Irréversible

Alex wird auf dem Heimweg von einer Party brutal vergewaltigt und misshandelt. Sie ist alleine nachhause gegangen ohne ihren Freund Marcus, von dem sie ein Kind erwartet und der nicht in der Lage ist, die zarten Gefühle, die zwischen ihnen bestehen, zuzulassen. Ohne Pierre auch, ihren Ex-Freund, der sie noch immer liebt. Was folgt, ist eine Jagd von Marcus und Pierre, getrieben von Verzweiflung und blinder Rache. Eine Irrfahrt durch die Nacht, die in einem Sado-Maso-Club der Schwulenszene mit einem Mord endet, der genauso sinnlos ist, wie die Tat an sich. Der Falsche wird gerächt, die Dunkelheit wird nicht vertrieben.

„Irreversibel. Weil die Zeit alles zerstört. Weil manche Taten nicht gut zu machen sind. Weil der Mensch ein Tier ist. Weil der Wunsch nach Rache ein natürlicher Trieb ist. Weil die meisten Verbrechen nicht bestraft werden. Weil der Verlust eines geliebten Menschen trifft wie ein Blitzschlag. Weil Liebe der Ursprung des Lebens ist. Weil jede Geschichte mit Sperma und
Blut geschrieben wird. Weil Vorahnungen nicht den Lauf der Dinge ändern. Weil die Zeit alles enthüllt. Das Schlimmste und das Beste.“

Gaspar Noé

2002 schockte Gaspar Noé bei den Filmfestspielen in Cannes das Publikum mit der Uraufführung seines mit Monica Bellucci und Vincent Cassel hochkarätig besetzten Skandal-Thrillers Irreversible. Mit unerbittlicher Grausamkeit und gnadenloser Konsequenz erzählte Noé die Geschichte einer Vergewaltigung und der darauffolgenden Rache – in umgekehrter Chronologie, eine brillante Erzählweise, die bis heute technisch brillant in Erinnerung bleibt.





DETAILS

Irréversible

Originaltitel: Irréversible (Drama, Thriller, Frankreich 2002), 93 Minuten
FSK 18
Kinostart:

Darsteller

Monica Bellucci ("James Bond 007: Spectre", "Matrix Reloaded", "Pakt der Wölfe")
Vincent Cassel ("Black Swan", "Tödliche Versprechen - Eastern Promises", "Hass - La Haine")
Albert Dupontel ("Das Ende ist erst der Anfang", "Der Tag wird kommen", "So ist Paris")

Stab

Regie: Gaspar Noé
Drehbuch: Gaspar Noé
Kamera: Gaspar Noé
Produktion: Christophe Rossignon

Technische Angaben

Format: 2,35:1 (Cinemascope)
Ton: Dolby Digital



 
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