BIS ANS ENDE DER WELT

Um seiner blinden Frau (Jeanne Moreau) das Sehen zu ermöglichen, erfindet Dr. Farber (Max von Sydow) ein Verfahren, das es möglich macht, die vom Gehirn eines Sehenden aufgezeichneten Bilder direkt in das Sehzentrum eines Blinden zu senden. Farbers Sohn Sam (William Hurt) macht sich auf eine Reise um die Welt, um für seine Mutter die Stationen ihres Lebens zu „sehen“ und aufzuzeichnen. Die Französin Margot (Solveig Dommartin) verliebt sich in ihn und reist ihm hinterher. Sie wird ihrerseits von dem Schriftsteller Eugene (Sam Neill) verfolgt, der ihre Abenteuer aufzeichnet.

Der Film, 1990 gedreht, spielt in der nahen Zukunft um die Jahrtausendwende. Wenders interessiert dabei vor allem, wie die Menschheit mit Bildern umzugehen lernt bzw. ihr Opfer wird. „Am Anfang war das Wort. Was wäre, wenn am Ende nur das Bild übrig bliebe!?“ notiert Eugene. Frustriert von dem „Reader’s Digest“ seines Films, den ihm Verleiher aufzwangen, stellte Wenders zwei Jahre nach Erscheinen des Films einen „Director’s Cut“ her, der in seiner Länge von knapp vier Stunden seinen Intentionen und der epischen Geschichte gerecht wird.





DETAILS

BIS ANS ENDE DER WELT

Originaltitel: Bis ans Ende der Welt (Deutschland / Frankreich / Australien 1990 / 1991), ca. 179 Minuten
FSK 12
Kinostart:

Darsteller

Solveig Dommartin, William Hurt, Max von Sydow, Sam Neill,

Stab

Regie: Wim Wenders
Drehbuch: Peter Carey, Wim Wenders
Kamera: Robby Müller
Produktion: Anatole Dauman, Jonathan Taplin, Wim Wenders

Preise

1992 Gildepreis in Gold (Bester Film National)

Technische Angaben

Format: digital / 1,66:1
Ton: Dolby Stereo



 
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