Die Hölle von Henri-Georges Clouzot

1964 begann Regisseur Henri-Georges Clouzot (Lohn der Angst) nach langen Vorbereitungen mit seinem ehrgeizigsten Projekt: Die Hölle mit Romy Schneider und Serge Reggiani. Nach drei Wochen Drehzeit wurde die Produktion abgebrochen. Die 15 Stunden Filmmaterial verschwanden in einem französischen Filmarchiv und wurden zu einem Mythos des französischen Kinos. Bis Serge Bromberg 2005 die Filmbüchsen erstmals öffnen durfte ...

„Ein unvollendeter und unsichtbarer Film, ein rätselhaftes, unwahrscheinliches Meisterwerk. Das war wie eine Herausforderung, fast ein Spiel, und ich nahm mir an jenem Tag vor, mich auf die Suche nach den Filmbüchsen zu machen, die wir für verloren hielten. (...) Ich beschloss, die Zeugen aufzusuchen. Ich musste die Geschichte kennenlernen, um sie besser erzählen zu können. Ich wusste damals noch nicht, dass sie uns bis heute, nach drei Jahren Recherche, teilweise verborgen bleiben würde. Clouzot hatte ein seltsames Labyrinth gezeichnet, dessen Ausgang ich nicht kannte.“
Serge Bromberg





DETAILS

Die Hölle von Henri-Georges Clouzot

VoD
Originaltitel: L'enfer d'Henri-Georges Clouzot (Dokumentation, Frankreich 2009)
FSK 16

Darsteller

Romy Schneider (Sissi, Ludwig II., Die Liebe einer Frau)
Serge Reggiani (Der Leopard, Der Teufel mit der weißen Weste)
Jacques Gamblin (C’est la vie – So sind wir, so ist das Leben)
Bérénice Bejo (Ritter aus Leidenschaft)

Stab

Regie: Serge Bromberg, Ruxandra Medrea
Drehbuch: Serge Bromberg
Kamera: Irina Lubtchansky, Jérôme Krumenacker
Produktion: Serge Bromberg



 
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