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DER ALTMEISTER DES SPIONAGETHRILLERS WIRD 85 JAHRE ALT: HAPPY BIRTHDAY, JOHN LE CARRÉ!

VERRÄTER WIE WIR ab dem 17. November 2016 im Home Entertainment bei STUDIOCANAL

19.10.2016

Geboren am 19. Oktober 1931 im britischen Poole, Dorset, gehörte John Le Carré, der mit bürgerlichem Namen David Cornwell heißt, von 1959 bis 1964 dem Diplomatischen Dienst an und war zunächst als Zweiter Sekretär an der britischen Botschaft in Bonn und später in Hamburg stationiert – eine Tarnung seiner Tätigkeit für den britischen Geheimdienst. Hatte er zunächst für den Inlandsgeheimdienst MI5 gearbeitet, wurde er 1960 zum Auslandsgeheimdienst MI6 versetzt.

Während dieser Zeit entdeckte er seine Leidenschaft für das Schreiben. 1961 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Schatten von gestern“, dem bis heute über zwanzig weitere folgten. Aber erst nach dem Erfolg seines dritten Romans „Der Spion, der aus der Kälte kam“ (1963) machte le Carré aus der Nebenbeschäftigung einen Beruf.

Der Spion, der aus der Kälte kam markierte 1966 auch die erste Verfilmung eines seiner Romane; Und obwohl er später sagte „Sein Buch verfilmt zu sehen ist wie dabei zusehen, wie dein Ochse in Brühwürfel verarbeitet wird“, folgten ihr bis heute zahlreiche weitere, u.a. Anruf für einen Toten (1966), Die Libelle (1984), Das Russland-Haus (1990), Der Schneider von Panama (2001), Der ewige Gärtner (2005). Aus „Dame, König, As, Spion“ wurde 1979 eine erfolgreiche Miniserie der BBC, ebenso 1982 aus dem Nachfolger „Agent in eigener Sache“. In beiden verkörperte Sir Alec Guinness den George Smiley. Im der Kinoverfilmung Dame, König, As, Spion (2011) schlüpfte Gary Oldman in diese Rolle. 2014 entstand – on Location in Hamburg – A Most Wanted Man, in dem Philip Seymour Hoffman eine seiner letzten Rollen vor seinem frühen Tod verkörperte.

Neben der hochgelobten, sechsteiligen BBC-Produktion The Night Manager mit Tom Hiddleston, Hugh Laurie und Elizabeth Debicki in den Hauptrollen kam dieses Jahr auch John le Carrés neueste Romanverfilmung VERRÄTER WIE WIR in die Kinos. Darin geraten Ewan McGregor und Naomie Harris an den zwielichtigen Stellan Skarsgård und verstricken sich in internationale Geldwäsche – ein Film, der in Zeiten von Russlandkrise und Panama Papers aktueller denn je ist.

Sehen Sie hier den Trailer zum Heimkino-Release von VERRÄTER WIE WIR:
https://www.youtube.com/watch?v=7b3DdenbKGY

Bei Interesse an einer Verlosung oder einem Rezensionsexemplar auf Blu-ray oder DVD wenden Sie sich bitte zur weiteren Abstimmung an Franziska Weck, franziska.weck@limelight-pr.de

Über den Film:
Der Oxford-Dozent Perry (Ewan McGregor) verbringt mit seiner Frau, der Anwältin Gail (Naomie Harris), einen romantischen Urlaub unter Palmen in Marrakesch. Dort lernen die beiden den zwielichtigen Russen Dima (Stellan Skarsgård) kennen. Nach einer wilden Party offenbart Dima seinem neuen Freund Perry ein ernsthaftes Problem: Als Geldwäscher der russischen Mafia trachten ihm Killer nach dem Leben. Dima will nach England überlaufen – und der unauffällige Perry ist dafür die perfekte Tarnung. Als der britische Geheimagent Hector (Damian Lewis) auf den Plan tritt, geraten Gail und Perry zwischen die Fronten – und in eine Hetzjagd über Paris und London bis in die Schweizer Alpen, bei der am Ende niemand mehr dem anderen trauen kann.

Nach „Der Ewige Gärtner“, „Dame, König, As, Spion“ und „A Most Wanted Man“ kommt jetzt eine weitere hochkarätig besetzte John-le-Carré-Verfilmung. In „Verräter wie wir“ führt uns der Altmeister in die Spionagewelt des 21. Jahrhunderts, in der die klaren Grenzen des Kalten Kriegs längst verwischt sind. Ewan McGregor überzeugt in dem hintergründig-spannenden Thriller mit der ihm eigenen Mischung aus Arglosigkeit und Abenteuerlust. Ihm zur Seite stellt Drehbuchautor Hossein Amini („Drive“) einen wuchtigen und sentimentalen Russen, perfekt verkörpert von Stellan Skarsgård („Marvel’s The Avengers“, „Verblendung“) und eine sensible, aber furchtlose Ehefrau, gespielt von Naomie Harris („Skyfall“ und „Spectre“). Als undurchsichtig-abgehärteter MI5-Agent beweist Damian Lewis („Homeland“) sein Können.

Über John le Carrés Memoiren „Der Taubentunnel“:
Was macht das Leben eines Schriftstellers aus? Die Einsamkeit des Schreibens? Mit dem Welterfolg von Der Spion, der aus der Kälte kam gab es für John le Carré keinen Weg zurück in die Abgeschiedenheit. Er kündigte seine Stelle im diplomatischen Dienst, reiste zu Recherchezwecken um die halbe Welt — Afrika, Russland, Israel, USA, Deutschland — und traf die Mächtigen aus Politik- und Zeitgeschehen, aber auch aus dem Filmgeschäft. So entstand eine realitätssatte Literatur, die genau den Nerv der Zeit trifft. John le Carré ist ein exzellenter und unabhängiger Beobachter, mit einem untrüglichen Gespür für Macht und Verrat, vor allem dem Verrat an der eigenen Sache. In seinen Memoiren blickt er zurück auf sein Leben und sein Schreiben.

Umfangreiches Informations- und Bildmaterial zum Film finden Sie auf dem Presseserver von STUDIOCANAL: presse.studiocanal.de und auf Digital EPK.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die betreuende Presseagentur oder an den Buchverlag:

Print / Online / TV / Radio:
LimeLight PR
Franziska Weck
Tel. 030 / 263 96 98 – 16
E-Mail: franziska.weck@limelight-pr.de

Buchverlag:
Ullstein Buchverlage GmbH
Bettina Kasten
Tel. 030 / 234 56 – 435
E-Mail: bettina.kasten@ullstein-buchverlage.de








 
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