mit ihren Eltern auf einer Farm in Afrika. Eines Tages bringen ihr die Eingeborenen ein kleines Gorillababy. Das Mädchen gibt ihm den Namen Joe und sorgt sich um ihn wie um einen kleinen Bruder. Als der zwielichtige Clubbesitzer Max O’Hara durch das Land reist, sieht er in Joe eine große Attraktion. Der Oscar®-Gewinner von 1950 für die Besten Spezialeffekte!

Die Seele des europäischen Kinos

Zum 90. Geburtstag von Federico Fellini

20.01.2010 Federico Fellini gehört zweifellos zu den größten Künstlern Europas. Mit seinem umfassenden Werk hat er nicht nur Filmgeschichte geschrieben, sondern auch unzählige Regisseure nachhaltig beeinflusst. In seinen Werken schuf er fantasievolle Bilderwelten: mutig, originell und mit einer Schwäche für skurrile Gestalten und üppige Frauenkörper.
Fellini gelangte erst über Umwege zum Film. Am 20. Januar 1920 in Rimini geboren, schloss er sich als kindlicher Ausreißer zeitweilig einer Zirkustruppe an. Während des Zweiten Weltkriegs zog er mit einer Wandertruppe von Komödianten durch Italien. 1939 ließ er sich in Rom nieder, wo er lange Zeit als Journalist, Karikaturist und Gagschreiber tätig war.
Als Koautor hatte Fellini erheblichen Anteil an Rossellinis „Rom – Offene Stadt“ und „Paisa“, bevor er selbst das Regiezepter in die Hand nahm. Mit „La Strada“ wurde er 1954 zum Regiestar. Im Verlauf seiner Karriere verwirklichte er rund 20 Spielfilme und gewann unzählige Preise. 1992 erhielt er den Ehren-Oscar® für sein Lebenswerk. Federico Fellini starb im Oktober 1993 an den Folgen eines Herzanfalls.
Heute wäre der Meisterregisseur, der einst über sein Schaffen sagte: „Meine Arbeit ist nichts anderes als das Bekenntnis meiner Sehnsüchte und Wünsche. Sie ist der Spiegel meines Lebens“, 90 Jahre alt geworden. Arthaus hat ihm die „Federico Fellini Edition“ gewidmet.

Folgende Filme der Regie-Legende sind außerdem im Arthaus-Programm erschienen:

Achteinhalb / Arthaus Premium
Ginger und Fred
Julia und die Geister
Die Müßiggänger
Die Schwindler
Fellinis Casanova
Fellinis Stadt der Frauen

Ehrenpreis für Joseph Vilsmaier

"Herbstmilch"-Regisseur mit dem Bayerischen Filmpreis für sein Lebenswerk geehrt

18.01.2010 1988 wagte sich Joseph Vilsmaier trotz vielfacher Warnungen an die Verfilmung der Autobiografie der Bäuerin Anna Wimschneider. Sein Instinkt hatte ihn nicht getäuscht: „Herbstmilch“ wurde ein Riesenerfolg, der das Genre „Heimatfilm“ wieder kinotauglich machte und Vilsmaier den Weg für eine große Regiekarriere ebnete. Inzwischen kann der engagierte Regisseur auf ein außergewöhnliches, umfangreiches Filmwerk zurückblicken, das mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht wurde. Am vergangenen Samstag nun hat Vilsmaier bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2010 den Ehrenpreis für seine herausragenden Leistungen als Kameramann, Regisseur und Produzent für den bayerischen und deutschen Film erhalten.

„Joseph Vilsmaier ist ein bayerischer Vollblutkünstler, der mit HERBSTMILCH die Herzen der Zuschauer und Kritiker im Sturm erobert hat. Unser aller Bewunderung und Dank gilt ihm für Meisterwerke wie den Oscar®-nominierten Film SCHLAFES BRUDER, die märchenhafte Erzählung ‚Bergkristall‘ und die Verfilmung der tragischen Geschichte der ‚Comedian Harmonists‘ – um nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem reichen und vielseitigen künstlerischen Schaffen zu nennen, mit dem er Filmgeschichte geschrieben hat. Stets hat er sich engagiert gegen das Vergessen eingesetzt, wie mit dem bewegenden Auschwitz-Drama ‚Der letzte Zug‘ oder dem eindringlichen Antikriegsfilm ‚Stalingrad‘. Mit dem ‚Brandner Kaspar‘ hat er seiner Heimat ein ebenso humor- wie liebevolles Porträt geschenkt. Meisterhaft und weltberühmt sind seine Landschaftsaufnahmen, sein besonderes Gespür für Stimmungen und Bilder”, hieß es in der Begründung der Jury.

