Monsieur Klein

Paris, Januar 1942: Für den zynischen Elsässer Kunsthändler Robert Klein (Alain Delon) ist die Besetzung durch die Nazis eine einzigartige Geschäftsmöglichkeit, die Erbstücke der vor der Besetzung fliehenden Juden bringt ihm profitablen Umsatz. Als eines Tages eine jüdische Zeitung – fälschlicherweise, so denkt er – an ihn zugestellt wird, bemerkt er, dass ein jüdischer Widerstandskämpfer in den Untergrund abgetaucht ist und seinen Namen benutzt. Klein begibt sich auf die Suche nach seinem Doppelgänger, denn die Polizei bezweifelt seine Geschichte und er gerät ins Visier der Behörden. Und je weiter Klein bei dem Versuch kommt, seine Unschuld zu beweisen, desto wichtiger wird ihm die Konfrontation mit seinem Doppelgänger…

In der kafkaesken Parabel von Joseph Losey über die Schuld des Einzelnen am Überleben des Faschismus glänzt Jeanne Moreau an Alain Delons Seite.
Der Film wurde 1977 siebenmal für einen César nominiert und gewann den Preis in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Bestes Produktionsdesign. Der aufgrund seiner Nähe zur Kommunistischen Partei ins europäische Exil geflohene Losey schuf mit MONSIEUR KLEIN einmal mehr ein sozialkritisches und kontrovers diskutiertes Meisterwerk.





DETAILS

Als EST ab 23.09.21

Monsieur Klein

VoD
Originaltitel: Mr. Klein (Krimi, Drama, Mystery, Frankreich 1976)
FSK 12

Darsteller

Alain Delon (Der eiskalte Engel, Der Swimmingpool, Der Leopard)
Jeanne Moreau (Die blonde Sünderin, Jules und Jim, Fahrstuhl zum Schafott)

Stab

Regie: Joseph Losey
Drehbuch: Franco Solinas
Kamera: Gerry Fisher
Produktion: Raymond Danon, Alain Delon, Norbert Saada



 
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