Tagebuch einer Kammerzofe

Die junge, attraktive Céléstine wird als Hausmädchen einer herrschaftlichen Familie auf dem Lande engagiert. Doch die aussichtsreiche Stelle entpuppt sich als Trugbild der Dekadenz: Die Hausherrin ist kleinlich und intrigant, ihr Gatte steigt Céléstine permanent nach, der Schwiegervater lebt seinen Fetisch aus und der Gärtner ist ein niederträchtiger Faschist. Schon bald entschließt sich Céléstine zu kündigen und nach Paris zurückzukehren, doch dann geschieht ein Unglück.

Tagebuch einer Kammerzofe ist Luis Buñuels erste rein französische Produktion, bei der er viele seiner langjährigen Weggefährten kennen lernte. Das bestechende Porträt des degenerierten Großbürgertums ist eine perfekte Mischung aus Kriminalfilm, politischem Kino, surrealem Märchen und erotischer Dominanz.





DETAILS

Tagebuch einer Kammerzofe

VoD
Originaltitel: Le Journal d'une Femme de Chambre (Drama, Krimi, Frankreich / Italien 1964)
FSK 12

Darsteller

Jeanne Moreau ("Die blonde Sünderin", "Die Braut trug schwarz", "Jules und Jim")
Michel Piccoli ("Das große Fressen", "Le Mépris – Die Verachtung")
Georges Geret ("Der Puppenspieler, Das Attentat")

Stab

Regie: Luis Buñuel
Drehbuch: Luis Buñuel, Jean Claude Carrière
Kamera: Roger Fellous
Produktion: Michel Safra, Serge Silberman









 
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