Zu seinem 70. Geburtstag am 24. Januar 2009 hat Arthaus dem deutschen Filmemacher eine Sonderedition mit drei seiner schönsten Filme gewidmet. Die JOSEPH VILSMAIER JUBILÄUMSEDITION enthält:

HERBSTMILCH, Deutschland 1989

RAMA DAMA, Deutschland 1990

SCHLAFES BRUDER, Deutschland 1994

Romantische DVD-Reihe zum Fest der Verliebten

KINOWELT und BILD DER FRAU präsentieren „Bild der Frau Love Collection“

14.01.2010 KINOWELT und Deutschlands größte Frauenzeitschrift BILD DER FRAU präsentieren sechs wunder-schöne Liebesfilme voller Humor, Herz, Gefühl und Romantik in einer exklusiv gestalteten DVD-Reihe. Pünktlich zum Fest der Verliebten erscheint die BILD DER FRAU LOVE COLLECTION mit sechs Höhepunkten des Genres, in denen sich Stars wie Hugh Grant, Andie MacDowell, Ralph Fiennes, Juliette Binoche, Cary Grant, Katherine Hepburn, Harrison Ford und viele andere die Ehre geben.

Das ideale Geschenk zum Valentins- oder Muttertag und ein unverzichtbares Sammelhighlight für alle Romantiker/innen! Ab 11. Februar als Einzel-DVDs im Handel erhältlich!

1. DER ENGLISCHE PATIENT, USA 1996

2. GRÜNE TOMATEN, USA 1991

3. HERBSTMILCH, Deutschland 1988

4. LEOPARDEN KÜSST MAN NICHT, USA 1938

5. SABRINA, USA 1995

6. VIER HOCHZEITEN UND EIN TODESFALL, Großbritannien 1993

Eine Legende der französischen Nouvelle Vague

Eric Rohmer im Alter von 89 Jahren gestorben

12.01.2010 Neben François Truffaut, Jean-Luc Godard und Jacques Rivette gilt Eric Rohmer als einer der bedeutendsten Vertreter der französischen Nouvelle Vague. Liebe als intellektuell anregendes Spiel ist das zentrale Thema seiner Filme. Rohmers Charaktere sind widersprüchlich, nuanciert und auf ihre eigene Weise sympathisch. Der scheinbaren Einfachheit seiner Inszenierungen steht eine präzise Auseinandersetzung mit dem menschenlichen Dasein und psychologischen Mechanismen gegenüber. Beides verleiht Rohmers Filmen eine faszinierende Zeitlosigkeit.

Eric Rohmer, Jahrgang 1920 und mit bürgerlichem Namen Jean-Marie Maurice Schérer, verdingte sich bis Mitte der fünfziger Jahre als Literaturlehrer und war nebenher schriftstellerisch und journalistisch tätig. Erste Schritte Richtung Film unternahm Rohmer 1950 mit einigen Kurzfilmen und Beiträgen für das Schulfernsehen, bevor er 1959 mit „Im Zeichen des Löwen“ sein Filmdebüt drehte. Während Godard mit „Außer Atem“ und Truffaut mit „Sie küssten und sie schlugen ihn“ auf sich aufmerksam machten, wurde es um Rohmer zunächst wieder still. Auch sein Engagement als Mitherausgeber der legendären Cahiers du Cinéma beendete er 1963 nach sechs Jahren.

1962 legte Rohmer mit „Die Bäckerin von Monceau“ den Grundstein für seinen ersten Filmzyklus „Sechs moralische Erzählungen“. Der dritte Teil „Meine Nacht bei Maud“ wurde 1969 ein überraschender Erfolg und brachte Rohmer eine Oscar®-Nominierung ein. 1981 begann er mit „Die Frau des Fliegers“ unter der Überschrift „Komödien und Sprichwörter“ einen neuen sechsteiligen Filmzyklus. „Pauline am Strand“ wurde 1982 auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.
Mit „Frühlingserzählung“ eröffnete Rohmer 1990 seinen dritten Zyklus „Erzählungen der vier Jahreszeiten“, den er 1998 mit „Herbstgeschichte“ abschloss. Mit 81 Jahren inszenierte er seinen kostspieligsten Film „Die Lady und der Herzog“. In einem Interview in den Cahiers du Cinéma im Frühjahr 2004 verkündete Rohmer das Ende seiner Karriere: „Nun habe ich kein Ass mehr im Ärmel“. Dennoch drehte er 2005 den Kurzfilm „Le canapé rouge“ mit Marie Rivière. Rohmers letztes Projekt „Les amours d'Astrée et de Céladon“ nach einem Roman aus dem 17. Jahrhunderts von Honoré d'Urfé lief im September 2007 in die französischen Kinos. Am gestrigen Montag ist die Regielegende im Alter von 89 Jahren in Paris gestorben.

Folgende Filme sind im Arthaus-Programm erschienen:

Wintermärchen
Das grüne Leuchten
Vollmondnächte
Pauline am Strand
Claires Knie
Meine Nacht bei Maud
Die Sammlerin
Im Zeichen des Löwen
Die schöne Hochzeit
Vier Abenteuer von Reinette und Mirabelle
Der Freund meiner Freundin
Die Liebe am Nachmittag

Polarisierender Schriftsteller und vertriebener Pazifist

Kurt Tucholsky wäre heute 120 Jahre alt geworden

09.01.2010 „Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat...“

Während er in der Zeit der Weimarer Republik noch zu den bedeutendsten und wortsichersten Journalisten gehörte, erfuhr der jüdische Publizist Kurt Tucholsky nach der Machtübernahme Hitlers keine Toleranz mehr in Deutschland.
Bereits 1929 emigrierte er nach dem Erscheinen seiner Satire „Deutschland, Deutschland über alles“ nach Schweden, vier Jahre später wurden seine Bücher in Deutschland verbrannt und er offiziell ausgebürgert.

Kurt Tucholsky wurde am 09. Januar 1890 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Berlin geboren. Als 19-Jähriger begann er ein Jurastudium und schrieb bereits erste politische Beiträge und Gedichte. 1912 erschien sein erster Kurzroman „Rheinsberg – ein Bilderbuch für Verliebte“, viele weitere Publikationen unter eigenem Namen, wie auch unter Synonymen folgten. Neben Tätigkeiten als Kulturkritiker und Korrespondent in Paris ging er diversen anderen Anstellungen nach.
Depressiv und schwerkrank beging er am 21. Dezember 1935 in seinem schwedischen Exil Selbstmord.

Kinowelt veröffentlichte die wunderschönen Liebesdramen "Schloss Gripsholm" mit dem 60er Jahre-Traumpaar Nadja Tiller und Walter Giller sowie "Gripsholm" mit Heike Makatsch und Ulrich Noethen. Beide Filme beruhen auf der 1935 publizierten Romanvorlage Tucholskys.
Des Weiteren im Programm befindet sich die charmante Liebesgeschichte "Rheinsberg".

Der ungekrönte King of Rock 'n' Roll

Heute wäre Elvis Presley 75 Jahre alt geworden

08.01.2010 Am 8. Januar 1935 wurde Elvis Aron Presley in der amerikanischen Kleinstadt Tupelo /Mississippi geboren, wo er zwar in ärmlichen aber wohlbehüteten Verhältnissen aufwuchs.

Früh brachten die Eltern ihn in Kontakt mit Musik und nachdem man schnell auf sein großes Gesangstalent aufmerksam geworden war, schenkte seine Mutter ihm eine Gitarre, die zu spielen er sich selbst beibrachte. 1954 nahm er auf eigene Kosten seine erste Platte auf. Wenig später wurde er bei Sun Records unter Vertrag genommen, wechselte bald jedoch zu der großen amerikanischen Plattenfirma RCA.
Sein Debütalbum „Elvis“ sowie die erste Single-Auskopplung „Heartbreak Hotel“ bezeichneten 1956 den Start in seine einzigartige Weltkarriere.

Ab Ende der 50er Jahre wurde auch das Filmbusiness auf den aufstrebenden Star aufmerksam und Elvis eroberte vor allem in den 60er Jahren zunehmend die Kinoleinwand.
1967 heiratete Presley seine langjährige Freundin Priscilla Beaulieu. Die Ehe scheiterte allerdings bereits 5 Jahre später, was dazu führte, dass sich der Weltstar zunehmend zurückzog, stark an Gewicht zunahm und in eine Tablettenabhängigkeit rutschte, wodurch mehrere Auftritte aus gesundheitlichen Gründen abgesagt werden mussten.
Die Legende Elvis Presley starb am 16. August 1977 in Folge ihres jahrelangen Medikamentenmissbrauchs in ihrem Badezimmer in Graceland.

Pünktlich zu seinem Geburtstag erscheint der faszinierende Dokumentarfilm "Private Elvis". In selten gezeigten Aufnahmen wird Elvis’ bewegende Zeit in Deutschland, wo er zwei Jahre während seiner Militärzeit stationiert war, näher beleuchtet. Ein Muss für jeden Fan!
Ebenfalls im Programm der Kinowelt befindet sich der Musikfilm "Elvis: Loving you - Gold aus heißer Seele", in dem er einen aufsteigenden Musiker mit großartiger Stimme spielt.

ARTHAUS und KulturSPIEGEL würdigen das Britische Kino

DVD-Edition „Arthaus Collection British Cinema“ ab 21. Januar im Handel

06.01.2010 Kein Kino verbindet auf so geniale Weise Humor mit dramatischen Alltagsgeschichten wie der britische Film. Der typisch schwarze Humor lässt alle Katastrophen überstehen. Bergwerksschließungen werden mit Blaskapellenmusik überspielt, marode Waschsalons mit arbeitslosen Kumpels wieder flott gemacht oder tote Lottogewinner wieder zum Leben erweckt.

Arthaus und KulturSPIEGEL präsentieren die ARTHAUS COLLECTION BRITISH CINEMA mit zehn preisgekrönten Lieblingstiteln der Redaktion des größten deutschen Kulturmagazins. In hochwertiger Aufmachung und exklusiver Ausstattung werden Werke von Regielegenden wie Danny Boyle, Peter Greenaway, Ken Loach, Stephen Frears und Mike Leigh – darunter gleich sieben DVD-Premieren – in angemessener Weise gewürdigt. Ab 21. Januar einzeln und als Gesamtedition erhältlich!


Die ARTHAUS COLLECTION BRITISH CINEMA enthält:

1. KLEINE MORDE UNTER FREUNDEN, Großbritannien 1994

2. LANG LEBE NED DEVINE!, Großbritannien 1998

3. MEIN WUNDERBARER WASCHSALON, Großbritannien 1985, DVD-Premiere

4. THE WARE ZONE, Großbritannien 1999, DVD-Premiere

5. LADYBIRD, LADYBIRD, Großbritannien 1993, DVD-Premiere

6. BRASSED OFF, Großbritannien / USA 1996

7. VERSCHWÖRUNG DER FRAUEN, Großbritannien / Niederlande 1988, DVD-Premiere

8. NACKT, Großbritannien 1993, DVD-Premiere

9. DER MANN, DER VOM HIMMEL FIEL, Großbritannien 1975, DVD-Premiere

10. DER GENERAL, Großbritannien / Irland 1998, DVD-Premiere



NEWSARCHIV

2011 (1)

2010 (63)

12.08.2010
Zum 65. Geburtstag von Wim Wenders
Große Meisterwerke des Regisseurs im ARTHAUS-Programm

07.08.2010
Oscar®-Gewinnerin Charlize Theron feiert Geburtstag
Die schöne Südafrikanerin mit Mut zur Hässlichkeit wird 35

05.08.2010
Michael Ballhaus wird 75
Ein Leben hinter der Kamera

03.08.2010
Martin Sheen wird 70!
Der Hollywood-Mime feiert seinen Ehrentag

23.07.2010
Zum 50. Todestag von Hans Albers
Der große Volksschauspieler starb am 24. Juli 1960

17.07.2010
Zum Geburtstag von Donald Sutherland
Die Schauspiellegende wird 75

16.07.2010
Zum 25. Todestag von Heinrich Böll
Erfolgreiche Böll-Adaptionen im Arthaus-Programm

14.07.2010
KINOWELT startet Marketingoffensive zu MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN
Starbesetzte Komödie ab 05. August neu auf DVD und Blu-ray

13.07.2010
Roman Polanski wieder auf freiem Fuß
ARTHAUS veröffentlicht Polanskis DER GHOSTWRITER als Einzel DVD, Einzel Blu-ray und Special Edition

01.07.2010
ARTHAUS CLOSE-UP geht in die nächste Runde
Zwei neue Editionen zu KEN LOACH und MIKE LEIGH ab 15. Juli im Handel

25.06.2010
Zum Geburtstag von Tobey Maguire
Der Spiderman-Darsteller ist 35 geworden

22.06.2010
Der größte Mythos des französischen Kinos wird enträtselt
Die Geschichte von HENRI-GEORGES CLOUZOTS „DIE HÖLLE“ erstmals auf DVD

21.06.2010
Zum Tod von José Saramago
Der portugiesische Literaturnobelpreisträger verstarb am Freitag

15.06.2010
Eric Rohmers Jahreszeiten-Zyklus erstmals komplett auf DVD
Hochwertige Edition ab 1. Juli neu im ARTHAUS-Programm

04.06.2010
Zum 35. Geburtstag von Angelina Jolie
Die Hollywood-Powerfrau feiert Geburtstag

03.06.2010
Eine Hollywood-Legende feiert Geburtstag
Zum 85. Geburtstag von Tony Curtis

01.06.2010
Alles Gute, Percy Adlon
Zum 75. Geburtstag des Regisseurs

31.05.2010
Herzlichen Glückwunsch, Clint Eastwood!
Zum 80. Geburtstag des Multitalents

31.05.2010
Zum Geburtstag von Rainer Werner Fassbinder
Der Star des Neuen Deutschen Films wäre 65 Jahre alt geworden

29.05.2010
Zum Tod Dennis Hoppers
Der Anti-Star verstarb am Wochenende

26.05.2010
„Mit Schirm, Charme und Melone“ geht in die nächste Runde
KINOWELT veröffentlicht THE NEW AVENGERS erstmals auf DVD

25.05.2010
Zum Geburtstag von Kristin Scott Thomas
Die britische Ausnahmedarstellerin ist 50 geworden

17.05.2010
DIRECTOR’S CUT von DIE BLECHTROMMEL feiert in Cannes Weltpremiere
ARTHAUS veröffentlicht am 15. Juli Doppel DVD und Blu-ray

05.05.2010
Matthias Glasners Geschichte einer unmöglichen Liebe
ARTHAUS veröffentlicht THIS IS LOVE als DVD und Blu-ray Special Edition

03.05.2010
11 FREUNDE EDITION geht in die zweite Runde
KINOWELT veröffentlicht Film-Highlights zur Fußball-WM 2010

29.04.2010
Zum 30. Todestag von Alfred Hitchcock
Der Master of Suspense starb vor 30 Jahren

29.04.2010
Alles Gute, Uma Thurman!
Quentin Tarantinos Muse wird 40

26.04.2010
Der Pate feiert Geburtstag
Filmlegende Al Pacino wird 60

25.04.2010
KINOWELT bei Auerbach Verlag Leserwahl für Beste Extraausstattung geehrt
Leser wählen „Terminator 2 Limited Skynet Fan Edition / Blu-ray“ auf Platz 1

20.04.2010
Zum Geburtstag von Brigitte Mira
Das Berliner Original wäre in diesem Jahr 100 geworden

30.03.2010
Eine Krimilegende feiert Geburtstag
Zum 135. Jahrestag von Edgar Wallace

29.03.2010
ARTHAUS würdigt Ingmar Bergman mit neuer DVD-Edition
INGMAR BERGMAN EDITION 2 ab 15. April im Handel erhältlich

25.03.2010
KINOWELT veröffentlicht Bestsellerverfilmungen von David Peace
RED RIDING TRILOGY ab 15. April im Verleih und Handel erhältlich

23.03.2010
ARTHAUS und KulturSPIEGEL präsentieren weitere DVD Edition
Neue Arthaus Collection widmet sich dem „American Independent Cinema“

19.03.2010
Nominierungen für Deutschen Filmpreis 2010 bekannt gegeben
Corinna Harfouch und Devid Striesow als Beste Hauptdarsteller nominiert

19.03.2010
So spannend kann Kunst sein!
DIE WELT veröffentlicht in Vertriebskooperation mit KINOWELT BBC-Dokuserie

15.03.2010
Herzlichen Glückwunsch, William H. Macy!
Das „Wiz Kid“ aus „Magnolia“ feiert seinen 60. Geburtstag

09.03.2010
Was wäre, wenn Deutschland wieder gespalten wird?
Hochkarätiger SAT.1-Zweiteiler DIE GRENZE ab 17. März auf DVD

02.03.2010
54 Stunden HEIMAT in einer Edition
ARTHAUS veröffentlicht DIE HEIMAT TRILOGIE erstmals als Gesamtedition

01.03.2010
KINOWELT widmet Harold Lloyd umfangreiche Werkschau
HAROLD LLOYD EDITION ab 04. März im Handel erhältlich

01.03.2010
Herzlichen Glückwunsch, Margit Carstensen!
Fassbinders Muse wird 70

24.02.2010
Unvergessene Chaplin-Klassiker vereint in einer Edition
ARTHAUS veröffentlicht THE VERY BEST OF CHARLIE CHAPLIN

22.02.2010
Kinderstar, Drogensucht, Sexsymbol und starke Aktrice
Drew Barrymore wird 35

22.02.2010
Das „Auge des Jahrhunderts“ wäre heute 110 Jahre alt geworden
Zu Luis Buñuels Geburtstag

12.02.2010
Zur Eröffnung der 60. Berlinale
Die "Bären" im Arthaus- und Kinowelt-Programm

12.02.2010
Happy Birthday, Christina Ricci!
Zum 30. Geburtstag des früheren Kinderstars

09.02.2010
Emir Kusturica setzt Fußballikone Diego Maradona ein Denkmal
ARTHAUS veröffentlicht MARADONA BY KUSTURICA auf DVD

04.02.2010
Die talentierte Mrs. Highsmith
Zum 15. Todestag der amerikanischen Autorin Patricia Highsmith

03.02.2010
Unvergessene Filmklassiker erstmals auf Blu-ray
ARTHAUS setzt „StudioCanal Collection“ mit fünf Titeln fort

02.02.2010
Herzlichen Glückwunsch, Barbara Sukowa!
Die Frau, die sich ständig neu erfindet, wird 60

01.02.2010
WELT AM DRAHT feiert Weltpremiere in der restaurierten Fassung
Fassbinders Zukunftsvision in neuem Glanz auf der Berlinale und auf DVD

29.01.2010
Herzlichen Glückwunsch, Heather Graham!
Die hübsche Blondine wird 40

27.01.2010
20 Jahre „Der mit dem Wolf tanzt“
KINOWELT widmet Costners Westernepos Jubiläumsedition auf Blu-ray

25.01.2010
Britische Hollywood-Schönheit verstorben
Am vergangenen Freitag erlag Jean Simmons 80jährig ihrem Krebsleiden

22.01.2010
Happy Birthday, John Hurt
Der vielseitige Mime wird heute 70!

21.01.2010
Drei King-Kong-Klassiker erstmals vereint in einer Edition
ARTHAUS veröffentlicht hochwertige King Kong Collection

20.01.2010
Die Seele des europäischen Kinos
Zum 90. Geburtstag von Federico Fellini

18.01.2010
Ehrenpreis für Joseph Vilsmaier
"Herbstmilch"-Regisseur mit dem Bayerischen Filmpreis für sein Lebenswerk geehrt

14.01.2010
Romantische DVD-Reihe zum Fest der Verliebten
KINOWELT und BILD DER FRAU präsentieren „Bild der Frau Love Collection“

12.01.2010
Eine Legende der französischen Nouvelle Vague
Eric Rohmer im Alter von 89 Jahren gestorben

09.01.2010
Polarisierender Schriftsteller und vertriebener Pazifist
Kurt Tucholsky wäre heute 120 Jahre alt geworden

08.01.2010
Der ungekrönte King of Rock 'n' Roll
Heute wäre Elvis Presley 75 Jahre alt geworden

06.01.2010
ARTHAUS und KulturSPIEGEL würdigen das Britische Kino
DVD-Edition „Arthaus Collection British Cinema“ ab 21. Januar im Handel

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